Die Blechtrommel - Directors Cut Blu-ray
Original Filmtitel: Die Blechtrommel

Directors Cut, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US Unrated Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), Extras in HD (teilweise), Wendecover
Vertrieb:
Schauspieler:
Andréa Ferréol, Angela Winkler, Berta Drews, Daniel Olbrychski, David Bennent, Heinz Bennent, Ilse Pagé, Katharina Thalbach, Mario Adorf, Roland Teubner, Tadeusz Kunikowski, Tina Engel
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case im Schuber (meist nur bei Erstauflage)
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.66:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
163 Minuten
Veröffentlichung:
15.07.2010 (Release)
Die Blechtrommel - Directors Cut Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Im Jahre 1979 adaptierte Volker Schlöndorff den gleichnamigen Roman von Günter Grass. Oscar Matzerath (D. Bennent) stellt aus Protest gegen die Welt der Erwachsenen im Alter von drei Jahren sein Wachstum ein. Zu seinem Markenzeichen wird dabei eine Blechtrommel, die er von Verwandten geschenkt bekommt. Oscar äussert seinen Protest durch das Trommeln und die Fähigkeit, mit seiner Stimme Glas zum Zerbrechen zu bringen. So erlebt er nicht nur die ewig wechselnden Liebschaften seiner Mutter Agnes (A. Winkler), sondern auch die Machtergreifung der Nazis und den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Durch den Einsatz der Trommel und seiner Stimme versucht er auf seine Weise der Unzufriedenheit mit der familiären und politischen Situation Ausdruck zu verleihen...
Blu-ray Features
- Einführung zum Director’s Cut von Volker Schlöndorff
- „Die Blechtrommel – Erinnerungen von Volker Schlöndorff“
- Nicos Perakis über „Die Blechtrommel“
- Interview mit Eberhard Junkersdorf
- Geschnittene Szenen mit Kommentar von Volker Schlöndorff
- Fotogalerie
- Originaldokumente von den Dreharbeiten
- Biografie Volker Schlöndorff
- Trailer
Die Blechtrommel - Directors Cut Blu-ray Review

Story
10
Bildqualität
7
Tonqualität
5
Ausstattung
6
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 26.07.2010
Als erstes deutsches Werk hat „Die Blechtrommel“ von Volker Schlöndorff 1979 einen Oscar als bester ausländischer Film erhalten. Das ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass es sich bei dem Stück um schwer verdauliche Kost handelt und dieses später (1997) in den USA sogar zu einem Strafverfahren gegen Schlöndorff wegen „Child Prostitution“ geführt hat und in Ontario (Kanada) gar gänzlich verboten wurde. Als weitere Auszeichnung konnte „Die Blechtrommel“ auf den Filmfestspielen in Cannes die Goldene Palme für den besten Film gewinnen. Auf der vorliegenden Blu-ray Disc befindet sich der Director’s Cut, der gegenüber der Kinofassung 22 Minuten an zusätzlichen Szenen enthält.
Story
Die Blechtrommel erzählt Oscar Mazeraths seltsame Familien und Lebensgeschichte. So beginnt Oscars Geschichte vor seiner Geburt, nämlich mit den merkwürdigen Umständen, denen seine Mutter ihre Existenz verdankt.
Oskars Mutter Agnes (Angela Winkler) heiratet Alfred Mazerath (Mario Adorf), obwohl sie schon lange in ihren Cousin Jan Bronski (Daniel Olbrychski)verliebt ist. 1924 erblickt dann Oskar das Licht der Welt; wie er sich ausdrückt „in Form einer 60 Watt Glühbirne“. Nur das Versprechen seiner Mutter, ihm zum dritten Geburtstag eine Blechtrommel zu schenken, halten ihn davon ab, die Rückkehr in den Schoß der Mutter vehement einzufordern. An seinem dritten Geburtstag erhält er schließlich die versprochene Blechtrommel. Auf der Geburtstagsfeier beobachtet er das innige Schäkern seiner Mutter mit ihrem Cousin Jan und ist von der Verlogenheit der Erwachsenen so angewidert, dass er beschließt niemals erwachsen zu werden. Er stürzt von der Kellertreppe, erleidet eine Gehirnerschütterung und wächst fortan keinen Zentimeter mehr. Niemand darf ihn von seiner Blechtrommel trennen und wenn es doch jemand versucht, schreit er so laut und hoch, dass Glas zerspringt.
