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Das Rätsel der unheimlichen Maske Blu-ray - Das Rätsel der unheimlichen Maske (Hammer Edition) Blu-ray

Das Rätsel der unheimlichen Maske (Hammer Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: The Phantom of the Oper (1962)
Das Rätsel der unheimlichen Maske (Hammer Edition) Blu-ray

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US Unrated Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
 
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
 
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
 
Untertitel:
Deutsch
 
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.79:1) @24 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
84 Minuten
Veröffentlichung:
29.09.2017 (Release)
 
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Das Rätsel der unheimlichen Maske (Hammer Edition) Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Tief unter dem Londoner Opernhaus haust ein talentierter Komponist (H. Lom), der sein Gesicht hinter einer Maske verbirgt. Erst der Gesang der schönen Christine (H. Sears) lockt das Phantom wieder an die Oberfläche, doch als er erfährt, dass der hinterhältige Lord Ambrose d’Aracy (M.Gough) eine von ihm komponierte Oper aufführen lassen will, gerät das Phantom in Rage. Schließlich war er es, der seinerzeit diese Oper komponiert hatte, und Lord d’Arcy trägt nicht zuletzt die Schuld am tragischen Schicksal des ausgestoßenen Mannes.
Blu-ray Features

  • Audiokommentar mit Dr. Rolf Giesen und Uwe Sommerlad
  • Making Of "Phantom Of The Opera"
  • Britischer Kinotrailer
  • Deutsche Titelsequenz
  • US Radiospot
  • Werberatschläge
  • Filmprogramm
  • Bildergalerien
Das Rätsel der unheimlichen Maske (Hammer Edition) Blu-ray Review
Blu-ray Review
Film
 
6
Bildqualität
 
7
Tonqualität
 
7
Ausstattung
 
7
Gesamt *
 
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 12.10.2017
Das Produktionsstudio Hammer widmete sich in der goldenen Ära ihres Schaffens so ziemlich jeder bekannten Horrorfigur. Am bekanntesten dürften dabei die Dracula- und Frankenstein-Filme mit Peter Cushing und Christopher Lee sein, wobei die (aus meiner Sicht) besten Titel unter der Regie von Terrence Fisher entstanden. Nun erscheint im Rahmen der Hammer-Edition bei Anolis Das Rätsel der unheimlichen Maske, wobei es sich um eine Verfilmung der von Gaston Leroux erdachten Geschichte des „Phantoms der Oper“ handelt. Der Titel erscheint in zwei verschiedenen Covervarianten als limitiertes Mediabook im Vertrieb von i-Catcher Media, sowie zeitgleich in einer preiswerteren Standard-Verpackung. Was der Film und die Blu-ray Disc zu bieten haben, klärt die nun folgende Rezension.

Film
Tief unter dem Londoner Opernhaus haust ein talentierter Komponist (H. Lom), der sein Gesicht hinter einer Maske verbirgt. Erst der Gesang der schönen Christine (H. Sears) lockt das Phantom wieder an die Oberfläche, doch als er erfährt, dass der hinterhältige Lord Ambrose d’Aracy (M.Gough) eine von ihm komponierte Oper aufführen lassen will, gerät das Phantom in Rage. Schließlich war er es, der seinerzeit diese Oper komponiert hatte, und Lord d’Arcy trägt nicht zuletzt die Schuld am tragischen Schicksal des ausgestoßenen Mannes.

Das Phantom auf der Cover-Artwork lässt die Vermutung aufkommen, dass die Titelfigur von Hammer-Stammschauspieler Christopher Lee gespielt wird, allerdings wurde die Rolle, obwohl sich Lee dafür beworben hatte, an jemand anderen vergeben. Ursprünglich war geplant die Rolle mit Cary Grant zu besetzen, der seinerseits Interesse bekundet hatte, einmal bei Hammer vor die Kamera zu treten. Dazu kam es allerdings nicht, und so ging die Rolle des Phantoms an den ebenfalls sehr begabten – aber hier weit hinter seinen Möglichkeiten agierenden – Herbert Lom. Anders als in der Romanvorlage wird das Phantom hier zum tragischen Helden gemacht, der zwar unheimlich auftritt, aber im Grunde niemandem ein Unheil zufügt und sein nachvollziehbares Handeln mit einem ihm zugefügten Unrecht rechtfertigt. Leider funktioniert er dadurch auch nur bedingt als Identifikationsfigur, und auch ansonsten mag keiner der vorhandenen Charaktere diese Rolle übernehmen, wodurch der Zuschauer genau dazu – nämlich zum bloßen Zuschauer – degradiert wird, und nicht so in die Handlung eintauchen kann, wie es wünschenswert gewesen wäre.

