Die Buddenbrooks Blu-ray
Original Filmtitel: Die Buddenbrooks
Vertrieb:
Schauspieler:
Alexander Fehling, Armin Mueller-Stahl, August Diehl, Iris Berben, Jessica Schwarz, Justus von Dohnanyi, Léa Bosco, Maja Schöne, Mark Waschke, Martin Feifel, Nina Proll, Raban Bieling
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch Dolby TrueHD 5.1
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
145 Minuten
Veröffentlichung:
11.09.2009 (Release)
Die Buddenbrooks Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Lübeck Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Buddenbrooks sind eine wohlhabende Patrizierfamilie, die über Generationen durch den Getreidehandel groß geworden ist und nun ein hohes Ansehen in der Stadt genießt. Dies liegt nicht zuletzt an Konsul Jean (A. Mueller-Stahl) und seiner Frau (I. Berben), die die Familienfirma mit straffer Hand führen. Dabei sind Familie und Geschäft traditionell zwar eng miteinander verbunden, aber Jean stellt das Geschäftliche stets dem Privaten voran. Das muss Tochter Tony (J. Schwarz) schmerzlich erfahren, als der Konsul sie dazu zwingt, einen ungeliebten Hamburger Kaufmann zu ehelichen. Als das Oberhaupt schließlich stirbt, ist das der Anfang vom Ende der Buddenbrooks. Zwar übernimmt der älteste Sohn Thomas die Geschäfte, aber seinen jüngeren Bruder Christian zieht es mehr zur Kunst hin. Außerdem stellt sich Tonys Ehemann als Mitgiftjäger und Betrüger heraus und dann gibt es noch einen großen Konkurrenten in Gestalt von Hermann Hagenström (F. van Huet)…
Die Buddenbrooks Blu-ray Review

Story
5
Bildqualität
8
Tonqualität
9
Ausstattung
4
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 12.10.2009
Ein Titel der zumindest entfernt nach Kultur riecht und Assoziationen an langweilige Deutschstunden in der Oberstufe weckt, hat es an der Kinokasse generell schwer. Die Verfilmung von Thomas Manns gleichnamigem Roman tritt aber nicht nur gegen Vorurteile, sondern vor allem gegen die unbestrittenen Qualitäten des Meisterwerks eines der besten deutschen Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers an.
Bislang gilt die deutsche TV Miniserie „Die Buddenbrooks“(1979) als gelungenste Adaption des Jahrhundertromans, wenngleich sie unter knappen Budget, etwas zielloser Inszenierung und einem unausgewogenen Cast litt. Die TV Serie benötigte immerhin über 600 Minuten Laufzeit um den Roman für das Fernsehen aufzubereiten und kondensierte die Handlung der Buddenbrooks schon erheblich. Noch viel weniger (Lauf-)Zeit hat der Kinofilm, der mit großen Erwartungen an den Start ging: Diesmal ist nämlich nicht nur die Creme de la Creme der Deutschen Akteure mit an Bord, sondern es hat mit Heinrich Breloer auch ein anerkannter Filmmacher das Steuer übernommen. Dieser hat es in seinen bisherigen Werken (TV: Todesspiel, Speer und er: Die Täuschung, Die Staatskanzlei) hervorragend verstanden komplizierte Zusammenhänge unterhaltsam aufzubereiten, ohne dabei zu sehr zu vereinfachen. Nun liegt Heinrich Breloers Film „Die Buddenbrooks“ auf Blu-ray vor– wird das „unverfilmbare“ Buch nun doch greifbar?
Bislang gilt die deutsche TV Miniserie „Die Buddenbrooks“(1979) als gelungenste Adaption des Jahrhundertromans, wenngleich sie unter knappen Budget, etwas zielloser Inszenierung und einem unausgewogenen Cast litt. Die TV Serie benötigte immerhin über 600 Minuten Laufzeit um den Roman für das Fernsehen aufzubereiten und kondensierte die Handlung der Buddenbrooks schon erheblich. Noch viel weniger (Lauf-)Zeit hat der Kinofilm, der mit großen Erwartungen an den Start ging: Diesmal ist nämlich nicht nur die Creme de la Creme der Deutschen Akteure mit an Bord, sondern es hat mit Heinrich Breloer auch ein anerkannter Filmmacher das Steuer übernommen. Dieser hat es in seinen bisherigen Werken (TV: Todesspiel, Speer und er: Die Täuschung, Die Staatskanzlei) hervorragend verstanden komplizierte Zusammenhänge unterhaltsam aufzubereiten, ohne dabei zu sehr zu vereinfachen. Nun liegt Heinrich Breloers Film „Die Buddenbrooks“ auf Blu-ray vor– wird das „unverfilmbare“ Buch nun doch greifbar?
