Der Jane Austen Club Blu-ray
Original Filmtitel: The Jane Austen Book Club

Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch)
Vertrieb:
Schauspieler:
Amy Brenneman, Emily Blunt, Hugh Dancy, Jimmy Smits, Kathy Baker, Kevin Zegers, Lynn Redgrave, Maggie Grace, Marc Blucas, Maria Bello
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch Dolby TrueHD 5.1
Englisch Dolby TrueHD 5.1
Englisch Dolby TrueHD 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
105 Minuten
Veröffentlichung:
26.06.2008 (Release)
Der Jane Austen Club Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Bernadette (K. Baker), eine starke und selbstbewusste Frau, die mitten im Leben steht, organisiert einen Buchclub, zu dem sie sich zusammen mit ihren Freundinnen einmal monatlich trifft. Sylvia (A. Brenneman), die überraschend von ihrem Mann verlassen wurde, ihre lesbische Tochter Allegra (M. Grace), die Lehrerin Prudie (E. Blunt) und die alleinstehende Jocelyn (M. Bello) tauschen sich über Bücher von Jane Austen aus und realisieren, dass sich ihr Privatleben sehr nah an die Geschichten der Autorin anlehnen lässt, da alle Teilnehmer unbewusst ihre Wünsche, Hoffnungen, Sorgen und Nöte in die Werke transportieren...
Der Jane Austen Club Blu-ray Review

Story
5
Bildqualität
7
Tonqualität
6
Ausstattung
6
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 10.07.2008
Mit diesem Titel hat es jeder Film schwer: Zum Einen können die meisten Unter-20jährigen nichts mit dem Namen Austen anfangen, und für alle anderen klingt der Titel auch nicht gerade nach Spannung, Emotion oder Extase. Ist dies also eine Blu-ray für die strickstrumpftragende Bibliothekarinnenfraktion; zu genießen bei einer Tasse herzhaften Holundertee, das Strickzeug griffbereit, das Rückenkissen vorgewärmt und die Katzen bereits gefüttert?
Story
Mehrere Freundinnen zwischen Anfang 20 und Mitte 60 schließen sich zu einem Jane Austen Buch Klub zusammen. Alle lesen die ausgewählten Bücher, eines wird immer von einem Mitglied des Kreises vorgestellt und besprochen. Der eigentliche Grund für die Gründung des Buch Klubs ist allerdings nicht literarisches Interesse oder der Zwang auf dem zweiten Bildungsweg sein Abitur nachzuholen, nein: Eine der Freundin leidet an Liebeskummer, da ihr Mann sie verlassen hat und die Gründung des Klubs erscheint den Freundinnen als ideale Ablenkung für die leidenden BFF.
Aus Gründen der Ausgeglichenheit (eigentlich: erotischem Appetit) darf auch ein weichgespülter Schönling in der Damenrunde mitmachen ... und schon kommt das Liebeskarussel wieder auf Touren.
Tja, es ist eine Romantische Komödie, die allerdings weder sehr romantisch, noch in irgendeiner Form lustig ist. Zwar versuchen die wirklich guten Darstellerinnen ihr Bestes (Maria Bello!, Maggie Grace!), aber sowohl ihre Rollen als auch die Dialoge sind zu einfach gestrickt als dass irgendeine Art von Tiefe oder Ernsthaftigkeit entstehen kann – schlechte Voraussetzungen für einen Film dessen Heroinen allesamt Reinkarnationen Austenscher Heldinnen sind: Diese Offenbarung kommt denn auch mit dem Zaunpfahl daher, aber am traurigsten ist es, das ein Film, der von der Liebe zu Büchern, dem Rausch der Phantasie, der Schönheit von Sprache und vom fesselnden Leseerlebnis handelt, so banal bleibt, dass er vor allem Eines schafft: Dem Zuschauer die Lust auf Bücher und ganz besonders Jane Austen (Emma, Sinn und Sinnlichkeit, Stolz und Vorurteil) austreiben – und das geschieht erfolgreicher als in einem germanistischen Proseminar.
Grundproblem des Filmes ist, das die ach so clevere Idee mit den Hauptfiguren, die als moderne Versionen von Austenschen Charakteren erscheinen, nicht zündet: das liegt vor allem daran, dass der Großteil des Publikums weder mit Jane Austen noch Ihren Figuren bekannt ist – insbesondere im deutschsprachigen Raum, wo die Bekanntschaft mit Austen in der Regel auf eine der vielen Verfilmungen beruht. So verpufft also das ganze Konzept in Bedeutungslosigkeit, da sich auch der Liebesreigen relativ vorhersehbar entwickelt, bleibt nur die unauffällige Inszenierung im Gedächtnis.
Aus Gründen der Ausgeglichenheit (eigentlich: erotischem Appetit) darf auch ein weichgespülter Schönling in der Damenrunde mitmachen ... und schon kommt das Liebeskarussel wieder auf Touren.