In dieser Form war „Die Blechtrommel“ bisher noch nie zu sehen und die zusätzlichen Szenen bringen den Director’s Cut im Vergleich zur Kinofassung noch etwas näher an die Romanvorlage heran. Nach wie vor deckt der Film aber nur die ersten zwei Bände der „Danziger Trilogie“ von Günter Grass ab und blendet die Rahmenhandlung des Romans aus. In dieser erzählt Oscar während seines Aufenthalts in einer Heilanstalt seine Lebensgeschichte. Dieser Kontext findet sich nur indirekt im Film wieder, indem Oskar zugleich als Hauptfigur und als Erzähler auftritt.
Oskar Mazerath platziert sich selbst außerhalb der Gesellschaft und spricht manchmal sogar von sich selbst in der dritten Person. Im Gegensatz zur Romanvorlage hat Volker Schlöndorff sich für den Film für eine chronologisch geordnete Erzählweise entschieden. Kenner des Romans werden viele Aspekte der Figur Oskar Mazerath vermissen, aber zumindest ist es dem Regisseur Schlöndorff gelungen, sie auf wesentliche und außenwirksame Merkmale zu reduzieren. Eine so starke Komprimierung war unter anderem erforderlich, weil die Länge des Films von der Produktionsfirma auf 2 Stunde und 15 Minuten begrenzt worden ist. Nur so war die Teilnahme an den diversen Filmfestivals gewährleistet. Schlöndorff wurde auf die zusätzlichen Szenen aufmerksam, als das Filmarchiv, in dem das Drehmaterial lagerte, ihm die bevorstehende Vernichtung des Materials ankündigte. Daraufhin rettete Schlöndorff das Material und machte sich daran, eine neue Fassung des Films zu kreieren. Der jetzt veröffentlichte Director’s Cut unterlag nicht mehr der ursprünglichen Beschränkung und Volker Schlöndorff hatte die einmalige Gelegenheit, sein episches Werk noch einmal aus der großen zeitlichen Distanz neu anzugehen und zu vervollständigen. Dieser Versuch ist ihm gelungen und der Film hat dadurch nicht nur an Umfang, sondern auch an Tiefe gewonnen.
Oskars Mutter Agnes (Angela Winkler) heiratet Alfred Mazerath (Mario Adorf), obwohl sie schon lange in ihren Cousin Jan Bronski (Daniel Olbrychski)verliebt ist. 1924 erblickt dann Oskar das Licht der Welt; wie er sich ausdrückt „in Form einer 60 Watt Glühbirne“. Nur das Versprechen seiner Mutter, ihm zum dritten Geburtstag eine Blechtrommel zu schenken, halten ihn davon ab, die Rückkehr in den Schoß der Mutter vehement einzufordern. An seinem dritten Geburtstag erhält er schließlich die versprochene Blechtrommel. Auf der Geburtstagsfeier beobachtet er das innige Schäkern seiner Mutter mit ihrem Cousin Jan und ist von der Verlogenheit der Erwachsenen so angewidert, dass er beschließt niemals erwachsen zu werden. Er stürzt von der Kellertreppe, erleidet eine Gehirnerschütterung und wächst fortan keinen Zentimeter mehr. Niemand darf ihn von seiner Blechtrommel trennen und wenn es doch jemand versucht, schreit er so laut und hoch, dass Glas zerspringt.
In dieser Form war „Die Blechtrommel“ bisher noch nie zu sehen und die zusätzlichen Szenen bringen den Director’s Cut im Vergleich zur Kinofassung noch etwas näher an die Romanvorlage heran. Nach wie vor deckt der Film aber nur die ersten zwei Bände der „Danziger Trilogie“ von Günter Grass ab und blendet die Rahmenhandlung des Romans aus. In dieser erzählt Oscar während seines Aufenthalts in einer Heilanstalt seine Lebensgeschichte. Dieser Kontext findet sich nur indirekt im Film wieder, indem Oskar zugleich als Hauptfigur und als Erzähler auftritt.
