Das Boot (Directors Cut) Blu-ray
Original Filmtitel: Das Boot

Directors Cut, Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nur Teil der Erstauflage)
Vertrieb:
Schauspieler:
Bernd Tauber, Claude-Oliver Rudolph, Erwin Leder, Heinz Hoenig, Herbert Grönemeyer, Hubertus Bengsch, Jan Fedder, Jürgen Prochnow, Klaus Wennemann, Martin May, Martin Semmelrogge, Uwe Ochsenknecht
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
208 Minuten
Veröffentlichung:
14.10.2010 (Release)
Das Boot (Directors Cut) Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Während des Zweiten Weltkrieges, soll ein U-Boot der deutschen Kriegsmarine, die Meerenge von Gibraltar durchqueren und einen sicheren Hafen in Frankreich ansteuern. Das wäre grundsätzlich kein Problem, wenn dieser Abschnitt nicht von den Alliierten besetzt wäre. Es beginnt eine nervenaufreibende Fahrt, bei der draußen der Feind lauert und im Inneren immer mehr Spannungen unter den Besatzungsmitgliedern für zusätzliche Probleme sorgen. Das Boot (Directors Cut) Blu-ray Review

Story
10
Bildqualität
8
Tonqualität
10
Ausstattung
5
Gesamt *
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 28.10.2010
Einer der wenigen deutschen Regisseure, die in Hollywood wirklich Fuß fassen konnten, ist Wolfgang Petersen. Zu verdanken hat er diesen Durchbruch vor allem seinem 1981 gedrehten Film Das Boot, der als einer der besten deutschen Filme aller Zeiten gilt. Der recht kurzen Kinofassung folgte eine fast fünfstündige TV-Version, ehe Peterson schließlich 1997 seinen (auch technisch überarbeiteten) „Director’s Cut“ veröffentlichte. Eben dieser ist auch auf der von Eurovideo veröffentlichten Blu-ray Disc enthalten.
Story
Unter der Führung des Kapitänleutnants Willenbrock (J. Prochnow) zieht das deutsche U-Boot U-96 mit seiner 50 Mann starken Besatzung in den Krieg. Mit an Bord ist auch der Kriegsberichterstatter Leutnant Werner (H. Grönemeyer), der den Einsatz dokumentieren soll. Zunehmend ist die Besatzung gelangweilt und frustriert, bis dann schließlich der tödliche Einsatz beginnt…
Es gibt nicht viele deutsche Filme, die international so erfolgreich waren wie Das Boot: sechs Oscar-Nominierungen, einen sicheren Platz in der IMDb Top 100-Liste sowie ein beachtliches internationales Einspielergebnis, sprechen für den Film. Das ist zunächst einmal verwunderlich, sind in dem Film doch deutsche Soldaten inmitten des zweiten Weltkrieges die „Helden“, die gegen die Alliierten kämpfen. Das stand dem internationalen Erfolg allerdings nicht im Weg, auch deshalb, weil sich Das Boot an mehreren Stellen klar vom Gedankengut des Nationalsozialismus distanziert. Im Grunde erzählt der Film eine universelle Geschichte über das Überleben einer Gruppe mitten im Krieg.
Die Art und Weise, wie das bei Das Boot geschieht, ist dabei mehr als beeindruckend. Neben der Tatsache, dass der Film produktionstechnisch höchsten internationalen Ansprüchen genügt, trimmt Regisseur Peterson Das Boot vor allem Anderen auf gnadenlosen Realismus. Er zeichnet zunächst das Bild einer gewissen Aufbruchsstimmung in der Besatzung, die dann aber umschlägt in eine trostlose, gelangweilte Atmosphäre, in der irgendwann alle Besatzungsmitglieder den Kampf regelrecht herbeisehnen. Als dieser dann schließlich eintritt, schlägt die Stimmung in eine permanente, kaum auszuhaltende Anspannung um, weil dieser Krieg im Endeffekt eben doch nicht das ist, was sich die Besatzung erträumt hat. In einer der stärksten Szenen gibt der Kommandant den Befehl, verwundete und feindliche Soldaten, dem sicheren Tod zu überlassen. Militärisch sicher notwendig, zehrt diese Entscheidung an der Selbstbetrachtung der Besatzung und geht merklich an die Substanz.
Dabei erlebt der Zuschauer das Geschehen hautnah mit, die Kamera wahrt keine Distanz zu den Protagonisten. Petersen erzeugt durch seine dichte Inszenierung eine extrem beklemmende Stimmung - er schafft es, dass der Zuschauer die Ängste, die Anspannung und auch die Hoffnung der Besatzung (die vom gesamten Cast fantastisch verkörpert wird) nachvollziehen und sogar mitfühlen kann. Das Ende des Films ist dann ein regelrechter Schlag in die Magengrube, der die komplette Absurdität des Krieges eindrucksvoll vor Augen führt. So ist Peterson ein großer Wurf gelungen, ein Antikriegsfilm, den man heute mit Fug und Recht als einen der größten deutschen „Klassiker“ bezeichnen kann.
Es gibt nicht viele deutsche Filme, die international so erfolgreich waren wie Das Boot: sechs Oscar-Nominierungen, einen sicheren Platz in der IMDb Top 100-Liste sowie ein beachtliches internationales Einspielergebnis, sprechen für den Film. Das ist zunächst einmal verwunderlich, sind in dem Film doch deutsche Soldaten inmitten des zweiten Weltkrieges die „Helden“, die gegen die Alliierten kämpfen. Das stand dem internationalen Erfolg allerdings nicht im Weg, auch deshalb, weil sich Das Boot an mehreren Stellen klar vom Gedankengut des Nationalsozialismus distanziert. Im Grunde erzählt der Film eine universelle Geschichte über das Überleben einer Gruppe mitten im Krieg.