Story
Die Buddenbrooks sind Mitte des 19. Jahrhunderts Eckpfeiler der feinen Gesellschaft in der freien Hansestadt Lübeck und mit ihren Geschäften rund um den Weizenhandel weltweit aktiv. Konsul Jean Buddenbrook ist Oberhaupt der Patrizierfamilie und führt die familiären und wirtschaftlichen Belange mit fester Hand und ebensolchen Grundsätzen. Den ökonomischen Interessen der Firma ordnet er dabei alles unter. Die von ihm erzwungene Hochzeit seiner Tochter Tony (J.Schwarz) mit einem Hamburger Kaufmann wächst sich dagegen zur Katastrophe aus, denn dieser entpuppt sich als Mitgiftjäger und Scharlatan. Das private Fehlurteil des Familienoberhauptes schadet den Buddenbrooks auch geschäftlich, denn es beschädigt ihre gesellschaftliche Reputation erheblich. Von diesem Schlag erholt sich Konsul Jean nicht mehr und übergibt die Geschäfte an seinen ältesten Sohn Thomas, der wirtschaftliches Talent besitzt und ebenfalls die richtigen Prioritäten bei der Abwägung von privaten und wirtschaftlichen Interessen setzt – die Firma geht immer vor, ihr hat sich alles unterzuordnen. Doch der wirtschaftliche Untergang der Familie ist nicht mehr aufzuhalten und langsam, aber unaufhaltsam nimmt das Schicksal seinen Lauf…
Buddenbrooks light – dieser Filmtitel wäre passender für H.Breloers Versuch, die Saga der Buddenbrooks zu entschlacken und auf wesentliche Elemente zu komprimieren. So gut wie jede literarische Meta-Ebene bzw. gesellschaftlich-politische Subtext des Romans wird für den Film außen vor gelassen. Breloer konzentriert sich stattdessen auf die Beziehung der Geschwister und stellt die Lebens-, Liebes und Leidensgeschichte Tony’s und der Brüder Thomas und Christian in den Mittelpunkt. Mit dieser Herangehensweise gelingt es aber nicht die zentralen Themen eindringlich zu vermitteln. Denn was die Buddenbrooks erst zum Ereignis macht, ist die Verknüpfung der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und patriarchisch-familiären Verhältnisse zum Gesamtbild des sich verändernden 19.Jahrhunderts. Selbst wenn man das Wissen um die literarische Vorlage ausblendet, muss die Verfilmung Breloers als wenig gelungen betrachtet werden. Leider entsteht durch die Konzentration der Handlung auf die Geschichte der Kinder Tony (J.Schwarz), Thomas und Christian der Eindruck eines betulichen Kostümdramas ohne besondere Höhepunkte. Dabei sind „Die Buddenbrooks“ – insbesondere für deutsche Verhältnisse - hervorragend ausgestattet und noch besser besetzt (Iris Berben!). Dennoch springt der Funke nicht über, da Vieles nur angedeutet, aber Weniges ausführlich geschildert wird. Die Familiengeschichte steht etwas zu isoliert im Mittelpunkt des Kinofilms. Damit aber verliert die Adaption viel von ihrem Reiz; zumal der Regisseur nur selten eine Bildsprache findet, welche die Qualitäten der Vorlage in eine adäquate filmische Ausdrucksweise überführt, wie z.B. in der „Tonys - Barfuß – Szene“ am Strand. So bleibt nur ein äußerst oberflächlicher Blick auf die Buddenbrooks und die gesellschaftlichen Verhältnisse denen sie entstammen.
Geplagten Oberschülern mag die jüngste Verfilmung zwar zu einer Synopsis des Romans verhelfen, aber um das Lesen desselben kommen sie nicht herum. Denn Breloers Film vermittelt nicht mehr als eine Ahnung von den Qualitäten der Vorlage, und das reicht weder aus um als Literaturverfilmung, noch als eigenständige Adaption zu überzeugen, sondern verbreitet gepflegte Langeweile.