Oskar Mazerath platziert sich selbst außerhalb der Gesellschaft und spricht manchmal sogar von sich selbst in der dritten Person. Im Gegensatz zur Romanvorlage hat Volker Schlöndorff sich für den Film für eine chronologisch geordnete Erzählweise entschieden. Kenner des Romans werden viele Aspekte der Figur Oskar Mazerath vermissen, aber zumindest ist es dem Regisseur Schlöndorff gelungen, sie auf wesentliche und außenwirksame Merkmale zu reduzieren. Eine so starke Komprimierung war unter anderem erforderlich, weil die Länge des Films von der Produktionsfirma auf 2 Stunde und 15 Minuten begrenzt worden ist. Nur so war die Teilnahme an den diversen Filmfestivals gewährleistet. Schlöndorff wurde auf die zusätzlichen Szenen aufmerksam, als das Filmarchiv, in dem das Drehmaterial lagerte, ihm die bevorstehende Vernichtung des Materials ankündigte. Daraufhin rettete Schlöndorff das Material und machte sich daran, eine neue Fassung des Films zu kreieren. Der jetzt veröffentlichte Director’s Cut unterlag nicht mehr der ursprünglichen Beschränkung und Volker Schlöndorff hatte die einmalige Gelegenheit, sein episches Werk noch einmal aus der großen zeitlichen Distanz neu anzugehen und zu vervollständigen. Dieser Versuch ist ihm gelungen und der Film hat dadurch nicht nur an Umfang, sondern auch an Tiefe gewonnen.
Bildqualität
Auf der Blu-ray Disc befindet sich der Film in 1080p-Auflösung. Er wurde mit dem Codec MPEG-4/AVC im Ansichtsverhältnis 1,66:1 umgesetzt, wobei am linken und rechten Rand auf 16:9-Geräten jeweils ein schmaler schwarzer Streifen zu sehen ist. In vielen Einstellungen neigt der Film durch sein oft grobes Filmkorn zum Rauschen heller Hintergründe und bei dunkleren Innenaufnahmen auch manchmal zum verwischen von Details in Gesichtern. Sobald etwas unkompliziertere Lichtverhältnisse vorliegen, gewinnt das Bild an Schärfe und das Filmkorn tritt etwas in den Hintergrund, bleibt aber trotzdem präsent. Es wurde offensichtlich mit Absicht auf grobes Filmkorn und ausgewaschene Farben gesetzt.
Das Bild ist jeder DVD-Version des Films überlegen, denn die Rauheit des Filmmaterials kommt erst bei höheren Auflösungen richtig zur Geltung und versetzt den Zuschauer in die vom Regisseur (und sicher auch vom Romanautor) gewünschte Atmosphäre. Im Ergebnis führt das zu einem künstlerisch anspruchsvollen Bild, das allerdings aus genau diesem Grund nur einen Teil der Möglichkeiten des Mediums Blu-ray Disc ausschöpft.
Das Bild ist jeder DVD-Version des Films überlegen, denn die Rauheit des Filmmaterials kommt erst bei höheren Auflösungen richtig zur Geltung und versetzt den Zuschauer in die vom Regisseur (und sicher auch vom Romanautor) gewünschte Atmosphäre. Im Ergebnis führt das zu einem künstlerisch anspruchsvollen Bild, das allerdings aus genau diesem Grund nur einen Teil der Möglichkeiten des Mediums Blu-ray Disc ausschöpft.