Die Art und Weise, wie das bei Das Boot geschieht, ist dabei mehr als beeindruckend. Neben der Tatsache, dass der Film produktionstechnisch höchsten internationalen Ansprüchen genügt, trimmt Regisseur Peterson Das Boot vor allem Anderen auf gnadenlosen Realismus. Er zeichnet zunächst das Bild einer gewissen Aufbruchsstimmung in der Besatzung, die dann aber umschlägt in eine trostlose, gelangweilte Atmosphäre, in der irgendwann alle Besatzungsmitglieder den Kampf regelrecht herbeisehnen. Als dieser dann schließlich eintritt, schlägt die Stimmung in eine permanente, kaum auszuhaltende Anspannung um, weil dieser Krieg im Endeffekt eben doch nicht das ist, was sich die Besatzung erträumt hat. In einer der stärksten Szenen gibt der Kommandant den Befehl, verwundete und feindliche Soldaten, dem sicheren Tod zu überlassen. Militärisch sicher notwendig, zehrt diese Entscheidung an der Selbstbetrachtung der Besatzung und geht merklich an die Substanz.
Dabei erlebt der Zuschauer das Geschehen hautnah mit, die Kamera wahrt keine Distanz zu den Protagonisten. Petersen erzeugt durch seine dichte Inszenierung eine extrem beklemmende Stimmung - er schafft es, dass der Zuschauer die Ängste, die Anspannung und auch die Hoffnung der Besatzung (die vom gesamten Cast fantastisch verkörpert wird) nachvollziehen und sogar mitfühlen kann. Das Ende des Films ist dann ein regelrechter Schlag in die Magengrube, der die komplette Absurdität des Krieges eindrucksvoll vor Augen führt. So ist Peterson ein großer Wurf gelungen, ein Antikriegsfilm, den man heute mit Fug und Recht als einen der größten deutschen „Klassiker“ bezeichnen kann.
Bildqualität
Für das AVC-kodierte Bild (Ansichtsverhältnis: 1,85:1) wurde eine komplett neue HD-Abtastung verwendet. Natürlich darf der Zuschauer kein Hochglanz-HD-Bild erwarten, welches das Ausgangsmaterial einfach nicht hergibt. Allerdings wird das Bild dem auf 35mm-Film gedrehten Streifen insgesamt absolut gerecht. So ist die Schärfe vor allem in den Nahaufnahmen (die deutlich in der Überzahl sind, da weite Teile des Films an Bord des U-Boots spielen) gut bis sehr gut. Der Detailgrad ist hier durchgehend mehr als ordentlich, die Außenaufnahmen können es aber leider nicht immer mit den Nahaufnahmen aufnehmen und sind stellenweise relativ unscharf.
Dazu kommt das intakt gelassene Filmkorn, das nur in wenigen Aufnahmen (z.B. während der Dämmerung) überhand nimmt und dort szenenweise stört. In solchen Szenen überzeugt der ansonsten gute Kontrast nicht vollends und das Bild verliert seine Plastizität. Richtig gut gelungen ist hingegen die Farbgebung, besonders die Hautfarben sind sehr natürlich. Trotz der Länge des Films hat Das Boot nicht mit Kompressionsproblemen zu kämpfen, Bildfehler tauchen nur sehr vereinzelt auf und fallen nicht störend ins Gewicht. Im Direktvergleich zur DVD ist die Blu-ray in jedem Fall, ein gewaltiger Schritt nach vorne. So gut hat Das Boot noch nie zuvor im Heimkino ausgesehen - knappe 8 Punkte.
Dazu kommt das intakt gelassene Filmkorn, das nur in wenigen Aufnahmen (z.B. während der Dämmerung) überhand nimmt und dort szenenweise stört. In solchen Szenen überzeugt der ansonsten gute Kontrast nicht vollends und das Bild verliert seine Plastizität. Richtig gut gelungen ist hingegen die Farbgebung, besonders die Hautfarben sind sehr natürlich. Trotz der Länge des Films hat Das Boot nicht mit Kompressionsproblemen zu kämpfen, Bildfehler tauchen nur sehr vereinzelt auf und fallen nicht störend ins Gewicht. Im Direktvergleich zur DVD ist die Blu-ray in jedem Fall, ein gewaltiger Schritt nach vorne. So gut hat Das Boot noch nie zuvor im Heimkino ausgesehen - knappe 8 Punkte.
Tonqualität
Genau eine Tonspur befindet sich auf der Blu-ray Disc: Die deutsche Sprachausgabe liegt in 5.1 DTS-HD MA vor. Für den 1981 gedrehten Film wurde im Zuge der Erstellung des Director’s Cut eine komplett neue 5.1-Tonspur abgemischt, welche jetzt auch für die Blu-ray Verwendung fand.
Das Ergebnis kann sich absolut hören lassen: Was hier von der ersten Minute weg an Soundeffekten geboten wird, ist mehr als eindrucksvoll. Die Surround-Lautsprecher sind dabei im Dauereinsatz und geben äußerst präzise, die räumlichen Umgebungsgeräusche wieder. So füllt das Knarzen der Hülle während der Tauchfahrt den gesamten Raum und sorgt dafür, dass sich der Zuschauer wie in einem echten U-Boot fühlt.
Dieses perfekt ausbalancierte Sounddesign sorgt für eine äußerst beengende Atmosphäre. Dabei zieht die Tonspur, was die Dynamik betrifft, im richtigen Moment gewaltig an: Diese verdient sich das Prädikat „brachial“. Besonders die wuchtige Einbeziehung des Subwoofers sorgt hier immer wieder für Begeisterung: Wer schon zu Recht vom druckvollen, extrem tief reichenden Bass während des Abtauchens begeistert ist, sollte mal abwarten, bis die ersten Wasserbomben fallen. Hier wackelt sprichwörtlich die ganze Wohnung. Perfekt zugemischt ist darüber hinaus der geniale Soundtrack, der sofort ins Ohr geht. Da auch die Sprachverständlichkeit bis auf wenige Ausnahmen (in einigen Szenen flüstern die Darsteller oder die lauten Effekte verdecken einen Teil des Gesagten) gut ist, kann sich die Tonspur das Prädikat „Referenz“ sichern.
Das Ergebnis kann sich absolut hören lassen: Was hier von der ersten Minute weg an Soundeffekten geboten wird, ist mehr als eindrucksvoll. Die Surround-Lautsprecher sind dabei im Dauereinsatz und geben äußerst präzise, die räumlichen Umgebungsgeräusche wieder. So füllt das Knarzen der Hülle während der Tauchfahrt den gesamten Raum und sorgt dafür, dass sich der Zuschauer wie in einem echten U-Boot fühlt.
