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Das weisse Band Blu-ray - Das weisse Band - Eine deutsche Kindergeschichte Blu-ray

Newsticker

Das weisse Band - Eine deutsche Kindergeschichte Blu-ray

Original Filmtitel: Das weisse Band
Das weisse Band - Eine deutsche Kindergeschichte Blu-ray

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Verkauf:
1 Mitglied verkauft
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1 Mitglied tauscht
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), Extras in HD (teilweise)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
 
Verpackung:
HD Keep Case im Schuber (meist nur bei Erstauflage)
Altersfreigabe:
 
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
 
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
 
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
144 Minuten
Veröffentlichung:
05.03.2010 (Release)
 
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Das weisse Band - Eine deutsche Kindergeschichte Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Zu Beginn des Ersten Weltkrieges beginnt ein Dorflehrer (C. Friedel) eine neue Anstellung. Schnell kommt es bald darauf auch zu den ersten Unglücken in der kleinen Gemeinde, für die die Dorfbevölkerung den Baron (U. Tukur) verantwortlich macht. Da dieser jedoch der Hauptarbeitgeber in der Gemeinde ist, vermag es keiner gegen ihn aufzubegehren. Als kurze Zeit später auch noch dessen Sohn Siggi (F. Mutert) vergewaltigt wird, scheint der Dorffrieden für immer gestört …
Blu-ray Features

  • Making of
  • Filmfestival in Cannes
  • Dokumentation
Blu-ray Bewertungen
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Story 1
Bildqualität 4
Tonqualität 3
Extras 3

Story (1 P):
Wow… so viele Preise, so viele Auszeichnungen, so viele gute Worte und so viele überschwängliche Kritiken und dann so viele sinnlose Aneinanderreihungen zusammenhangloser Szenen ohne einen richtigen Anfang, ohne Mittelteil und vorallem ohne Ende, verschont von jeglicher Spannung und Aufklärung und frei von Höhepunkten und Emotionen – ganz toll.

Dafür dauert dieses Scheusal aber auch nur 144 Minuten, die dank nichtvorhandenem Pacing auch in Windeseile vergehen.
Okay… jetzt mal ehrlich. Was war denn das??? Das war Nichts. Ein Furz im Wind hat mehr Aussagekraft. Diverse Kritiken sprechen von einem schonungslosen Portrait von Bösartigkeit. Ich hab´s nicht gesehen, dieses Portrait von Bösartigkeit. Ja, viele Personen, sogar die meisten waren nicht ganz normal. Jedoch wirkte es auf mich eher wie ein Portrait einer kleinen Dorfgemeinschaft vor 100 Jahren, die stark im Glauben, Traditionen und Geschlechterrollen verankert ist.
Dass da hin und wieder mal die Hand ausrutscht, jemand Selbstmord begeht, jemand Anderes fremd geht, die Kinder körperlich gezüchtigt werden, ein Pfarrer und Vater sehr emotionslos oder christlich fragwürdig agiert, erscheint mir eher ein Umstand der Zeit oder einfach menschlich zu sein. Auch dass ein Kind vom Vater missbraucht wird und dieser gleichzeitig ein Verhältnis zu seiner Gehilfin hat ist aus heutiger Sicht leider nicht außergewöhnlich Bösartiges, selbstverständlich verabscheuungswürdig und in allen Belangen falsch, aber aus filmischer Sicht nicht mehr schockierend. Die ganzen mysteriösen Unfälle ereignen sich, ohne dass es eine Aufklärung gibt – was soll das? Somit können einige davon in der Tat nur Unfälle gewesen sein, ein paar andere widerum gehen aufs Konto von Wem-Auch-Immer.
Ich will die Taten nicht herunterspielen oder gut heissen, aber sein wir mal ehrlich; was ist Großartiges passiert? Jemand ist vom Pferd gefallen, aber nicht gestorben oder hat bleibende Schäden davon getragen. Jemand hat den Arsch ganz gewaltig versohlt bekommen, ist aber „Oh Wunder“ auch nicht dran gestorben. Jemand wurde in den Teich geschmissen und ist nass geworden. Jemand hat den Kohl geköpft – nicht den Ex-Kanzler. Ein Vogel wurde getötet – das ist schon bei den Simpsons passiert. Jemand wurde ganz gewaltig verdroschen und hat beinahe das Augenlicht verloren – ist er gestorben oder erblindet? Man weiss es nicht. Jemand ist bei einem Unfall im Sägewerk gestorben. Die Person scheint irgendwo eingebrochen zu sein und hat den Sturz nicht überlebt – Mord? Der Zuschauer wird es nie erfahren.
Vor 100 Jahren ging es einfach etwas herber und schlichtweg anders zu. In meiner Kindheit gab´s bei Kämpfen unter Kids auch mal eins auf die Schnauze oder jemand ist im Teich gelandet…