Tonqualität
Die deutsche Tonspur liegt im Format DTS HD Master Audio 5.1 vor. Sie macht zwar einen sauberen Eindruck und auch der Dynamikumfang ist erstaunlich gut, aber sie enthält keine Surround-Effekte. Der Subwoofer unterstützt zwar eindrucksvoll Gefechtsgeräusche und auch andere niederfrequente Effekte, aber durch den monophonen Klang bleibt die akustische Atmosphäre weit hinter den Möglichkeiten der HD-Tonspur zurück. Schuld daran ist der Originalfilm, der mit monophonem Ton aufgenommen wurde. Bereits zur Zeit der Dreharbeiten 1978 wäre da ohne Probleme mehr drin gewesen und so fällt die Bewertung für den unauffälligen Ton und die etwas anstrengende Filmmusik von Maurice Jarre hier nur unterdurchschnittlich aus, obwohl das beste verfügbare Tonformat für den Transfer gewählt und dieser auch technisch einwandfrei durchgeführt wurde.
Viele der eingefügten Szenen mussten neu vertont werden, weil nur das Bildmaterial vorlag. Dabei galt es 30 Jahre nach Abschluss der Dreharbeiten einige Hürden zu überwinden. Die Stimme des inzwischen erwachsenen Schauspielers David Bennent, der im Film den Oskar gespielt hatte, wurde mithilfe von Computern „jünger gerechnet“. Die Stimme von Katharina Thalbach wurde von ihrer Tochter Anna Thalbach nachgesprochen. Mario Adorf hingegen konnte seinen Part selbst sprechen.
Viele der eingefügten Szenen mussten neu vertont werden, weil nur das Bildmaterial vorlag. Dabei galt es 30 Jahre nach Abschluss der Dreharbeiten einige Hürden zu überwinden. Die Stimme des inzwischen erwachsenen Schauspielers David Bennent, der im Film den Oskar gespielt hatte, wurde mithilfe von Computern „jünger gerechnet“. Die Stimme von Katharina Thalbach wurde von ihrer Tochter Anna Thalbach nachgesprochen. Mario Adorf hingegen konnte seinen Part selbst sprechen.
Ausstattung
Die Extras zum Film werden vom ausführlichen Interview mit Volker Schlöndorff (in HD-Auflösung mit Filmausschnitten in SD) dominiert, gefolgt von der Dokumentation der Nachvertonung. Produzent Junkersdorf gibt seine ganz eigene Sicht auf den Film zum Besten, die naturgemäß auf die einfachen Produktionsbedingungen, die simplen und zugleich effektiven Tricks und das recht begrenzte Budget von circa 7. Mio DM abheben.
Das Zusatzmaterial beschränkt sich damit stark auf die Neufassung des Films und beschäftigt sich nur beiläufig mit dem Inhalt. Gerade durch die starke Verdichtung der literarischen Vorlage entsteht schnell ein falscher Eindruck des Romans, dessen Tiefgang über den Kinofilm weit hinausgeht. Dafür erfährt man relativ viel über das Casting des jungen David Bennent und sein Verhalten während der Dreharbeiten, denn natürlich stand er nicht nur vor der Kamera im Mittelpunt, was er sichtlich genoss.
Die Extras bieten also einen erkennbaren Mehrwert und sind größtenteils auch gut umgesetzt, hätten aber gerne noch umfangreicher ausfallen dürfen.
Das Zusatzmaterial beschränkt sich damit stark auf die Neufassung des Films und beschäftigt sich nur beiläufig mit dem Inhalt. Gerade durch die starke Verdichtung der literarischen Vorlage entsteht schnell ein falscher Eindruck des Romans, dessen Tiefgang über den Kinofilm weit hinausgeht. Dafür erfährt man relativ viel über das Casting des jungen David Bennent und sein Verhalten während der Dreharbeiten, denn natürlich stand er nicht nur vor der Kamera im Mittelpunt, was er sichtlich genoss.
Die Extras bieten also einen erkennbaren Mehrwert und sind größtenteils auch gut umgesetzt, hätten aber gerne noch umfangreicher ausfallen dürfen.