Dieses perfekt ausbalancierte Sounddesign sorgt für eine äußerst beengende Atmosphäre. Dabei zieht die Tonspur, was die Dynamik betrifft, im richtigen Moment gewaltig an: Diese verdient sich das Prädikat „brachial“. Besonders die wuchtige Einbeziehung des Subwoofers sorgt hier immer wieder für Begeisterung: Wer schon zu Recht vom druckvollen, extrem tief reichenden Bass während des Abtauchens begeistert ist, sollte mal abwarten, bis die ersten Wasserbomben fallen. Hier wackelt sprichwörtlich die ganze Wohnung. Perfekt zugemischt ist darüber hinaus der geniale Soundtrack, der sofort ins Ohr geht. Da auch die Sprachverständlichkeit bis auf wenige Ausnahmen (in einigen Szenen flüstern die Darsteller oder die lauten Effekte verdecken einen Teil des Gesagten) gut ist, kann sich die Tonspur das Prädikat „Referenz“ sichern.
Ausstattung
Genau zwei Extras befinden sich auf der DVD: Ein uraltes, aber an sich ordentliches Making-Off (58 Minuten), das einen guten Einblick in die Entstehung des Films gibt sowie das Feature „Schlacht im Atlantik“ (39 Minuten), das für Geschichtsinteressierte wirklich interessant ist, aber nichts mit der Filmentstehung selbst zu tun hat. Warum der sehr gute Audiokommentar der DVD fehlt, bleibt allerdings ein Geheimnis von Eurovideo. Immerhin liegen beide Extras in (wohl hochskalierten) HD vor.
Fazit
Eurovideo spendiert der Blu-ray von Das Boot einen sehr guten HD-Transfer, der trotz einzelner schwachen Aufnahmen insgesamt dem Film gerecht wird und somit überzeugt. Was den Sound betrifft ist die Blu-ray gar eine Offenbarung: Die unglaubliche Dichte der Surround-Effekte und der mächtige Basseinsatz sichern dem Film hier Referenzstatus. Die zwei vorhandenen Extras sind gut und liegen in (hochskaliertem) HD vor, allerdings fehlt unverständlicher Weise der Audiokommentar der DVD. Technisch ist die Blu-ray in jedem Fall ein lohnenswertes Upgrade im Vergleich zur DVD.
Das Boot ist einer der besten und eindrucksvollsten deutschen Filme, die jemals gedreht wurden. Zu Recht genießt der Film auch international sehr hohe Anerkennung, stellt er doch den „Alltag“ an Bord eines U-Bootes auf unglaublich fesselnde, spannende und intensive Art und Weise dar. Die unglaublich dichte Atmosphäre ist unerreicht, die Bilder verfehlen ihre Wirkung nicht. (jos) weitere Reviews anzeigen
Das Boot ist einer der besten und eindrucksvollsten deutschen Filme, die jemals gedreht wurden. Zu Recht genießt der Film auch international sehr hohe Anerkennung, stellt er doch den „Alltag“ an Bord eines U-Bootes auf unglaublich fesselnde, spannende und intensive Art und Weise dar. Die unglaublich dichte Atmosphäre ist unerreicht, die Bilder verfehlen ihre Wirkung nicht. (jos) weitere Reviews anzeigen
Kaufempfehlung
9 von 10
Die Kaufempfehlung der Das Boot Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.
Testgeräte
Beamer: Epson EMP-TW 2000
Blu-ray Player: Sony Playstation 3
AV-Receiver: Onkyo 608
Boxensystem: Teufel System 5 THX Select
Blu-ray Player: Sony Playstation 3
AV-Receiver: Onkyo 608
Boxensystem: Teufel System 5 THX Select
Blu-ray Bewertungen
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"Das Boot" der U-Boot Film schlechthin, noch kein anderer Film hatte es bisher geschafft die klaustrophobische enge in einem U-Boot im Kriegseinsatz realistischer zu vermitteln.
Dies fängt schon damit an das der Zuschauer die Besatzung mit ihren unterschiedlichen Karakteren ihren Ängsten und mitsamt dem notwendigen Zynismus bereits vor der Einsatzfahrt in all ihren Facetten kennenlernt.
So wird der Alltag der Protagonisten auf dem U-Boot der teils aus Langeweile und banalen Zeitvertreib besteht ausführlich dargestellt.
Plötzlich ändert sich jedoch die Situation und man befindet sich inmitten eines harten Einsatz bei dem es um Leben oder Tod geht.
Von alle dem was über Wasser geschieht bekommt der allermeiste Teil der Besatzung nie etwas zu Gesicht da er eingeschlossen im Stählernen Leib des U-Bootes all dem hilflos ausgeliefert ist.
Mann fiebert dann mit der Besatzung mit und bemerkt erst sehr spät wie mit der Zeit die Darsteller blasser, die Bärte länger und die Gesichter eingefallener wirken.
Man spürt förmlich den Körpergeruch von zig ungewaschenen Matrosen die seit Wochen in einer Konservenbüchse namens U 96 ausharren und deren physischer Zustand sich immer weiter zuspitzt.
Der Kaleu (Kapitänleutnant) auch genannt der Alte (obwohl er erst unter 30 ist) hervorragend gespielt von Jürgen Prochnov, versucht das Boot immer wieder aus nahezu auswegslosen Situation zu retten.
Das dies ihm immer wieder gelingt grenzt nahezu an ein Wunder und führt dadurch zu hohem ansehen und bedingungslosem Vertrauen durch seine Mannschaft.
Die Handlung ist angesiedelt im Jahr 1941, es handelte sich um die
siebte Feindfahrt von U 96.
Auf dieser Fahrt war der u.a. der Leutnant (Sonderführer) Mitglied einer Propagandakompanie,
Lothar - Günther Buchheim (ausnahmslos gut im Film verkörpert von Herbert Grönemeier) mit an Bord.