Buddenbrooks light – dieser Filmtitel wäre passender für H.Breloers Versuch, die Saga der Buddenbrooks zu entschlacken und auf wesentliche Elemente zu komprimieren. So gut wie jede literarische Meta-Ebene bzw. gesellschaftlich-politische Subtext des Romans wird für den Film außen vor gelassen. Breloer konzentriert sich stattdessen auf die Beziehung der Geschwister und stellt die Lebens-, Liebes und Leidensgeschichte Tony’s und der Brüder Thomas und Christian in den Mittelpunkt. Mit dieser Herangehensweise gelingt es aber nicht die zentralen Themen eindringlich zu vermitteln. Denn was die Buddenbrooks erst zum Ereignis macht, ist die Verknüpfung der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und patriarchisch-familiären Verhältnisse zum Gesamtbild des sich verändernden 19.Jahrhunderts. Selbst wenn man das Wissen um die literarische Vorlage ausblendet, muss die Verfilmung Breloers als wenig gelungen betrachtet werden. Leider entsteht durch die Konzentration der Handlung auf die Geschichte der Kinder Tony (J.Schwarz), Thomas und Christian der Eindruck eines betulichen Kostümdramas ohne besondere Höhepunkte. Dabei sind „Die Buddenbrooks“ – insbesondere für deutsche Verhältnisse - hervorragend ausgestattet und noch besser besetzt (Iris Berben!). Dennoch springt der Funke nicht über, da Vieles nur angedeutet, aber Weniges ausführlich geschildert wird. Die Familiengeschichte steht etwas zu isoliert im Mittelpunkt des Kinofilms. Damit aber verliert die Adaption viel von ihrem Reiz; zumal der Regisseur nur selten eine Bildsprache findet, welche die Qualitäten der Vorlage in eine adäquate filmische Ausdrucksweise überführt, wie z.B. in der „Tonys - Barfuß – Szene“ am Strand. So bleibt nur ein äußerst oberflächlicher Blick auf die Buddenbrooks und die gesellschaftlichen Verhältnisse denen sie entstammen.
Geplagten Oberschülern mag die jüngste Verfilmung zwar zu einer Synopsis des Romans verhelfen, aber um das Lesen desselben kommen sie nicht herum. Denn Breloers Film vermittelt nicht mehr als eine Ahnung von den Qualitäten der Vorlage, und das reicht weder aus um als Literaturverfilmung, noch als eigenständige Adaption zu überzeugen, sondern verbreitet gepflegte Langeweile.
Bildqualität
Der Transfer verwendet den VC-1 Codec, das Ansichtsverhältnis 2,35:1, die Blu-ray besitzt die Full HD Auflösung von 1920*1080p.
Das Bild macht einen warmen und soften Eindruck, liefert aber genügend Details um Blu-ray Freunde milde zu stimmen. Das kommt in dem dialogstarken Ensemblefilm den Gesichtern und Hauttönen sehr zugute, diese sind natürlich und überzeugend. Der Kontrast ist weich und sanft ansteigend, so dass zusammen mit der ausgefeilten Beleuchtung ein herbstlich – melancholischer Eindruck entsteht. Auch die Schärfe ist gut, sowohl in den Nahaufnahmen als auch während der wenigen Außen- bzw. Panoramaaufnahmen, dort mangelt es allerdings am plastischen Eindruck. Graining bzw. Rauschen ist kaum festzustellen, und wenn, dann nicht störend. Artefakte sind gar nicht auszumachen. Der Schwarzwert ist klasse und zeigt situationsabhängig kleinste Abstufungen oder tiefstes Schwarz – vorbildlich.
Der Qualitätseindruck ist einem aktuellen Kinofilm angemessen, allerdings reicht es nicht zu höheren Weihen, denn die Bildqualität ist gut, aber nicht hervorragend.
Das Bild macht einen warmen und soften Eindruck, liefert aber genügend Details um Blu-ray Freunde milde zu stimmen. Das kommt in dem dialogstarken Ensemblefilm den Gesichtern und Hauttönen sehr zugute, diese sind natürlich und überzeugend. Der Kontrast ist weich und sanft ansteigend, so dass zusammen mit der ausgefeilten Beleuchtung ein herbstlich – melancholischer Eindruck entsteht. Auch die Schärfe ist gut, sowohl in den Nahaufnahmen als auch während der wenigen Außen- bzw. Panoramaaufnahmen, dort mangelt es allerdings am plastischen Eindruck. Graining bzw. Rauschen ist kaum festzustellen, und wenn, dann nicht störend. Artefakte sind gar nicht auszumachen. Der Schwarzwert ist klasse und zeigt situationsabhängig kleinste Abstufungen oder tiefstes Schwarz – vorbildlich.
Der Qualitätseindruck ist einem aktuellen Kinofilm angemessen, allerdings reicht es nicht zu höheren Weihen, denn die Bildqualität ist gut, aber nicht hervorragend.
Tonqualität
Beim Ton gibt es nichts zu meckern. Formatfreunde die auf lossless Sound schwören, müssen sich diesmal nicht mit den armen Verwandten (sprich: DD oder DTS) abfinden.