Fazit
Trotz der eingeschränkten Bild- und Tonqualität ist diese Ausgabe der „Blechtrommel“ gelungen. Sie erreicht zwar in der technischen Bewertung keinen Spitzenplatz, ist aber dafür eine kinematografische Besonderheit, denn nur selten hat ein Regisseur die Gelegenheit, sich in so großem zeitlichen Abstand nochmals mit seinem bedeutendsten Werk zu beschäftigen und es zu verbessern. Die Qualität der alten Video- und DVD-Ausgaben wurde spürbar übertroffen und die zusätzlichen Szenen machen die Blu-ray Version interessant.
Ein Kauf empfiehlt sich also für Cineasten und Liebhaber anspruchsvoller deutscher Filme, wie auch für alle, denen bereits der Kinofilm ans Herz gewachsen ist. Auf jeden Fall macht er Lust darauf, auch noch einmal in der Romanvorlage nachzulesen. (rk)
Ein Kauf empfiehlt sich also für Cineasten und Liebhaber anspruchsvoller deutscher Filme, wie auch für alle, denen bereits der Kinofilm ans Herz gewachsen ist. Auf jeden Fall macht er Lust darauf, auch noch einmal in der Romanvorlage nachzulesen. (rk)
Kaufempfehlung
8 von 10
Die Kaufempfehlung der Die Blechtrommel Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.
Testgeräte
TV: Pioneer KRP-500A
AVR/Boxen: Pioneer LX01
BDP: Pioneer BDP-LX71
AVR/Boxen: Pioneer LX01
BDP: Pioneer BDP-LX71
Blu-ray Bewertungen
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Ein Blechpaukenschlag von einem Film, wie es von solch überragender Qualität wohl nur ein Dutzend aus deutschen Landen gibt.
Da es von der Ausstattung über die Schauspieler bis hin zu der eigentlichen Geschichte und der vorzüglichen Kameraarbeit nicht einmal im Ansatz etwas zu bemängeln gibt, kann man der Blechtrommel ohne Umschweife das Prädikat "Geniestreich" verleihen.
Die Geschichte des kleinen Oskars, der aufhört zu wachsen um nicht einer von diesen verlogenen Erwachsenen zu werden und sich somit seine reine Kinderseele zu erhalten, trieft von sarkastischen Spott auf die Ränke-, Macht-, und Liebesspiele der Menschenkinder und ist gleichzeitig von einer feinen Ironie, die der künstlerischen Freiheit des Autors geschuldet ist, durchzogen.
Auch die derben Obszönitäten von denen Grass' Werk getränkt ist und die den Erfahrungen seiner Kinder- und Jugendzeit entwachsen sind, finden in der Blechtrommel ungeschminkte Entsprechungen und versetzen den Zuschauer mit ihrer schonungslosen Direktheit das ein oder andere mal einen Schlag in die Magengrube.
Ob der Film aber vielmehr ist als eine Anklage an die Schmerzen, die sich die Menschen in Ihren sadistischen Beziehungs- und Machtspielen zufügen und die ja sogar im Kindesalter schon in der menschlichen Natur zutage tritt (Kinder kochen lebende Frösche und zwingen Oskar zum trinken einer Urinsuppe), sowie die Aufarbeitung von Günther Grass, der im Nachhinein Unfassbaren Geschehnisse des dritten Reiches ist, die auf Grund ihrer sinnlosen gegenseitigen Zugrunderichtung benachbarter Nationen und Völker aus rationaler Sicht nur noch als absurdes Theater aufgefaßt werden können, ist bei einem Kaliber wie dem Nobelpreisträger wohl mehr als wahrscheinlich, für einen bedingungslosen Genuss des Filmes aber nicht unbedingt notwendig.
Da es von der Ausstattung über die Schauspieler bis hin zu der eigentlichen Geschichte und der vorzüglichen Kameraarbeit nicht einmal im Ansatz etwas zu bemängeln gibt, kann man der Blechtrommel ohne Umschweife das Prädikat "Geniestreich" verleihen.
Die Geschichte des kleinen Oskars, der aufhört zu wachsen um nicht einer von diesen verlogenen Erwachsenen zu werden und sich somit seine reine Kinderseele zu erhalten, trieft von sarkastischen Spott auf die Ränke-, Macht-, und Liebesspiele der Menschenkinder und ist gleichzeitig von einer feinen Ironie, die der künstlerischen Freiheit des Autors geschuldet ist, durchzogen.