Dieser schrieb seine Erlebnisse später in dem Roman -Das Boot- nieder.
Das U Boot lief am 27. Oktober 1941 um 9.52 Uhr von Saint-Nazaire aus. U 96 und drei weitere Boote sollten vor Neufundland die U-Boote der Gruppe 'Reißewolf" ablösen, die in dieser Region Jagd auf alliierte Geleitzüge machten. Der Name der neuen U-Bootgruppe, zu der auch U 552 und U 567 gehörten, sollte "Stoßtrupp" lauten. Die Bildung und der Einsatz von "Stoßtrupp" wurde jedoch aufgegeben, nachdem Erich Topp bei der Anfahrt zum Einsatzort den US-amerikanischen Zerstörer Reuben James - und damit das erste Schiff der US Navy in diesem Krieg - versenkt hatte.
Karl Dönitz ordnete seine Einsatzkräfte neu und benannte die übrig gebliebenen Boote von "Stoßtrupp" in U-Bootgruppe "Schlagetot" um. Dann wurden die noch einsatzfähigen Boote der Gruppe "Reißewolf" mit "Schlagetot" zusammengeführt und daraus die U-Bootgruppe "Raubritter" gebildet. Diese Umbenennungen und Neuordnungen riefen innerhalb der U-Bootwaffe einige Verwirrung hervor.
U 96 versorgte sich am 27. November 1941 in Vigo mit 100 m³ Brennstoff und Proviant. Auf dieser 41 Tage dauernden und 6.829 sm über und 236 sm unter Wasser langen Unternehmung im Mittelatlantik und westlich von Gibraltar, bei der U 96 nach der Versorgung in Vigo in das Mittelmeer verlegt werden sollte, wurde ein Schiff mit 5.998 BRT versenkt. Der Durchbruch durch die Straße von Gibraltar in der Nacht auf den 1. Dezember 1941 scheiterte, und das Boot kehrte schwer beschädigt in den nächsten erreichbaren deutschen Stützpunkt an der Biskaya, La Rochelle, zurück.
Im Gegensatz zum Ende des U-Bootes im Film endete das reale U 96 am 30. März 1945 in Wilhelmshaven im Hipper-Becken durch Fliegerbomben während eines Luftangriffes der 8. Luftflotte der USAAF.
Es war in Wilhelmshaven bereits am 15. Februar 1945 außer Dienst gestellt worden.
Das Boot wurde gehoben und die Reste von U 96 wurden nach dem Krieg verschrottet.
Bildbewertung :
Dem Film ist das Alter von nahezu 30 Jahren kaum anzusehen.
Die Schärfe ist gut bis sehr gut, einzig die Farbgebung scheint manchmal etwas zu monoton, viele Bilddetails scheinen durch das häufige einsetzten intensiver einzelner Farben (blau dominiert natürlich) verloren zu gehen.
Ton:
An manchen Stellen wird der Ton fast bis zur unerträglichkeit laut, doch dies ist nie ein Grund den Tonpegel zu regulieren.
Es knirscht und gurgelt und plätschert aus allen Ecken und Enden in einem unglaublichen Realismus.
Das ist auch gut so denn gerade Kriegszenen und explodierende Wasserbomben dürfen und sollen laut sein.
Die Surround-Abmischung kommt auf BD auch besser zu Geltung als je zuvor.
Ton- und Bildqualität sind in Anbetracht des alters des Films nur schwer zu überbieten.
Wer „Das Boot“ bisher noch nicht gesehen hat, sollte es unbedingt auf Blu-Ray nachholen, wer allerdings die DVD noch besitz kann diese getrost ausrangieren oder besser gesagt versenken. ;-)
Dies fängt schon damit an das der Zuschauer die Besatzung mit ihren unterschiedlichen Karakteren ihren Ängsten und mitsamt dem notwendigen Zynismus bereits vor der Einsatzfahrt in all ihren Facetten kennenlernt.
So wird der Alltag der Protagonisten auf dem U-Boot der teils aus Langeweile und banalen Zeitvertreib besteht ausführlich dargestellt.
Plötzlich ändert sich jedoch die Situation und man befindet sich inmitten eines harten Einsatz bei dem es um Leben oder Tod geht.
Von alle dem was über Wasser geschieht bekommt der allermeiste Teil der Besatzung nie etwas zu Gesicht da er eingeschlossen im Stählernen Leib des U-Bootes all dem hilflos ausgeliefert ist.
Mann fiebert dann mit der Besatzung mit und bemerkt erst sehr spät wie mit der Zeit die Darsteller blasser, die Bärte länger und die Gesichter eingefallener wirken.
Man spürt förmlich den Körpergeruch von zig ungewaschenen Matrosen die seit Wochen in einer Konservenbüchse namens U 96 ausharren und deren physischer Zustand sich immer weiter zuspitzt.
Der Kaleu (Kapitänleutnant) auch genannt der Alte (obwohl er erst unter 30 ist) hervorragend gespielt von Jürgen Prochnov, versucht das Boot immer wieder aus nahezu auswegslosen Situation zu retten.
Das dies ihm immer wieder gelingt grenzt nahezu an ein Wunder und führt dadurch zu hohem ansehen und bedingungslosem Vertrauen durch seine Mannschaft.
Die Handlung ist angesiedelt im Jahr 1941, es handelte sich um die
siebte Feindfahrt von U 96.
Auf dieser Fahrt war der u.a. der Leutnant (Sonderführer) Mitglied einer Propagandakompanie,
Lothar - Günther Buchheim (ausnahmslos gut im Film verkörpert von Herbert Grönemeier) mit an Bord.
Dieser schrieb seine Erlebnisse später in dem Roman -Das Boot- nieder.
Das U Boot lief am 27. Oktober 1941 um 9.52 Uhr von Saint-Nazaire aus. U 96 und drei weitere Boote sollten vor Neufundland die U-Boote der Gruppe 'Reißewolf" ablösen, die in dieser Region Jagd auf alliierte Geleitzüge machten. Der Name der neuen U-Bootgruppe, zu der auch U 552 und U 567 gehörten, sollte "Stoßtrupp" lauten. Die Bildung und der Einsatz von "Stoßtrupp" wurde jedoch aufgegeben, nachdem Erich Topp bei der Anfahrt zum Einsatzort den US-amerikanischen Zerstörer Reuben James - und damit das erste Schiff der US Navy in diesem Krieg - versenkt hatte.