Ob ausgerechnet ein dialogorientierter Ensemblefilm von den lossless Vorzügen der Dolby TrueHD 5.1 Tonspur besonders profitiert sei allerdings mal dahin gestellt. Die Gespräche / Dialoge werden jedenfalls sehr räumlich exakt verortet, sie sind auch jederzeit gut verständlich. Hintergrundgeräusche sind zwar präsent, werden aber doch recht sparsam eingesetzt. Auch vermischen sich diese nicht zu einem „Soundbrei“, sondern erfreuen mit differenzierter Auflösung. Die wenigen Effekteinsätze überzeugen mit Wucht und Eindringlichkeit. Auch die musikalische Untermalung passt mit melancholischen Themen ideal zum Film und macht von allen Lautsprechern Gebrauch.
Die Blu-ray „Die Buddenbrooks“ weist eine hervorragend umgesetzte Tonspur auf, die eher mit nuancierter Begleitung, als mit wuchtigen Exzessen beeindruckt.
Ob ausgerechnet ein dialogorientierter Ensemblefilm von den lossless Vorzügen der Dolby TrueHD 5.1 Tonspur besonders profitiert sei allerdings mal dahin gestellt. Die Gespräche / Dialoge werden jedenfalls sehr räumlich exakt verortet, sie sind auch jederzeit gut verständlich. Hintergrundgeräusche sind zwar präsent, werden aber doch recht sparsam eingesetzt. Auch vermischen sich diese nicht zu einem „Soundbrei“, sondern erfreuen mit differenzierter Auflösung. Die wenigen Effekteinsätze überzeugen mit Wucht und Eindringlichkeit. Auch die musikalische Untermalung passt mit melancholischen Themen ideal zum Film und macht von allen Lautsprechern Gebrauch.
Die Blu-ray „Die Buddenbrooks“ weist eine hervorragend umgesetzte Tonspur auf, die eher mit nuancierter Begleitung, als mit wuchtigen Exzessen beeindruckt.
Ausstattung
Das Zusatzmaterial ist eine arge Enttäuschung, denn man erfährt hier nichts Wissenswertes zur Adaption des Romans oder den Vorbereitungen zur Produktion. Stattdessen gibt es ein langweilig-nichtssagendes Making of (26min, SD), ein Video von der Premiere des Films in Essen mit Ansprache des Bundespräsidenten (ca. 7min, SD) so dass auch noch der letzte Zuseher weiß, das Kultur auf ihn/sie zukommt und es folglich schnell auszuweichen gilt. Einige Trailer (HD) runden die armselige Ausstattung ab; Weniger wäre hier mehr gewesen.
Fazit
Die technischen Qualitäten der Blu-ray in den Disziplinen Bild und Ton überzeugen, die Extras verdienen ihren Namen dagegen nicht.
Der Versuch die Buddenbrooks auf die Liebes- und Leidenserlebnisse der Kinder zu konzentrieren ist nicht erfolgreich. So benötigt auch die jüngste Adaption des Familiendramas immerhin 150 schwerfällige Minuten in denen es nicht gelingt, der Aktualität und Dramatik der Handlung zu transportieren. Der Film wirft zu viele Elemente des Romans über Bord, damit aber verliert die Geschichte ihre Eindringlichkeit und Bedeutung. Wer sich für Kostümfilme interessiert und an einem leichten Zugang zu großer Kultur interessiert ist, sollte einen Blick wagen. Denn zugänglich ist Breloers Film und bei dem ein oder anderen mag das Interesse geweckt werden, sich mal das Buch vorzunehmen oder wenigstens die Miniserie auf DVD zuzulegen.
Als eigenständiger Film überzeugt „Die Buddenbrooks“ allerdings nicht, er ist aber wegen der tollen darstellerischen Leistungen, der aufwändigen Ausstattung und der guten Technik allemal das Blu-ray Leihen wert. (fb) weitere Reviews anzeigen
Der Versuch die Buddenbrooks auf die Liebes- und Leidenserlebnisse der Kinder zu konzentrieren ist nicht erfolgreich. So benötigt auch die jüngste Adaption des Familiendramas immerhin 150 schwerfällige Minuten in denen es nicht gelingt, der Aktualität und Dramatik der Handlung zu transportieren. Der Film wirft zu viele Elemente des Romans über Bord, damit aber verliert die Geschichte ihre Eindringlichkeit und Bedeutung. Wer sich für Kostümfilme interessiert und an einem leichten Zugang zu großer Kultur interessiert ist, sollte einen Blick wagen. Denn zugänglich ist Breloers Film und bei dem ein oder anderen mag das Interesse geweckt werden, sich mal das Buch vorzunehmen oder wenigstens die Miniserie auf DVD zuzulegen.