Auch die derben Obszönitäten von denen Grass' Werk getränkt ist und die den Erfahrungen seiner Kinder- und Jugendzeit entwachsen sind, finden in der Blechtrommel ungeschminkte Entsprechungen und versetzen den Zuschauer mit ihrer schonungslosen Direktheit das ein oder andere mal einen Schlag in die Magengrube.
Ob der Film aber vielmehr ist als eine Anklage an die Schmerzen, die sich die Menschen in Ihren sadistischen Beziehungs- und Machtspielen zufügen und die ja sogar im Kindesalter schon in der menschlichen Natur zutage tritt (Kinder kochen lebende Frösche und zwingen Oskar zum trinken einer Urinsuppe), sowie die Aufarbeitung von Günther Grass, der im Nachhinein Unfassbaren Geschehnisse des dritten Reiches ist, die auf Grund ihrer sinnlosen gegenseitigen Zugrunderichtung benachbarter Nationen und Völker aus rationaler Sicht nur noch als absurdes Theater aufgefaßt werden können, ist bei einem Kaliber wie dem Nobelpreisträger wohl mehr als wahrscheinlich, für einen bedingungslosen Genuss des Filmes aber nicht unbedingt notwendig.
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Sony PlayStation 3Darstellung:
Panasonic TX-P42GT20E (Plasma 42")bewertet am 29.12.11 um 09:21
Also dieser Film ist der Beweis dafür das man auch alte Filme auf Bluray spitzenmäßig umsetzten kann. Super Bildqualität genau wie im Ton. Leider auch bei Szenen wo ich persölnich lieber weg schaue ( Der Kuhkopf zum Aale fangen). Wer auf ältere Filme steht und sie gerne mal im neuen Licht sehen möchte genau das richtige!!!! Also wirklich nur zu empfehlen.
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Sony PlayStation 3Darstellung:
Panasonic TX-P50G20E (Plasma 50")bewertet am 05.05.11 um 14:18
Die Bildqualität finde ich -- in Anbetracht des Alters - einfach nur "prima" ... deshalb 5 Punkte dafür. Auch der Upmix auf 5.1. ist gelungen. Der Film gefällt mir sehr sehr gut - einzig unnötiges ist der Schrei zwecks Herzerstellung auf dem Glas für die angebetete Minifrau und die 5 getöteten Nonnen die in den Himmel aufsteigen. Völliger Blödsinn der den Film deshalb keine 1 gibt.
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Sony PlayStation 3Darstellung:
Sony KDL-46W4000 (LCD 46")bewertet am 20.04.11 um 16:17
Die jetzige Version der Blechtrommel gefällt mir persönlich sehr gut - der ganze Film wirkt nun wesentlich"runder",auf den Character der Figuren wird noch mehr eingegangen und man kann sich wesentlich besser mit ihnen identifizieren.
Das Bild ist wesentlich klarer als das der DVD Version - der Ton ist ebenfalls sehr gut gelungen und kommt in den wenigen Action Szenen sehr gut zur Geltung.
Einzig die fürchterliche quäkige Stimme von David Bennent nervt mich heute wie damals.
Definitv kein Film für "zwischendurch" - aber absolut sehenswert und meiner Meinung nach auch ein "Muß" in jeder guten Filmsammlung.
Das Bild ist wesentlich klarer als das der DVD Version - der Ton ist ebenfalls sehr gut gelungen und kommt in den wenigen Action Szenen sehr gut zur Geltung.
Einzig die fürchterliche quäkige Stimme von David Bennent nervt mich heute wie damals.
Definitv kein Film für "zwischendurch" - aber absolut sehenswert und meiner Meinung nach auch ein "Muß" in jeder guten Filmsammlung.
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LG BD370Darstellung:
LG 37LG5000 (LCD 37")bewertet am 14.12.10 um 16:03
Ein Meisterwerk das sehr gut umgesetzt wurde, Bild und Ton sind für das Alter des Filmes hervorragend.