Karl Dönitz ordnete seine Einsatzkräfte neu und benannte die übrig gebliebenen Boote von "Stoßtrupp" in U-Bootgruppe "Schlagetot" um. Dann wurden die noch einsatzfähigen Boote der Gruppe "Reißewolf" mit "Schlagetot" zusammengeführt und daraus die U-Bootgruppe "Raubritter" gebildet. Diese Umbenennungen und Neuordnungen riefen innerhalb der U-Bootwaffe einige Verwirrung hervor.
U 96 versorgte sich am 27. November 1941 in Vigo mit 100 m³ Brennstoff und Proviant. Auf dieser 41 Tage dauernden und 6.829 sm über und 236 sm unter Wasser langen Unternehmung im Mittelatlantik und westlich von Gibraltar, bei der U 96 nach der Versorgung in Vigo in das Mittelmeer verlegt werden sollte, wurde ein Schiff mit 5.998 BRT versenkt. Der Durchbruch durch die Straße von Gibraltar in der Nacht auf den 1. Dezember 1941 scheiterte, und das Boot kehrte schwer beschädigt in den nächsten erreichbaren deutschen Stützpunkt an der Biskaya, La Rochelle, zurück.
Im Gegensatz zum Ende des U-Bootes im Film endete das reale U 96 am 30. März 1945 in Wilhelmshaven im Hipper-Becken durch Fliegerbomben während eines Luftangriffes der 8. Luftflotte der USAAF.
Es war in Wilhelmshaven bereits am 15. Februar 1945 außer Dienst gestellt worden.
Das Boot wurde gehoben und die Reste von U 96 wurden nach dem Krieg verschrottet.
Bildbewertung :
Dem Film ist das Alter von nahezu 30 Jahren kaum anzusehen.
Die Schärfe ist gut bis sehr gut, einzig die Farbgebung scheint manchmal etwas zu monoton, viele Bilddetails scheinen durch das häufige einsetzten intensiver einzelner Farben (blau dominiert natürlich) verloren zu gehen.
Ton:
An manchen Stellen wird der Ton fast bis zur unerträglichkeit laut, doch dies ist nie ein Grund den Tonpegel zu regulieren.
Es knirscht und gurgelt und plätschert aus allen Ecken und Enden in einem unglaublichen Realismus.
Das ist auch gut so denn gerade Kriegszenen und explodierende Wasserbomben dürfen und sollen laut sein.
Die Surround-Abmischung kommt auf BD auch besser zu Geltung als je zuvor.
Ton- und Bildqualität sind in Anbetracht des alters des Films nur schwer zu überbieten.
Wer „Das Boot“ bisher noch nicht gesehen hat, sollte es unbedingt auf Blu-Ray nachholen, wer allerdings die DVD noch besitz kann diese getrost ausrangieren oder besser gesagt versenken. ;-)
Player:
Samsung BD-C8200Darstellung:
Samsung UE-40D5700 (LCD 40")bewertet am 19.09.12 um 16:16
DAS BOOT, der erste Film der in mein Video 2000 Gerät gekommen ist, nun auf Blu-ray und über Beamer auf die Leinwand. Aus dem Ausgangsmaterial wurde nicht alles (bzw. konnte vielleicht nicht mehr) rausgeholt werden, daher keine perfekte Präsentation dieses Klassikers. Die Tonspur bringt das Gefühl, in dieser Metallhülle zu stecken, sehr gut rüber. Das Bild ist ein gemischter Beutel. Es reicht von detailreich und lebhaft über grob körnig bis dunkel/verschwommen. Wie schön ist es doch, deutsche Sprache von deutschen Darstellern zu hören! Hier wird wieder klar, wie steril und unecht die deutsche Sprache durch die Synchronisation, besonders bei neuen Filmen, doch wird. Wie sagte doch jemand in Tasmanien zu mir, als wir auf das Thema „dubbing“ zu sprechen kamen: „Ah, so you have your own Brad Pitt.“ Stimmt genau!
Das Lesen des Buches ist Pflicht´!
Das Lesen des Buches ist Pflicht´!
Player:
Sony PlayStation 3 SlimDarstellung:
Sony VPL-HW15bewertet am 11.09.12 um 09:35
Ein Stück deutsche Filmgeschichte, so dramatisch und spannend wie es nur im Krieg sein kann.
Was nervt ist eigentlich nur der schlechte Sound bzw. das Verhältnis zwischen Stimmen/Effekten. Die Dialoge sind teilweise doch sehr unverständlich und und das ist speziell für Leute die den Film nicht kennen (solls geben) doch sehr ärgerlich.
Bildquali ist abolut in Ordnung, bei so einem Film muss die aber auch nicht absolut perfekt sein.
Was nervt ist eigentlich nur der schlechte Sound bzw. das Verhältnis zwischen Stimmen/Effekten. Die Dialoge sind teilweise doch sehr unverständlich und und das ist speziell für Leute die den Film nicht kennen (solls geben) doch sehr ärgerlich.
Bildquali ist abolut in Ordnung, bei so einem Film muss die aber auch nicht absolut perfekt sein.
Player:
Sony BDP-S185Darstellung:
Philips 42PF7520D (Plasma 42")bewertet am 29.07.12 um 11:43
Thomsen, das ist Thomsen!!!
Fantastisches Werk, ein deutscher Kultfilm - und in diesem Fall (im Director's Cut) mit sehr gutem Bild und Ton. Die Farben sind meines Erachtens sehr gut umgesetzt worden, zumal mir der Film aus älteren Aufnahmen (TV) wesentlich dunkler in Erinnerung geblieben ist.
Konnte schon durch das Original-Boot in den Bavaria-Studios durchsteigen, das verleiht dem Ganzen noch einen zusätzlichen Eindruck der klaustrophobischen Verhältnisse ohne frische Luft und Licht.