Fazit: Gute Schauspieler, authentisches Design und gute Kameraarbeit, sonst nichts. Keine Story, somit auch kein Storytelling, Pacing, Spannung oder Unterhaltungswert, nichts wirklich Schockierendes oder Neues, nur wenig Ausdruck an Emotionen der Chatraktere und keine beim Betrachter, keine Auflösung - garnichts.
Da kann ich auch meiner Waschmaschine deim Schleudern zusehen.


Detaillierte Infos zur technischen Umsetzung findet ihr in meinem Blog (Profil -> Kommunikation) 
Player:
Sony PlayStation 3
Darstellung:
Mitsubishi HC-4000
bewertet am 02.02.13 um 06:24


Story 5
Bildqualität 5
Tonqualität 4
Extras 3

Story:
Überall nachzulesen. Ich mag den Film sehr. Bin ich froh in der heutigen Zeit aufgewachsen zu sein. Für mich liefert der Film auch einige Erklärungen oder Ansätze für Erklärungen,für das, was später passiert ist. Drei Szenen sind mir im Kopf geblieben. Die Szene mit dem Pfarrer, als sein Sohn ihm seinen Vogel gibt und es darauf hin keine Reaktion von seinem Vater gibt (aus einem kurzen Zucken). Und die sehr beklemente Szene, als einer der Pfarreressöhne den Stock holen muss, um sich von seinem Vater verhauen lassen muss. Einfach nur krass. Herausragend ist die schauspielerische Leistung von Burghardt Klaußner als Pfarrer. Und die letzte Szene ist die mögliche angedeutet Inzest-/ Pädophiliehandlung zwischen dem Arzt und seiner Tochter.

Ton: Schwer zu beurteilen. Wenn ich mich recht erinnere, gibt es keine Musik, nur Dialoge. Von daher würde sicher auch Mono reichen ;-)

Bild: Film ist komplett in schwarz/ weiß. Bild ist durchgehend scharf, nur bei einigen Nachaufnahmen ist das Bild etwas schwächer (im Wald leichtes Filmkorn, in der Schule nacht wirkt alles sehr weich).

Extras: Doku und Making Of sind interessant. Hätte aber mehr sein können.

Alles in allem ein tollen, beklementer Film. 
Player:
Panasonic DMP-BD77
Darstellung:
Philips 42PFL7562D (LCD 42")
bewertet am 05.01.13 um 10:01


Story 3
Bildqualität 4
Tonqualität 4
Extras 4

Irgendwie wollte der Funke einfach nicht überspringen. Schade. Die Story war jedoch keinesfalls schlecht. Bild und Ton gut. 
Player:
keine Angaben
Darstellung:
Dell
bewertet am 04.07.12 um 18:19


Story 4
Bildqualität 4
Tonqualität 4
Extras 4

*****Das weiße Band - Eine deutsche Kindergeschichte*****
Sehr genialer Film,Beklemmender Schwarz-Weiß-Film mit großartigen Schauspielern. Auch der Ton passt hervorragend zum exzellenten SW-Bild. Der Film schockiert, bewegt und berührt. Die Stimmenwiedergabe ist dafür perfekt. In dieser brillanten Schlichtheit hat der Film das Zeug, ein Klassiker zu werden.
Dieser Film hat mich mal ehrlich überrascht Positiv! Sehr gute, ungewöhnliche Story, die nicht nur Drama sondern auch Thriller ist. Spannend inszeniert, man wartet wie gebannt auf das was im Film ,als nächstes passiert bis zum Ende hin.
Fazit:
Für mich, einer der besten Deutschen Filme der letzten paar Jahre.

Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1)
Spieldauer:
144 Minuten

Kategorie:
Drama
Regisseur:
Michael Haneke 
Player:
Philips BDP7600
Darstellung:
Epson EH-TW4400LPE
bewertet am 13.03.12 um 14:17


Story 3
Bildqualität 4
Tonqualität 4
Extras 3

Erzählkino und Sittengemälde der Gutsherren und Gesinde Symbiose zu Beginn des 20ten Jahrhunderts auf Norddeutschen Landen mit Anspruch auf Realitätsnähe, dessen stilistisches Mittel der ungeschnittenen Echtzeiteinstellungen zwar die erwünschte Wirkung erreicht, sich in das Zeitgefüge des behäbig dahinfließenden Dorflebens einzufühlen und so die Beklemmung der enorm restriktiven aristokratischen Gutsherrenhierarchie und des protestantischen Fanatismus fast physisch am eigenen Leibe spürbar zu machen, aber gerade dadurch eben auch den Geduldsfaden der Zuschauer enorm strapaziert.

Dadurch, daß die Kamera eine neutrale von allen modernen Technikmätzchen befreite Beobachterposition einnimmt und daß auf alle ablenkenden filmischen Mittel, wie zb. Musik verzichtet wird, wird man intensiv an das Geschehen gekettet und quasi zum Augenzeugen all der Demütigungen und seelischen Mißhandlungen die sich die Dorfbewohner gegenseitig zufügen und aus Angst vor Autoritäten auch erdulden. Da man nicht eingreift (eingreifen kann) aber auch irgendwie auch zum Mittäter, und das hinterläßt beim Zuschauer eine unangenehme Betroffenheit.

Den Film jetzt aber als Erklärungsversuch, wegen der Hörigkeit gegenüber Obrigkeiten und dem ausgeliefert sein an unterdrückende Gesellschaftsformen, als psychologischen Urkeim für den Faschimus im dritten Reich heranzuziehen ist sicherlich bei der Komplexität der Thematik zu einfach, als daß hier eine oft unterstellte Monosingulare Kausalität hergestellt werden kann.
Denn auch wenn sich auf sadistische und religiös begründete Art und Weise unterdrückte sexuelle Impulse bei Heranwachsenden in Agressionen heftigster Art entalden können, muß man doch sicherlich die Kirche, bzw die Geschichte im Dorf lassen, da sich die Greuel der Weltkriege nicht so einfach erklären lassen dürfen.
Auch wenn sich die Geschehnisse im Dorf mit Beginn des ersten Weltkrieges in einer größeren Katastrophe auflösen, läßt uns der Regisseur Michael Heneke im unklaren, ob hier ein überhaupt ein Zusammenhang hergestellt, bzw. eine Botschaft vermittelt werden soll, da es sich durchaus auch einfach um temporäre Zufälligkeiten handeln kann.
Denn schon am Anfang berichtet uns der Erzähler (Lehrer), daß er sich an vieles nicht mehr erinnern kann und auch vieles nur vom hören sagen her weiß.
So erinnern dann auch die Erinnerungen dieses alten Mannes am ehesten einen Rohrschachklecks, der seinem Wesen nach völlig neutral ist und dessen Interpretation letztendlich vornehmlich Aussagen über den Interpreten zulassen.
So kann das Das weiße Band einfach eine Erzählung über denkwürdige Ereignisse in einem Norddeutschen Bauerndorf sein dem die zeitlichen und relgiösen Verquickungen einem Sitten- und Zeitgemälde unterzuordnen sind.
Das Gegenteil kann aber ebensogut zutreffen und bei einem derart vielschichtigen Werk sind auch exotischere Deutungsversuche legitim und sogar Erinnerungen an die Werke des Regisseurs David Lynch werden wach, der den Zuschauer auch mit mehr Fragen als Antworten entläßt.
Mir kommt es aber am ehesten so vor, als ob sich jemand, der sich umfaßend mit jener Epoche und der bäuerlichen Lebensweise auf Norddeutschen Gutshöfen befaßt hat, die markantesten historischen Fakten in ein Topf geworfen und dem zum politisieren neigendem Teil des Bildungsbürgertums als Diskussionsgrundlage zum Frass vorgeworfen hat.