Player:
Panasonic DMP-BD30Darstellung:
Panasonic TH-46PZ85E (Plasma 46")bewertet am 14.12.10 um 14:45
"Die Blechtrommel" ist schon ein seltsames Wekr zwischen Drama, Satire und Komödie. Der kleine Oskar rebelliert mit seiner Blechtrommel gegen die Erwachsenen und bei Gelegenheit auch gegen Nazis. David Bennent wirkt in der Rolle stellenweise geradezu unheimlich.
Die neuen Szenen des Director's Cut, von denen nur noch das Bild, nicht jedoch der Ton vorhanden war und die deswegen (mit teilweise anderen Darstellern) nachvertont werden mussten, fügen sich sehr gut in den Film ein.
Das Bild lässt leider etwas zu Wünschen übrig. Grundsätzlich plagt den Film ein leicht unruhiger Bildstand (beständiges Zittern des Bildes) und häufigeres Helligkeitsflackern. Eher grobes Filmkorn ist oft deutlich sichtbar, einige Szenen sehen dagegen wieder sehr gut aus. Die Farbdarstellung ist gut, ebenso sind kaum Verschmutzungen oder ähnliche Bildfehler auszumachen.
Beim Ton wurde das beste aus dem bestehenden Material herausgeholt. Wie schon geschrieben, passen die nachvertonten Szenen gut in den Film.
Ordentliche Extras, hätten angesichts des Stoffs und der geschichtlichen Hintergründe umfangreicher sein können.
Die neuen Szenen des Director's Cut, von denen nur noch das Bild, nicht jedoch der Ton vorhanden war und die deswegen (mit teilweise anderen Darstellern) nachvertont werden mussten, fügen sich sehr gut in den Film ein.
Das Bild lässt leider etwas zu Wünschen übrig. Grundsätzlich plagt den Film ein leicht unruhiger Bildstand (beständiges Zittern des Bildes) und häufigeres Helligkeitsflackern. Eher grobes Filmkorn ist oft deutlich sichtbar, einige Szenen sehen dagegen wieder sehr gut aus. Die Farbdarstellung ist gut, ebenso sind kaum Verschmutzungen oder ähnliche Bildfehler auszumachen.
Beim Ton wurde das beste aus dem bestehenden Material herausgeholt. Wie schon geschrieben, passen die nachvertonten Szenen gut in den Film.
Ordentliche Extras, hätten angesichts des Stoffs und der geschichtlichen Hintergründe umfangreicher sein können.
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Panasonic DMP-BD80Darstellung:
Sony VPL-HW10bewertet am 28.11.10 um 10:10
Der Film selbst ist ohne jeden Zweifel grandios und im Director's Cut sogar noch eindrucksvoller. Also 5 Punkte für die Story. Das Bild ist ordentlich, ohne herauszuragen - ergo 4 Punkte. Den Ton fand ich jetzt nicht so dolle, deshalb nur 3 Punkte von mir, ebenso wie für die Extras, die zwar zahlreich sind, aber leider nicht den großen Aha-Effekt hervorrufen. Ein Interview mit David Bennent wäre z.B. mal interessant gewesen.
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Pioneer BDP-LX71Darstellung:
Pioneer PDP-LX5090H (Plasma 50")bewertet am 10.11.10 um 21:00
Gute BD eines echten deutschen Klassikers!!
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LG HB354BSDarstellung:
LG 42SL8000 (LCD 42")bewertet am 14.10.10 um 15:20
Zu dieser Veröffentlichung braucht man keine großen Worte zu verlieren. Ein bombastisches Werk, das zu Recht den Oscar gewann. Bild und Ton gehen für das Alter des Filmes auf jeden Fall in Ordnung und auch an Extras wird so einiges geboten. Rundum zu empfehlen!
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Sony PlayStation 3Darstellung:
Samsung LE-40M86BD (LCD 40")bewertet am 25.07.10 um 20:34
Grandiose Darsteller, liebevoll detaillierte Requisite und eine hervorragende Umsetzung des Romanstoffs - sowohl inhaltlich als auch technisch eine klare BD-Empfehlung.