Fantastisches Werk, ein deutscher Kultfilm - und in diesem Fall (im Director's Cut) mit sehr gutem Bild und Ton. Die Farben sind meines Erachtens sehr gut umgesetzt worden, zumal mir der Film aus älteren Aufnahmen (TV) wesentlich dunkler in Erinnerung geblieben ist.
Konnte schon durch das Original-Boot in den Bavaria-Studios durchsteigen, das verleiht dem Ganzen noch einen zusätzlichen Eindruck der klaustrophobischen Verhältnisse ohne frische Luft und Licht.
Player:
PanasonicDarstellung:
Panasonic bewertet am 24.07.12 um 19:00
Ein lebendig gewordener Albtraum - Unheimlich, spannend, klaustrophobisch - Willkommen in der Hölle!
Für mich bis heute der beste und erschütterndste Film dieser Kategorie und unumstritten eines der besten Werke des deutschen Films. Bis heute hat es kein Film mehr geschafft den Schrecken des Krieges so schonungslos zu zeigen.
Das überragend neue am Director's cut sind aber zweifellos seine Soundeffekte. Der Film präsentiert sich in einem klanglich völlig neuem Gewand und das steht ihm wirklich überaus gut. Die anlaufenden Zerstörer klingen dermaßen bedrohlich und die Wasserbomben so infernalisch, dass man sich am liebsten in irgendeine Ecke verkriechen möchte.
Das Bild ist erfreulich frisch in den Farben und deutlich besser im Vergleich zur DVD. Der Datentransfer ist überwiegend gelungen, dennoch sieht man in einigen Szenen Filmkorn der über das Alter des Films nicht hinwegtäuscht.
Fazit: Bild & Sound der Blu-ray sind in tadelloser Qualität. Der Film hat nun endlich eine würdige Umsetzung bekommen was dem Kultcharakter des Films mehr als förderlich ist. Daher eine absolute Kaufempfehlung!
Für mich bis heute der beste und erschütterndste Film dieser Kategorie und unumstritten eines der besten Werke des deutschen Films. Bis heute hat es kein Film mehr geschafft den Schrecken des Krieges so schonungslos zu zeigen.
Das überragend neue am Director's cut sind aber zweifellos seine Soundeffekte. Der Film präsentiert sich in einem klanglich völlig neuem Gewand und das steht ihm wirklich überaus gut. Die anlaufenden Zerstörer klingen dermaßen bedrohlich und die Wasserbomben so infernalisch, dass man sich am liebsten in irgendeine Ecke verkriechen möchte.
Das Bild ist erfreulich frisch in den Farben und deutlich besser im Vergleich zur DVD. Der Datentransfer ist überwiegend gelungen, dennoch sieht man in einigen Szenen Filmkorn der über das Alter des Films nicht hinwegtäuscht.
Fazit: Bild & Sound der Blu-ray sind in tadelloser Qualität. Der Film hat nun endlich eine würdige Umsetzung bekommen was dem Kultcharakter des Films mehr als förderlich ist. Daher eine absolute Kaufempfehlung!
Player:
Denon DBT-1713UDDarstellung:
Philipsbewertet am 22.07.12 um 11:29
Wahr sehr überrascht,Hammer geile Film super Story und von Anfang an bis zum Schluß spannend kann Ihn nur weiter empfehlen.Bild und Ton sehr gut,also kaufen lohnt sich.
Player:
Toshiba BDX1100KEDarstellung:
Toshiba 37EL67Z (LCD 37")bewertet am 11.07.12 um 17:01
"Das Boot" hatte ich ehrlich gesagt gar nicht mehr so in Erinnerung. Zudem meine ich, dass ich sogar nur die TV-Mini-Serie damals mal mit meinem Vater gesehen habe. Ehrlich gesagt habe ich mich damals auch nicht sonderlich für Das Bott interessiert - das kann meinem damaligen Alter geschuldet sein, denn immerhin war ich noch ein Kind.
Nun habe ich mir den Director's Cut angeschaut und muss sagen, dass der Film einer der besten, wenn nicht DIE beste Produktion aus unserem Lande ist. Ich finde, dass deutsche Filme grundsätzlich fast immer sch... sind (sorry, ist natürlich Geschmacksache) und gegen internationale Produktionen keine Chance haben. Nur wenige Filme schafften es, auch internationales Ansehen zu bekommen. "Der Untergang", "Das Leben der Anderen", "Der Baader-Meinhof-Komplex", "Das Experiment", "Lola rennt" und "Good Bye, Lenin!" sind fast schon alle Ausnahmen. Sie haben globales Ansehen erlangt, waren erfolgreich und sind teils mit Preisen überschüttet worden.
Das Boot ist ein enorm spannendes, realistisches und toll gefilmtes Kriegs-Drama und ist ein Fest für Cineasten.
Auf der einen Seite ist es die im wahrsten Sinne des Wortes "dichte" Atmosphäre, die der Film rüberbringt. Man spürt förmlich die feuchte Enge, in der sich die Mannschaft in dem U-Boot befindet. Die Kamerafahrten und Schnitte sind einfach ein Traum und haben teils Doku-Charakter.
Auf der anderen Seite haben wir die Darsteller, die, wie der Film, allesamt eine saubere und glaubwürdige Arbeit liefern - allen voran Jürgen Prochnow. Auch Klaus Wennemann ("Der Fahnder") und Herbert Grönemeyer sind klasse.
Dazwischen sind es die zum Bersten spannenden Momente, wenn die Mannschaft in Gefahr gerät. Da möchte man am liebsten die Luft anhalten - man fiebert richtig mit und wünscht der Mannschaft nur, dass alles gut wird und schnell vorbei ist.
Nur wenige Filme haben es geschafft, eine derart dichte und glaubwürdige Handlung zu liefern. Nur wenige Filme haben es so gut geschafft, mit meinen Nerven zu spielen. Ich war nach dem Ende müde und traurig, aber verdammt nochmal begeistert von diesem Meisterwerk!