Tja, es ist eine Romantische Komödie, die allerdings weder sehr romantisch, noch in irgendeiner Form lustig ist. Zwar versuchen die wirklich guten Darstellerinnen ihr Bestes (Maria Bello!, Maggie Grace!), aber sowohl ihre Rollen als auch die Dialoge sind zu einfach gestrickt als dass irgendeine Art von Tiefe oder Ernsthaftigkeit entstehen kann – schlechte Voraussetzungen für einen Film dessen Heroinen allesamt Reinkarnationen Austenscher Heldinnen sind: Diese Offenbarung kommt denn auch mit dem Zaunpfahl daher, aber am traurigsten ist es, das ein Film, der von der Liebe zu Büchern, dem Rausch der Phantasie, der Schönheit von Sprache und vom fesselnden Leseerlebnis handelt, so banal bleibt, dass er vor allem Eines schafft: Dem Zuschauer die Lust auf Bücher und ganz besonders Jane Austen (Emma, Sinn und Sinnlichkeit, Stolz und Vorurteil) austreiben – und das geschieht erfolgreicher als in einem germanistischen Proseminar.
Grundproblem des Filmes ist, das die ach so clevere Idee mit den Hauptfiguren, die als moderne Versionen von Austenschen Charakteren erscheinen, nicht zündet: das liegt vor allem daran, dass der Großteil des Publikums weder mit Jane Austen noch Ihren Figuren bekannt ist – insbesondere im deutschsprachigen Raum, wo die Bekanntschaft mit Austen in der Regel auf eine der vielen Verfilmungen beruht. So verpufft also das ganze Konzept in Bedeutungslosigkeit, da sich auch der Liebesreigen relativ vorhersehbar entwickelt, bleibt nur die unauffällige Inszenierung im Gedächtnis.
Bildqualität
Das Bild ist gut, aber nicht sehr gut. Es präsentiert sich im AVC Codec, dem bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis 1,78:1 und selbstverständlich in 1080p. Das Bild weist weder Körnung, noch elektronisches Rauschen aus und überzeugt mit fein abgestuftem Schwarzwert. Kompressionsmängel oder gar Artefakte sind nicht festzustellen.
Generell erscheint die Farbsättigung allerdings zu hoch, so dass in den Nahaufnahmen Details verschluckt werden und ein insgesamt warmer, softer Bildeindruck entsteht, der dazu führt, dass auch die Hautfarben und die Gesichtstöne einen zu starken Einschlag ins rötlich-braune Farbspektrum haben. Hier kann eventuell über den Griff zur Farbtemperaturtaste Abhilfe geschaffen werden, ausprobieren!
Die Schärfe, vor allem die Kantenschärfe ist auch nicht perfekt und produziert immer wieder Halo Effekte (Doppelkonturen) an Kleidung oder Köpfen - das geht besser. Insgesamt ein leicht enttäuschender Transfer, das Bild lässt einfach den plastischen Eindruck vermissen, den Spitzenproduktionen aufweisen, deshalb liegt hier nur eine guter, kein außergewöhnlicher Transfer vor. Das ist besonders in einem Dialogfilm enttäuschend, bei dem man gewöhnlich immer wieder neue Details im Schauspiel oder an der Ausstattung feststellt, beim Jane Austen Klub fällt dies schwer. Zwar weist diese Blu-ray keine eigentlichen groben Schwächen auf, doch glänzt sie allerdings auch nicht mit besonders positiven Eigenschaften, daher liegt ein Transfer vor den man insgesamt als gehobenen Durchschnitt bewerten muss.
Generell erscheint die Farbsättigung allerdings zu hoch, so dass in den Nahaufnahmen Details verschluckt werden und ein insgesamt warmer, softer Bildeindruck entsteht, der dazu führt, dass auch die Hautfarben und die Gesichtstöne einen zu starken Einschlag ins rötlich-braune Farbspektrum haben. Hier kann eventuell über den Griff zur Farbtemperaturtaste Abhilfe geschaffen werden, ausprobieren!
Die Schärfe, vor allem die Kantenschärfe ist auch nicht perfekt und produziert immer wieder Halo Effekte (Doppelkonturen) an Kleidung oder Köpfen - das geht besser. Insgesamt ein leicht enttäuschender Transfer, das Bild lässt einfach den plastischen Eindruck vermissen, den Spitzenproduktionen aufweisen, deshalb liegt hier nur eine guter, kein außergewöhnlicher Transfer vor. Das ist besonders in einem Dialogfilm enttäuschend, bei dem man gewöhnlich immer wieder neue Details im Schauspiel oder an der Ausstattung feststellt, beim Jane Austen Klub fällt dies schwer. Zwar weist diese Blu-ray keine eigentlichen groben Schwächen auf, doch glänzt sie allerdings auch nicht mit besonders positiven Eigenschaften, daher liegt ein Transfer vor den man insgesamt als gehobenen Durchschnitt bewerten muss.