Was also bleibt ist ein in meisterlichen schwarz/weiß Aufnahmen, in dem die Kargheit des MacPommschen Landlebens ebenso eindrucksvoll festgehalten ist wie dessen stille Schönheit, eingebettes Filmkunstwerk, daß wohl nur den begrenzten Kreis des Publikum zu begeistern weiß, welches von den lähmend trägen Aufnahmen bei denen die Zeit stillzustehen scheint nicht abgeschreckt wird und welches mit der selten Kombinationsgabe ausgestattet ist, aus den tieferliegenden Botschaften der fragmentarisch beleuchteten Einblicke in pathogene Sozialsysteme eine sinnvolle Einheit zu knüpfen. 
Player:
Sony PlayStation 3
Darstellung:
Panasonic PT-AE3000E
bewertet am 24.11.11 um 13:47


Story 2
Bildqualität 4
Tonqualität 4
Extras 3

Ein Meisterwerk, ja das ist dieser Film vielleicht. Trotzdem gefällt er mir nicht. Nicht Geschichte oder Schauspieler sind schuld daran, sondern dieses Dahinsiechen in agressionsweckenden, die zeitstehenlassenden Stilmitteln. Der gigantische Interpretationsspielraum, kombiniert mit fehlender "Aufklärung" und meiner Unlust nach der nicht zu enden scheinenden Namensliste am Anfang führten dazu, dass ich während "Das weiße Band" noch diverse andere Dinge erledigen konnte.
Das S/W-Bild ist meist, wenn auch schwierig zu bewerten, okay. Der Ton fällt nicht auf. 
Player:
LG BD370
Darstellung:
Samsung PS-50A656T (Plasma 50")
bewertet am 07.08.11 um 00:54


Story 4
Bildqualität 5
Tonqualität 5
Extras 4

Die einen werden sagen:
Ein Meisterwerk und andere werden mit dem Film nichts anfangen können.
Sodann sollte sich jeder seine eigene Meinung bilden.
Ton und Bild ohne Fehl und Tadel! 
Player:
Panasonic DMP-BDT300
Darstellung:
Panasonic TX-P50VT20E (Plasma 50")
bewertet am 29.04.11 um 07:42


Story 4
Bildqualität 5
Tonqualität 5
Extras 4

Vorab möchte ich ehrlich sein und zugeben, dass ich den Film sicher nicht vollständig verstanden habe.
Fest steht, es ist kein einfaches Werk, und man erhält nicht genügend Informationen, um am Ende einen abgeschlossenen Film im eigentlichen Sinne gesehen zu haben.
Es bleibt viel Raum für eigene Deutungen und Mutmaßungen. Wenn man es aus einem sehr einfachen Blick betrachtet, wird man am Ende ziemlich enttäuscht, da es keinen Abschluss, keine "Auflösung" gibt.
Beim besten Willen muss man also sagen, der Film ist hartes Brot, und hat mich persönlich daher mit der Frage hinterlassen, ob ich entweder den tatsächlichen Sinn des Ganzen nicht vollständig begreife, oder man doch am Ende mit viel zu vielen offenen Fragen zurückgelassen wird.
Was im Laufe des Films auffällt ist, dass viele Szenen sehr stark in die Länge gezogen werden. Beispiel: Mann geht durch tür und verschwindet. Anstatt nun zur nächsten Szene zu wechseln wird noch viele Sekunden lang die Tür gezeigt - manchmal kommt nach 20sekunden auch wieder jemand heraus :-)
Das ist ein Stilmittel - ich bin auch hier nicht sicher, ob es einem gefallen muss, da es den Film schon sehr in die Länge zieht.
Die schauspielerischen Leistungen sind jedoch über jeden Zweifel erhaben, super.

5 Punkte kann ich hier jedenfalls nicht geben, denn das ist die Höchstwertung, womit der Film ein "must have" wäre - und dafür halte ich ihn nicht. Er ist ganz klar Geschmackssache. Mancher vermag hier viele wertvolle Informationen zu entnehmen, mancher wird ihn einfach für schlecht und unrund halten. Ich bewege mich da ziemlich in der Mitte, tendenziell aber schon zum ersteren hin.