STORY: 5/5
Die Bildqualität finde ich vergleichsweise sehr gelungen! Wenn man das Alter und das eher dunkle und nasse Setting berücksichtigt, dann kann man hier sehr zufrieden sein. Filmkorn gibt es nur sehr leicht, vor allen Dingen in dunklen und in Außenszenen. Die Schärfe und auch die Detailfülle ist trotz allem gut bis sehr gut und gerade die Innenaufnahmen sind klasse.
BILD: 4/5
Die dt. DTS-HD-Tonspur ist perfekt! Das Wohnzimmer verwandelt sich mit allem Drum und Dran in einem U-Boot mitsamt allen Geräuschen - man ist einfach mittendrin! Einzig die Abmischung von Soundtrack und Stimmen ist ab und zu nicht ganz perfekt, teilweise sind die Dialoge leise und die Musik zu laut. Das ist aber Meckern auf oberstem Niveau!
TON: 5/5
Die Extras sind für mich völlig ausreichend, haben aber eine bescheidene Qualität.
EXTRAS: 3/5
Nun habe ich mir den Director's Cut angeschaut und muss sagen, dass der Film einer der besten, wenn nicht DIE beste Produktion aus unserem Lande ist. Ich finde, dass deutsche Filme grundsätzlich fast immer sch... sind (sorry, ist natürlich Geschmacksache) und gegen internationale Produktionen keine Chance haben. Nur wenige Filme schafften es, auch internationales Ansehen zu bekommen. "Der Untergang", "Das Leben der Anderen", "Der Baader-Meinhof-Komplex", "Das Experiment", "Lola rennt" und "Good Bye, Lenin!" sind fast schon alle Ausnahmen. Sie haben globales Ansehen erlangt, waren erfolgreich und sind teils mit Preisen überschüttet worden.
Das Boot ist ein enorm spannendes, realistisches und toll gefilmtes Kriegs-Drama und ist ein Fest für Cineasten.
Auf der einen Seite ist es die im wahrsten Sinne des Wortes "dichte" Atmosphäre, die der Film rüberbringt. Man spürt förmlich die feuchte Enge, in der sich die Mannschaft in dem U-Boot befindet. Die Kamerafahrten und Schnitte sind einfach ein Traum und haben teils Doku-Charakter.
Auf der anderen Seite haben wir die Darsteller, die, wie der Film, allesamt eine saubere und glaubwürdige Arbeit liefern - allen voran Jürgen Prochnow. Auch Klaus Wennemann ("Der Fahnder") und Herbert Grönemeyer sind klasse.
Dazwischen sind es die zum Bersten spannenden Momente, wenn die Mannschaft in Gefahr gerät. Da möchte man am liebsten die Luft anhalten - man fiebert richtig mit und wünscht der Mannschaft nur, dass alles gut wird und schnell vorbei ist.
Nur wenige Filme haben es geschafft, eine derart dichte und glaubwürdige Handlung zu liefern. Nur wenige Filme haben es so gut geschafft, mit meinen Nerven zu spielen. Ich war nach dem Ende müde und traurig, aber verdammt nochmal begeistert von diesem Meisterwerk!
STORY: 5/5
Die Bildqualität finde ich vergleichsweise sehr gelungen! Wenn man das Alter und das eher dunkle und nasse Setting berücksichtigt, dann kann man hier sehr zufrieden sein. Filmkorn gibt es nur sehr leicht, vor allen Dingen in dunklen und in Außenszenen. Die Schärfe und auch die Detailfülle ist trotz allem gut bis sehr gut und gerade die Innenaufnahmen sind klasse.
BILD: 4/5
Die dt. DTS-HD-Tonspur ist perfekt! Das Wohnzimmer verwandelt sich mit allem Drum und Dran in einem U-Boot mitsamt allen Geräuschen - man ist einfach mittendrin! Einzig die Abmischung von Soundtrack und Stimmen ist ab und zu nicht ganz perfekt, teilweise sind die Dialoge leise und die Musik zu laut. Das ist aber Meckern auf oberstem Niveau!
TON: 5/5
Die Extras sind für mich völlig ausreichend, haben aber eine bescheidene Qualität.
EXTRAS: 3/5
Player:
Sony BDP-S370Darstellung:
Philips 37PFL5522D (LCD 37")bewertet am 14.04.12 um 13:15
Super Filmklassiker mit druckvollem Sound, aber bescheidene HD-Bildqualy! Das Filmkorn nervt und nur wegen der genialen Story kommt die BD in die Sammlung. Denkt doch bitte mal bei den Bewertungen das 5 Punkte bei der Bildqualy das Maximum sind ;-)
Player:
Panasonic DMP-BDT310Darstellung:
Panasonic TX-P65VT30E (Plasma 65")bewertet am 31.03.12 um 15:33
Der beste Film aus deutschen Landen. Noch heute unerreicht. Danke für die Umsetzung auf BD.
Player:
Samsung BD-P2500Darstellung:
Philips 42PF9631D (Plasma 42")bewertet am 11.12.11 um 15:08
3 1/2 Stunden im U-Boot und keine Sekunde langweilig!
"Das Boot" ist einer der besten deutschen Filme, die ich gesehen habe.
Die Story ist, wie die Authentität der Schauspieler einfach perfekt.
Man fühlt regelrecht die Enge des Bootes, die Gefahr bei jedem Knarren des Rumpfes.
Die Leistungen der Schauspieler sind wirklich oskarreif!
Das Bild ist bei Innenaufnahmen gut bis sehr gut, Außen- und besonders Nachtaufnahmen wirken dann doch oft sehr großbkörnig - ist eben doch ein schon älterer Film.
Referenzverdächtig ist der Ton - was hier, vorallem im Surroundbereich rüberkommt ist Wahnsinn. Da weiss man erstmal was Heimkino bringt. Ebenfalls sehr heftige Bassattacken bei Angriffszenen bringen dann den Subwoofer ins Schwitzen.
Diese BD ist meine bisherige Ton-Referenz bei Spielfilmen!
Extras - 3 Punkte ... Making Of + Doku ... Extras brauch ich persönlich nicht zwingend auf einer BD.
FAZIT: UNBEDINGT MAL ANSEHEN - LOHNT SICH MIT SICHERHEIT !!!