Tonqualität
Unauffällig. Dialogorientiert mit ein oder zwei Pop-Lese- Musikpassagen die sich auf „MTV für Rentner“ Niveau bewegen. Das Ganze wird zwar in Dolby TrueHD präsentiert und bietet gelegentlich ganz gute räumliche Effekte und exakte Positionierung von Geräuschen, z.B. in Restaurantszenen, weist aber sonst keine weiteren Besonderheiten auf.
Ausstattung
Wenn schon der Film nicht viel zu bieten hat, dann vielleicht die Extras? Richtig gedacht, die Ausstattung lässt nicht viele Wünsche offen - außer das sie in SD gehalten ist. Das Menü gefällt mit Übersichtlichkeit und elegantem Look.
Der interessanteste Beitrag ist eine 20minütige Austendokumentation, die tatsächlich sehenswert ist und überraschenderweise auch in die Tiefe geht. Diese weckt mehr Interesse an der Autorin und ihrem Werk, als der vorliegende Film – in gewisser Hinsicht also ein Eigentor.
Daneben finden sich Deleted Scenes, Audiokommentare, Szenen von der Premiere und weitere Beiträge, deren Unterhaltungs- und/oder Informationswert ebenfalls gegen Null tendiert und die Disc weiter im Sumpf der Mittelmäßigkeit versinken lässt.
Der interessanteste Beitrag ist eine 20minütige Austendokumentation, die tatsächlich sehenswert ist und überraschenderweise auch in die Tiefe geht. Diese weckt mehr Interesse an der Autorin und ihrem Werk, als der vorliegende Film – in gewisser Hinsicht also ein Eigentor.
Daneben finden sich Deleted Scenes, Audiokommentare, Szenen von der Premiere und weitere Beiträge, deren Unterhaltungs- und/oder Informationswert ebenfalls gegen Null tendiert und die Disc weiter im Sumpf der Mittelmäßigkeit versinken lässt.
Fazit
Weder die inhaltlichen, noch die technischen Qualitäten dieser Blu-ray wissen zu begeistern. Wer auf vorhersehbare, dahinplätschernde Unterhaltung steht und auf Überraschungen und intelligente Dialoge verzichten kann, wird hier fündig; genau das Richtige für den Häkelabend unter Freundinnen.
Immerhin bemühen sich einige der talentiertesten Hollywoodaktricen um gutes Schauspiel, und das sorgt teilweise für Interesse. Ein Frauenversteherfilm (Filme, die man mit weiblicher Begleitung schaut, bzw. schauen muss) der schlimmsten Sorte, nämlich einer, der den Herren nichts und auch den Damen wenig zu bieten hat.
Selbst fürs gemeinsame Fimschauen an regnerischen Sonntagnachmittagen ist der Film nicht wirklich geeignet, da zu brav, vorhersehbar und langweilig – da greift man lieber zum Buch. (fb) weitere Reviews anzeigen
Immerhin bemühen sich einige der talentiertesten Hollywoodaktricen um gutes Schauspiel, und das sorgt teilweise für Interesse. Ein Frauenversteherfilm (Filme, die man mit weiblicher Begleitung schaut, bzw. schauen muss) der schlimmsten Sorte, nämlich einer, der den Herren nichts und auch den Damen wenig zu bieten hat.
Selbst fürs gemeinsame Fimschauen an regnerischen Sonntagnachmittagen ist der Film nicht wirklich geeignet, da zu brav, vorhersehbar und langweilig – da greift man lieber zum Buch. (fb) weitere Reviews anzeigen
Kaufempfehlung
6 von 10
Die Kaufempfehlung der Der Jane Austen Club Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.
Blu-ray Bewertungen
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Nette romantische Komödie. Mit der Handlung konnte ich nichts anfangen. Wirkte irgendwie flach und beliebig. Das Bild ist nicht sonderlich scharf, sondern eher auf dem Niveau einer guten DVD.
Player:
LG BD-300Darstellung:
Panasonic TH-42PV500 (Plasma 42")bewertet am 17.03.09 um 18:09
Der Film hat so seine Längen. Technisch ist die Scheibe ganz ok.
Player:
Panasonic DMP-BD30Darstellung:
Sharp LC-52XL2E (LCD 52")bewertet am 30.01.09 um 15:04
Habe schon schlechteres gesehn, aber man muss es nicht haben!
bewertet am 10.08.08 um 19:37
Für mich als Film- und Buchfan eine herbe Enttäuschung, trotz des Mitwirkens einer meiner bevorzugten Darstellerinnen (Maria Bello): Mir war zwar klar das dies ein ChickFlick ist, aber der Film funktioniert weder als romantische Komödie, noch als intellektuelles Spiel mit Literatur -. Technik ist mittelmässig, der Film zum Vergessen, die Doku in den Extras über Jane Austen ist interessanter als der Film - Sechs, Setzen!
bewertet am 10.07.08 um 13:04
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Einmal ansehen war schon zuviel.:)
geschrieben am 18.01.10 um 17:55.
#1
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