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Sony PlayStation 3Darstellung:
Samsung LE-40B620 (LCD 40")bewertet am 24.07.10 um 22:26
Klasse Romanverfilmung, deutscher Film der verdient Weltruhm erlangt hat! Alles an dem Film paßt von A bis Z: hervorragende Story, Dramatik, Spannung, Freud und Leid, Tragödie und Komödie und ausgezeichnete Darsteller! Folgt dem Leben des kleinen Oscar-chen, der beschließt mit dem Wachsen aufzuhören und mit seiner rot-weiß lackierten Blechtrommel die Welt um sich herum "gestaltet". Hab zum ersten Mal den Director´s Cut gesehen und kann nur sagen es lohnt sich! Blu-ray ist Spitzenklasse auch was Bild und Ton betrifft, denn dieser Film ist 30 Jahre alt und was da raus geholt wurde, Kompliment! Fazit: Pures Filmvergnügen für diejenigen die Dramen mögen
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Sony BDP-S350Darstellung:
Sony KDL-40U2000 (LCD 40")bewertet am 22.07.10 um 17:33
Ein toll verfilmter Roman,auch wenn Teil 3 des Buches weggelassen wurde.Tolle Story,klasse Darsteller,Wahnsinns Requisite,es wurde sich mit dem Film einfach sehr viel Mühe gegeben.
Bild und Ton sind erstaunlich gut.
Bild und Ton sind erstaunlich gut.
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Panasonic DMP-BD80Darstellung:
Toshiba 47Z3030D (LCD 47")bewertet am 22.07.10 um 11:28
Der Film, der nach der Entdeckung, dass GG bei den Nazis war, jetzt noch interessanter geworden ist. Ein Super BD Umsetzung des über 30 Jahre alten Films mit Klasse Bild und gehörig aufpoliertem Ton. Allemal ein Kauf wert. Vorsicht teilweise Ekeleeffekte für schwache Gemüter Vorsicht.
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Sony BDP-S760Darstellung:
Panasonic TH-42PZ85E (Plasma 42")bewertet am 20.07.10 um 20:32
Für einen so alten Film ist das Bild super, im Vergleich zur DVD um Längen besser.
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Sony BDP-S500Darstellung:
Toshiba 52Z3030D (LCD 52")bewertet am 18.07.10 um 11:42
Einer der besten deutschen Filme.
Story Sound sind gut.
Extras sind auch einige vorhanden,
leider aber nicht in HD.
Die Bildqualität kann leider nicht ganz überzeugen.
Es gibt immer wieder Szenen wo das Bild sehr körnig ist.
Story Sound sind gut.
Extras sind auch einige vorhanden,
leider aber nicht in HD.
Die Bildqualität kann leider nicht ganz überzeugen.
Es gibt immer wieder Szenen wo das Bild sehr körnig ist.
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Sony PlayStation 3Darstellung:
Panasonic TX-P50GW10 (Plasma 50")bewertet am 11.07.10 um 17:08
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Ganz ehrlich!? Du tust mir leid. Scheinst echt einen sehr beschränkten Geschmack zu haben.
allen käufern viel spass mit dem scheibchen!
immens lustige reaktionen wie ich meine .. .. .. z..b.:mohrhuhn mit und ohne geschmack
Aber wer diese Genres mag....
Viel Spaß jedenfalls allen, die den Film haben.
Ich mag Grass auch nicht sonderlich ...aber was Bennent und Schlöndorff hier aus der Vorlage gemacht haben ist ein verstörend ,anarchisches Meisterwerk !
Neben "Das Boot" einer der wenigen deutschen Filme mit internationalen Format .
Einen Umstieg auf BD, halte ich an sich, für eine gute Idee. Der Film ist gut. Nur, das Bild der DVD, war schon nicht besonderes gut! Was "KINOWELT" da auf BD, präsentieren wird, bin ich mal gespannt! ^^