Bild:
HD in schwarz/weiss, sehr gute Qualität

Ton:
Der Film besteht fast ausschließlich aus stets gut verständlichen Dialogen. Die hinteren Lautsprecher bekommen jedoch auch ab und an Gelegenheit, auf ihre Anwesenheit hinzuweisen. 
Player:
Sony BDP-S350
Darstellung:
Sony KDL-40X3000 (LCD 40")
bewertet am 19.04.11 um 10:38


Story 5
Bildqualität 4
Tonqualität 4
Extras 5

Mit "das weisse Band" ist es Michael Haneke gelungen, die "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" als "Kindergeschichte" zu inszenieren. Ein stiller Film, der die Ruhe vor dem Sturm der folgenden Weltkriege darstellt und ihre Ursachen dabei an der Wurzel packt.

Story (5/5)
Im norddeutschen Dörfchen Eichwald ereignen sich eine Reihe rätselhafter Unfälle und Missbrauchsfälle deren Urheber unbekannt sind. Schnell breiten sich Misstrauen im Dorf aus, das sich so sehr der protestantischen Ethik verschrieben hat. Die saubere Fassade beginnt zunehmend zu bröckeln und so scheint es fast einer Befreiung gleich zukommen, dass mit dem aufziehenden Ersten Weltkrieg eine Thematik von größerer Bedeutung alle Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Es sind die Kinder die hier im Mittelpunkt stehen und es ist nicht schwer zu erraten, dass sie mit den Vorfällen zu tun haben. Sie, von strenger, mitunter in Misshandlung übergehender Erziehung geprägt, wandeln sich von Opfern zu Tätern. Hält man sich vor Augen, dass eben diese Kinder zwanzig Jahre später Nazis sein werden, erkennt man die Tiefe von Hanekes Film.

Bild (4/5)
Das Bild bewegt sich auf einem äußerst hohen Niveau. Dennoch fallen zahlreiche Schwächen auf. Gerade ein s/w-Film verzeiht Schwächen wie mittelmäßige Schwarzwerte und geringe Tiefenschärfen natürlich nicht. Dies schadet dem Film allerdings nicht im Geringsten, denn der lebt ausschließlich von seinen Dialogen.

Ton (4/5)
Wie gesagt handelt es sich hier um einen sehr stillen Film. Das macht eine Bewertung des Tons quasi unmöglich. Sämtliche Dialoge sind problemlos zu verstehen, auch Umgebungsgeräusche kommen gut zu Geltung. Gerade weil der Film jedoch vollkommen auf einen Score verzichtet, gibt es hier natürlich keine Schwächen.

Extras (5/5)
Die Extras sind gut, könnten aber sicher ausführlicher sein. Das Making of, sowieso das Porträt des Regisseurs aber ohne Einschränkung sehenswert und da dies heute leider nicht immer die Regel ist, gibt es dafür auch die volle Punktzahl.

"Das weisse Band" ist ein Film, für den man sich Zeit nehmen sollte, über den man nachdenken sollte und den man in seinen historischen Kontext einordnen muss, um sich seine volle Tiefe zu vergegenwärtigen. Klare Kaufempfehlung. 
bewertet am 15.03.11 um 22:04


Story 5
Bildqualität 5
Tonqualität 4
Extras 3

Sehr guter s/w Film der durch seine Geschichte beeindruckt! Einer der besten deutschen Produktionen die ich gesehen hab mit tollen Schauspielern und Klasse aufnahmen! Das Bild war durchweg gut bis auf ein paar wenige stellen und der Ton kam nur durch seine Dialoge zur geltung! Extras wurden nicht angeschaut! 
Player:
Sony PlayStation 3
Darstellung:
Sony KDL-40Z4500 (LCD 40")
bewertet am 16.02.11 um 13:20


Story 5
Bildqualität 5
Tonqualität 4
Extras 3

Einer der besten deutschen Filme der letzten paar Jahre. Nicht nur die Dialoge sind einfach klasse sondern auch die Kameraeinstellungen und Schnitte. DIe Schauspieler wissen genauso zu überzeugen und vorallem die Kinder haben mich schwer beeindruckt. Das Bild ist super. Der Ton ist gut, das es keine explosionen oder ähnliches gibt sonder nur Dialoge ist der Sound sehr Frontlastig. Die Extras sind ok. 
Player:
Sony PlayStation 3
Darstellung:
Panasonic TH-46PZ85E (Plasma 46")
bewertet am 04.01.11 um 13:25