Der eigentliche Schurke ist hier der bereits aus Terence Fishers „Dracula“ bekannte Michael Gough, der, auch aufgrund der Tatsache, dass seine Mimik nicht hinter einer Maske verborgen ist – deutlich bessere darstellerische Fähigkeiten an den Tag legt. Ein weiteres, wichtiges Element ist die Maske des Phantoms, die hier – quasi „nebenbei“ – in kürzester Zeit zusammengeschustert wurde, und leider auch genauso aussieht. Auch das, was sich unter der Maske verbirgt, kann nicht in dem Umfang erschrecken, wie es beispielsweise bei der Legendären Verfilmung von 1925 mit Lon Chaney in der Titelrolle der Fall war – aber ein Klassiker wie diese bahnbrechende Verfilmung ist ohnehin nur schwer zu überbieten. Die weibliche Hauptrolle wird von Heather Sears gespielt (und von Patricia Clark gesungen!), welcher leider das gleiche Leid widerfährt, wie vielen Frauen in klassischen Horrorfilmen: Sie ist nicht viel mehr als schmückendes Beiwerk und kann als „Jungfrau in Nöten“, beziehungsweise Spielball der beiden Hauptfiguren, nur bedingt zeigen was in ihr steckt.

Hammertypisch wird hier eine tolle Kulisse und eine daraus resultierend spannende und vor allem für Fans des Genres einzigartige Atmopshäre geschaffen, die von der hochwertigen Ausstattung in Punkto Kostüme (mit Ausnahme der eben erwähnten Maske des Phantoms) unterstrichen wird. Leider bleibt gerade dieser Film, der auf einen großartigen Schauerroman zurückgeht, welcher eigentlich eine wunderbare Grundlage gebildet hätte, weit hinter der Klasse früherer Titel zurück, und konnte auch seinerzeit an den Kassen nicht so recht überzeugen. Das ist sicher zum auf die Änderungen der ursprünglichen Geschichte zurückzuführen, von denen der verlegte Schauplatz von Paris nach London noch die geringste Abweichung bedeutet. Eigentlich ist von der ursprünglichen Tragik und der spannenden Handlung kaum noch etwas übrig, und lediglich die Liebe des Phantoms zur Stimme der Hauptdarstellerin wurde hier – neben dem entstellten Gesicht, das in dieser Verfilmung allerdings ebenfalls einen anderen, tragischeren Ursprung hat – beinahe alles geändert, selbst der Name des Phantoms. Für einen Hammerfilm ist „Das Rätsel der unheimlichen Maske“ zudem erstaunlich harmlos, zeigt wenig nackte Haut und beinahe überhaupt keine Gewalt.

Abschließend lässt sich sagen, dass Das Rätsel der Unheimlichen Maske weder zu den besten Filmen der Hammer-Studios, noch zu den besten „Phantom der Oper“-Verfilmungen, gehört, aber aufgrund der Ausstattung und Atmosphäre dennoch empfehlenswert bleibt.