Als eigenständiger Film überzeugt „Die Buddenbrooks“ allerdings nicht, er ist aber wegen der tollen darstellerischen Leistungen, der aufwändigen Ausstattung und der guten Technik allemal das Blu-ray Leihen wert. (fb) weitere Reviews anzeigen
Kaufempfehlung
6 von 10
Die Kaufempfehlung der Die Buddenbrooks Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.
Testgeräte
Player: Sony BDP-S350
TV: Sharp Aquos 46“ LCD, 100Hz, 24p
Verstärker: Marantz SR 5003
Kopfhörer Grado: RS -1
TV: Sharp Aquos 46“ LCD, 100Hz, 24p
Verstärker: Marantz SR 5003
Kopfhörer Grado: RS -1
Blu-ray Bewertungen
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Ich für meinen Teil fand den Film sehr gut. Die Geschichte des Buches wurde sehr authentisch und für mich äusserst interessant wieder gegeben. Klar, kann man ein Buch nicht zu 100% verfilmen, daher war ich diesbezüglich auch ohne hohen Erwartungen, zumal ich das Buch nicht gelesen habe. Die Requisite sowie die Kostüme fand ich sehr schön umgesetzt. Die schauspielerische Leistung gerade von den vier Hauptdarstellern (Alexander Fehling, Armin Mueller-Stahl, August Diehl, Iris Berben) empfand ich als sehr gut. Für mich ein Film den ich mir auch gerne häufiger ansehen werde. Ton und Bild sehr gut.
Player:
Pioneer BDP-LX52Darstellung:
Samsung LE-46A659A (LCD 46")bewertet am 07.09.10 um 22:31
Bin ja schon nicht mit sonderlich hohen Erwartungen an den Film herangegangen, aber selbst die wurden nicht erfüllt.
Player:
Sony PlayStation 3Darstellung:
Samsung LE-40M86BD (LCD 40")bewertet am 27.06.10 um 01:28
Viel zu kurz, viel zu negativ dargestellt, der Aufgang ist fast nicht gezeigt, es geht hier nur um den Untergang der Buddenbrooks. Das wollte Thomas Mann bestimmt nicht, dass sein Roman von der Finanzkrise beeinträchtigt wird. Bild und Ton aber excellent. Etwas für Masochisten.
Player:
Sony BDP-S760Darstellung:
Panasonicbewertet am 04.01.10 um 17:35
Schließe mich dem Vorredner Bruce an (siehe auch Review) - und ich habe das Buch gelesen. Leider eine sehr enttäuschende Adaption von Henrich Breloer, der eigentlich zu größeren Hoffnungen Anlass gab.
Die Besetzung und Ausstattung sind toll, die arg verkürzte Story ist allerdings eine Schande und wieder mal der Beweis für eine nicht gelungene Literaturverfilmung.
Technisc h ist die Scheibe O.K. und Bild und Ton der oberen Kategorie zuzurechnen, die Extras allerdings ein schlechter Witz.
Insgesamt höchstens einen Leihvorgang wert.
Die Besetzung und Ausstattung sind toll, die arg verkürzte Story ist allerdings eine Schande und wieder mal der Beweis für eine nicht gelungene Literaturverfilmung.
Technisc h ist die Scheibe O.K. und Bild und Ton der oberen Kategorie zuzurechnen, die Extras allerdings ein schlechter Witz.
Insgesamt höchstens einen Leihvorgang wert.
Player:
keine AngabenDarstellung:
Sharp LC-46XL2E (LCD 46")bewertet am 12.10.09 um 16:33
Ein sehr guter Film der sich aber in die länge zieht aber man muß dran bleiben um die Handlung weiter zu verstehen.Blid und Ton sind auch sehr gut.Wer das Buch kennt kann sich den Film auch mal ansehn.
Player:
LG BD370Darstellung:
LG 32LC45 (LCD 32")bewertet am 21.09.09 um 08:53
Man merkt dem Film leider total an, dass der Regisseur Probleme hatte, die Handlung des Buches in den Film "reinzupressen". Und das sage ich, als Einer, der das Buch nicht gelesen hat. Vieles wird nur kurz angerissen, und bleibt daher für den Zuschauer, der die Vorlage nicht kennt, unverständlich.
Player:
Panasonic DMP-BD30Darstellung:
Sharpbewertet am 11.09.09 um 07:27
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Gab es da nicht auch mal, eine Fernseh-Serie mit den "Buddenbroks"?