Story 5
Bildqualität 5
Tonqualität 4
Extras 3

Ein super Film, der einfach schwarz/weiß sein muss um so gut zu sein wie er ist. Wer deutsche Filme mag, sollte ihn in der Sammlung haben. 
Player:
Philips BDP7300
Darstellung:
Samsung UE-32C6710 (LCD 32")
bewertet am 21.12.10 um 18:07


Story 5
Bildqualität 4
Tonqualität 3
Extras 3

Einfach der geilste Deutsch Film seid langen, allein die Dialoge sind der Hammer ich sage nur das Gespräch zwischen Artzt und seiner Frau ! Auf keinen Fall ein Streifen ab 12 meiner Meinung nach, aber für die FSK zäheln nur explizite Gewaltdarsellung und Sysmbole in Games das Dialoge viel schwer wiegender sind verstehen die nicht. Egal ich schweife ab ein wirklich sehenswerter Film für Erwachsene. Um es mal mit den Worten des Films zu sagen ich find den so gut das ich am liebsten meine sensibelsten feinen nervenenden geschadet hätte, und mich der Vater ans Bett hätte fesseln müßte *gg* 
Player:
Sony PlayStation 3
Darstellung:
Sanyo PLV-Z5
bewertet am 14.12.10 um 13:28


Story 3
Bildqualität 4
Tonqualität 4
Extras 3

Michael Haneke gehört nun wirklich nicht zu meinen bevorzugten Regisseuren, und das wird sich nach diesem Film auch nicht ändern. Trotz der guten Storyvorlage verliert sich der Streifen in einer puristischen Inszenierung und langgezogenen Einstellungen. Zu vieles bleibt unklar.

Die Bildschärfe ist gut ausgefallen. Der Kontrast verschluckt doch einige Details.

Der Ton ist schwierig zu bewerten, da es weder Effekte noch eine musikalische Untermalung gibt, und dadurch (fast) keine Räumlichkeit. Die Dialoge sind sehr gut verständlich. 
Player:
Panasonic DMP-BD80
Darstellung:
Samsung LE-52A859S (LCD 52")
bewertet am 13.12.10 um 19:36


Story 4
Bildqualität 4
Tonqualität 4
Extras 4

Nach einer kurzen Weile tritt man in eine Zeit die bereits rund 100 Jahre zurückliegt und lässt sich von den Ereignissen mitreißen.
Harte Kost, aber so waren die Umstände damals - da gab es nix zu lachen..

Das Bild ist ok, S/W, oft zu harter Kontrast aber scharfe Aufnahmen. In manchen dunklen Szenen rauscht es ordentlich!
Der Ton ist von den Soundeffekten sehr authentisch und gewissenhaft, schließlich kommt dieser Film ohne einen Musikscore aus!

Extras sind interessant und sehenswert! 
Player:
Sony PlayStation 3
Darstellung:
Sony KDL-40Z4500 (LCD 40")
bewertet am 10.12.10 um 12:17


Story 5
Bildqualität 5
Tonqualität 5
Extras 3

Ein außergewöhnlicher Film, der mich positiv überrascht hat. Eine deutsche Produktion die absolut überzeugt und Weltformat hat. Sehr gute, ungewöhnliche Story, die nicht nur Drama sondern auch Thriller ist. Spannend inszeniert, man wartet wie gebannt auf das was als nächstes passiert bis zum Ende. Auch der Cast hervorragend ausgewählt und spielt absolut überzeugend. Auch das Filmen in schwarz-weiss sorgt für ein entsprechendes Ambiente und Alter des Films, was ihm sehr gut zu Gesicht steht.
Das Bild und der Ton sind erste Sahne, mehr gibts da auch aus meiner Sicht nicht zu zu schreiben, da es da aus meiner Sicht nichts, aber auch garnichts zu kritisieren gibt.
Ein sehr guter, außergwöhnlicher deutscher Film der empfehlenswert ist, obwohl ich glaube das er nicht jeden Geschmack trifft, aber mir hat er sehr gut gefallen. 
Player:
Sony BDP-S350
Darstellung:
Sony KDL-40U2000 (LCD 40")
bewertet am 31.10.10 um 12:19


Story 4
Bildqualität 4
Tonqualität 4
Extras 3

Dieser Film hat mich mal ehrlich überrascht! Betrachtet man allein die schauspielerische Leistung der Darsteller, ist der Streifen sicherlich einer der besten deutschsprachigen Filme überhaupt! Das erste mal seit langem fand ich Kinderdarsteller nicht anstrengend und nervig sondern vielmehr authentisch und glaubwürdig!