Bildqualität
Das dezent körnige Bild liegt im Format 1,79:1 vor und kann, wie bei Anolis zu erwarten war, eingedenk des Alters und der Umstände durchaus überzeugen. Die Schärfe bewegt sich überwiegend auf einem guten Niveau, allerdings schleichen sich immer wieder etwas weichere Bereiche ein, von denen die Meisten jedoch auf schlecht fokussiertes Ausgangsmaterial zurückzuführen sein dürften und somit keinen technischen Mangel darstellen. Die Farben sind herrlich kräftig und satt, und auch der Schwarzwert kann durchaus als gelungen bezeichnet werden. Ganz natürlich wirkt das Ganze dadurch natürlich nicht, aber die Farben sind andererseits auch ein beliebtes Erkennungszeichen der Hammer-Filme. Der Kontrast weiß ebenfalls zu gefallen und lässt das Bild stellenweise sehr plastisch erscheinen. Altersbedingte Mängel, Schmutz und Beschädigungen gibt es wie üblich fast keine, und somit ist auch diese Veröffentlichung ein Highlight, das Cineasten und Hammer-Fans mühe- und restlos zufriedenstellen dürfte.

Tonqualität
Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprachfassung im dts-HD Format 2.0 in Mono vor. Wunder sind hier ebenso wenig zu erwarten gewesen wie eine tolle Rundumbeschallung, und aufgrund des Formats gibt es über die technischen Qualitäten nicht viel zu berichten. Positiv fällt auf, dass der Ton sehr gut restauriert wurde und grundsätzlich in Ordnung geht. Leider lässt sich ein dezentes und permanentes Hintergrundrauschen nicht ganz verleugnen, und die Dialoge klingen leider stellenweise etwas blechern. Trotzdem sind diese jederzeit sehr gut verständlich und vermischen sich in einem angemessenen Maß mit den Hintergrundgeräuschen und der Musik. Die Oper, um die es in dem Film geht, klingt leider ebenfalls nicht so frisch wie man es sich wünschen würde. Dennoch eine – dem Alter angemessen – gute Performance, an der es im Grunde genommen nicht viel auszusetzen gibt.

Ausstattung

  • Audiokommentar mit Dr. Rolf Giesen und Uwe Sommerlad

  • Making of „The Phantom of the Opera“ (30:59 Minuten)

  • Britischer Kinotrailer (2:02 Minuten)

  • Deutsche Titelsequenz (4:43 Minuten)

  • Amerikanischer Radiospot (1:02 Minuten)

  • Deutscher Werberatschlag (6:34 Minuten)

  • Britischer Werberatschlag (4:50 Minuten)

  • Französischer Werberatschlag (2:13 Minuten)

  • Filmprogramm (1:28 Minuten)

  • Bildergalerie


Das Bonusmaterial wartet – wie man es von den Veröffentlichungen aus dem Hause Anolis inzwischen gewohnt ist – mit einem sehr informativen und vor allem deutschsprachigen Audiokommentar mit Dr. Rolf Giesen und Uwe Sommerlad auf, in welchem die beiden Experten viele Hintergrundinformationen und Anekdoten zum Besten geben, und den Film dadurch in ein ganz anderes Licht rücken. Darüber hinaus wurde wieder zahlreiches zeitgenössisches Werbematerial, Bilder, und die deutsche Titelsequenz mit angeboten.

Fazit
Bild und Ton der blauen Scheibe aus dem Hause Anolis sind – dem Alter entsprechend – sehr gut ausgefallen, können es aber mit aktuellen Titeln erwartungsgemäß nicht aufnehmen. Das Bild lässt, eingedenk der Umstände, kaum zu wünschen übrig, aber der Ton klingt leider ein kleinwenig blechern. Dafür haut das wieder einmal einmalige und umfangreiche Bonusmaterial vieles wieder heraus und macht auch diesen Titel der Hammer-Collection zu einem wertvollen und informativen Sammlerstück für Cineasten und Hammer-Fans.

Der Film bietet durchschnittliche Unterhaltung mit einer tollen Atmosphäre und einer Hammertypischen Ausstattung. Die bekannte Geschichte um das Phantom der Oper wurde erheblich abgeändert und bleibt – für Hammer-Verhältnisse – sehr zahm und unblutig, was der Atmosphäre allerdings keinen Abbruch tut. Fans können also getrost zugreifen, auch wenn es deutlich bessere und spannendere Filme von Hammer und auch einige gelungenere Verfilmungen der literarischen Vorlage gibt.

(Michael Speier)
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Kaufempfehlung
 
7 von 10
Die Kaufempfehlung der Das Rätsel der unheimlichen Maske Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

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