Die Story des Films, der sicher nicht für den Mainstream gedacht ist, hat mich mit ihrer Authentizität, Brutalität aber auch Ihrem subtilen Witz überzeugt.

Bild und Ton sind auf hohem Niveau. Positiv anmerken will ich, dass der Film durch die SW Aufnahmen authentisch alt wirkt. Das ist nicht immer so bei modernen Filmen, die in SW gedreht werden. 
Player:
Panasonic DMP-BD80
Darstellung:
Samsung LE-32S81B (LCD 32")
bewertet am 11.10.10 um 02:50


Story 4
Bildqualität 4
Tonqualität 4
Extras 4

Den Film kann man schwer beschreiben, einfacher ist es, sich ein eigenes Bild zu verschaffen.
Das Bild ist in Sw/Ws aufgenommen, denn somit erhöht sich noch der Eindruck der Realität, die den gesamten Film bestimmend, im Vordergrund steht. Ich habe selten so einen augenscheinlich realistischen Film gesehen, bei dem man das Gefühl hat, absolut mit den Probanden auf gleicher Linie zu stehen. Das Bild ist verfremdet, sodaß sich noch der Grad der Autentizität erhöht, wunderbar.
Der Ton kommt absolut schnörkellos und total ohne jegliche Effekte aus. Selbst auf eine ständig begleitende Filmmusik wurde verzichtet. Die Stimmenwiedergabe ist dafür perfekt. In dieser brillanten Schlichtheit hat der Film das Zeug, ein Klassiker zu werden. 
Player:
Sony BDP-S560
Darstellung:
Epson EH-TW4400LPE
bewertet am 27.09.10 um 17:32


Story 4
Bildqualität 4
Tonqualität 4
Extras 4

Guter Film, sehr gutes Bild (in ein 1-2 Szenen etwas rauschig), sehr guter HD-Ton (auch wenn der Film hier nicht viel hergibt). Extras rar, aber interessant (deshalb doch noch eine ganz knappe 4). 
Player:
Sony BDP-S360
Darstellung:
Toshiba 37XV635D (LCD 37")
bewertet am 21.09.10 um 23:00


Story 5
Bildqualität 5
Tonqualität 5
Extras 4

Sehr beeindruckender Film.Der Film schockiert, bewegt und berührt.Warum beim Ton volle Punktzahl? weil er ohne große Effekte daher kommt und trotzdem mit das Beste ist,was ich durch meine Anlage gejagt habe. 
Player:
Sony BDP-S760
Darstellung:
Samsung LE-46N87BD (LCD 46")
bewertet am 13.09.10 um 18:50

Bewertungskriterien
Story = Story
Bildqualität = Bildqualität
3D Bildqualität = 3D Bildqualität
Tonqualität = Tonqualität
Extras = Extras
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Ich habe "Das weisse Band" jetzt auch endlich sehen können. Ein beeindruckender Film mit herausragenden Darstellern. Bei der trüben Atmosphäre und den teilweise üblen Erziehungsmethoden sind die grausamen Vorfälle schon beinahe eine logische Konsequenz.
geschrieben am 03.03.13 um 12:05.
#42
Den Film mal wieder nach einer Ewigkeit gesehen und ich finde ihn nach wie vor unglaublich. Vor allem Burghardt Kalußner als Pfarrer weiß voll zu überzeugen.

Wenn man in der Pädagogik zu Hause ist und sich vlt. ein wenig dafür interessiert, wie was passieren konnte, wie es passiert ist, dann ist dieser Film absolut empfehlenswert!
geschrieben am 05.01.13 um 09:50.
#41
Den muss ich unbedingt noch sehen. Den Trailer fand ich sehr faszinierend und alles was ich bisher an Resonanzen zu dem Film mitbekommen habe, hat sich für mich auch sehr gut angehört.
geschrieben am 20.11.12 um 10:40.
#40
Wird in kürze gesichtet werden, liegt sozusagen schon bereit. Bin gespannt darauf, Kritiken sind überwiegend positiv!
geschrieben am 15.06.12 um 10:00.
#39
obgleich der Film derart viele positive Kritiken erhalten hat, habe ich mich bisher noch nicht an ihn rangetraut - was es mithin nachzuholen gilt
geschrieben am 15.06.12 um 09:41.
#38
Ich fand den Film extreeeeeeeem langweilig.....
Was weniger an der Grundidee oder dem schwarz-weiß Bild lag, als eher daran, dass man die Geschichte soooooooooo brutal in die Länge gezogen hat.
geschrieben am 10.01.11 um 17:15.
#37
Den muss man auf jeden Fall gesehen haben und für nen Preis unter 9 Euro da kann man wirklich gar nichts falsch machen!
geschrieben am 21.12.10 um 11:46.
#36
Das weisse Band gibt es bei Media Dealer für günstige 8,88 Euro im Angebot. Genialer Preis! Ab 60 Euro versenden diese versandkostenfrei (auch FSK18). Am besten einfach die anderen Angebot durchstöbern.
geschrieben am 12.08.10 um 17:51.
#35
Bei dem Preis und dem vielen Lob den der Film einheimst hab ich mal blindlings zugeschlagen. 11 € bei amazon für so nen über den Klee gelobten Film :-) da kann man nichts falsch machen!
geschrieben am 28.07.10 um 16:54.
#34
Yehaa !! Endlich ist der Preis gesunken ! 11€, Top !!
geschrieben am 28.07.10 um 14:26.
#33
sephiroth
@ Steve87

Da es sich um einen deutschsprachigen Film handelt und der O-Ton generell in DTS-HD MA oder Dolby TrueHD drauf ist, ist es nur logisch das es hier auch so ist. ;)
geschrieben am 27.04.10 um 19:03.
#32
Wow deutscher HD-Ton und das auf einer BD von Warner! Warum nicht auch bei anderen BD-Veröffentlichungen von Warner?!
geschrieben am 27.04.10 um 01:08.
#31
Abräumer (!!) beim Deutschen Filmpreis:
-Bester Spielfilm in Gold
-Bestes Drehbuch
-Beste Regie
-Beste darstellerische Leistung – männliche Hauptrolle
-Beste darstellerische Leistung – weibliche Nebenrolle
-Beste Kamera / Bildgestaltung
-Bestes Szenenbild
-Bestes Kostümbild
-Bestes Maskenbild
-Beste Tongestaltung
geschrieben am 24.04.10 um 11:28.
#30
Falls ihn jemand nicht versteht , den Film meine ich, sollte sich einfach mal die PK in Cannes anschauen. Falls das immer noch nicht reicht........... dann reicht der Intellekt einfach nicht! Hart gesagt......... ist aber leider so.
Ist halt kein Popkornkino.

Toller Film! Anschauen lohnt!
geschrieben am 18.04.10 um 19:20.
#29
geiler film. bin beeindruckt.
geschrieben am 04.04.10 um 01:20.
#28
Erstmal Danke an mucstevve für das unvorbereitete Spoilern in der Bewertung ;-) Ich denke ich werd ihn dennoch bestellen.
geschrieben am 24.03.10 um 15:20.
#27
den werd ich mir fr. bei media markt sichern für 12,90 €
geschrieben am 23.03.10 um 22:15.
#26
Sehr schwerer Stoff den man sich hier freiwillig antun würde.
Erzählung nicht sehr gut gelungen.

Es wird alles zu sehr in die Länge gezogen, und das ist nicht jedem sein Ding.

Ich würde keine Kaufempfehlung geben, da sich der Film aus meiner Sicht nicht gelohnt hat!
geschrieben am 23.03.10 um 14:22.
#25
@Django: Danke dir, dann werd ichs auslassen.
geschrieben am 21.03.10 um 16:38.
#24
Also ich werde mir den kaufen.
geschrieben am 20.03.10 um 16:27.
#23

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