"Das Boot" ist einer der besten deutschen Filme, die ich gesehen habe.
Die Story ist, wie die Authentität der Schauspieler einfach perfekt.
Man fühlt regelrecht die Enge des Bootes, die Gefahr bei jedem Knarren des Rumpfes.
Die Leistungen der Schauspieler sind wirklich oskarreif!
Das Bild ist bei Innenaufnahmen gut bis sehr gut, Außen- und besonders Nachtaufnahmen wirken dann doch oft sehr großbkörnig - ist eben doch ein schon älterer Film.
Referenzverdächtig ist der Ton - was hier, vorallem im Surroundbereich rüberkommt ist Wahnsinn. Da weiss man erstmal was Heimkino bringt. Ebenfalls sehr heftige Bassattacken bei Angriffszenen bringen dann den Subwoofer ins Schwitzen.
Diese BD ist meine bisherige Ton-Referenz bei Spielfilmen!
Extras - 3 Punkte ... Making Of + Doku ... Extras brauch ich persönlich nicht zwingend auf einer BD.
FAZIT: UNBEDINGT MAL ANSEHEN - LOHNT SICH MIT SICHERHEIT !!!
Player:
Sony BDP-S550Darstellung:
Philips 42PFL8404H (LCD 42")bewertet am 26.08.11 um 12:53
Als Kind fand ich den Film schon super und jetzt gibt es die Fassung als Blu Ray ,super Bild,Super Ton, alles in einem eine tolle Bd.
Player:
Sony BDP-S780Darstellung:
Samsung LE-46C750 (LCD 46")bewertet am 14.08.11 um 10:51
Auch 30 Jahre später gibt es keinen glaubwürdigeren, intensiveren U-Boot Film als "Das Boot".
Beim Blick in die Gesichter der Protagonisten nimmt man ihnen sofort ab das sie über Wochen in diese enge Metallkiste eingesperrt waren.
Wenn man dann noch bedenkt das es sich um einen deutschen Film handelt umso bemerkenswerter!
Für den wirklich hervorragenden Bild- und Tontransfer dürfen wir uns wohl bei Sony bedanken.
Da Sony für die VÖ des DC verantwortlich war/ist.
Extras sind ok.
Beim Blick in die Gesichter der Protagonisten nimmt man ihnen sofort ab das sie über Wochen in diese enge Metallkiste eingesperrt waren.
Wenn man dann noch bedenkt das es sich um einen deutschen Film handelt umso bemerkenswerter!
Für den wirklich hervorragenden Bild- und Tontransfer dürfen wir uns wohl bei Sony bedanken.
Da Sony für die VÖ des DC verantwortlich war/ist.
Extras sind ok.
Player:
Panasonic DMP-BD30Darstellung:
Toshiba 32XV503D (LCD 32")bewertet am 27.06.11 um 23:43
Ich persönlich habe den Film schon unzählige Male gefressen und jedesma aufs Neue werde ich Teil der Mannschaft, erlebe diese Spannung mit, fühle mit der Besatzung, freue mich auf jeden Zerstörer, und bibbere bei jedem PING, dass scheppert durch jede einzelne Box die ich hier angeschlossen habe, und das Vibrieren im Magen ist geil, lol.
Zum Film, Story dürfte ja wohl bekannt sein und wenn immer noch nicht (hilfloser Fall,lol), Tonqualität hab ich ja gerade schon gesagt, Bildqualität nunja, es ist ein alter Film, und auch BluRay kann nicht wundern bewirken. In manchen Fällen ist ein neuer Film zwar superschön und wunderbar, allerdings sollten manche Filme (wie auch dieser) nicht zu künstlerisch verfeinert werden, da sie ihren Charme nur so behalten können, wenn man sie lässt wie sie sind. Finde ich hier gut gelöst. Die Extras, nun umfangreich will ich meinen, aber für mich persönlich gesehen brauch ich sie nicht, da ich auf WIKIPEDIA genug über U-Boote in Erfahrung bringen könnte, wenn ich mich damit beschäftigen wollte.
Im Grossen und Ganzen, möchte ich den Film nicht in meiner Sammlung missen.
Gruß Thendara
Zum Film, Story dürfte ja wohl bekannt sein und wenn immer noch nicht (hilfloser Fall,lol), Tonqualität hab ich ja gerade schon gesagt, Bildqualität nunja, es ist ein alter Film, und auch BluRay kann nicht wundern bewirken. In manchen Fällen ist ein neuer Film zwar superschön und wunderbar, allerdings sollten manche Filme (wie auch dieser) nicht zu künstlerisch verfeinert werden, da sie ihren Charme nur so behalten können, wenn man sie lässt wie sie sind. Finde ich hier gut gelöst. Die Extras, nun umfangreich will ich meinen, aber für mich persönlich gesehen brauch ich sie nicht, da ich auf WIKIPEDIA genug über U-Boote in Erfahrung bringen könnte, wenn ich mich damit beschäftigen wollte.
Im Grossen und Ganzen, möchte ich den Film nicht in meiner Sammlung missen.
Gruß Thendara
Player:
Sony PlayStation 3Darstellung:
Panasonic TX-P50G20E (Plasma 50")bewertet am 26.06.11 um 14:19
Meiner Meinung nach der beste deutsche Film aller Zeiten.
Durch seine Länge fühlt man sich als wäre man mitten im U-Boot.
Eine beklemmende Atmosphäre mit brillanter schauspielerischer Leistung.
Die Spannung zieht sich durch den ganzen Film und lässt einen nicht mehr los.
Das Bild ist okay und der Ton ausgezeichnet.
Wer der Meinung ist, es gäbe keine guten deutschen Filme kann sich von diesem Film das Gegenteil beweisen lassen.
Ein Meisterwerk der Filmgeschichte. Danke Wolfgang Petersen.
Durch seine Länge fühlt man sich als wäre man mitten im U-Boot.
Eine beklemmende Atmosphäre mit brillanter schauspielerischer Leistung.
Die Spannung zieht sich durch den ganzen Film und lässt einen nicht mehr los.
Das Bild ist okay und der Ton ausgezeichnet.
Wer der Meinung ist, es gäbe keine guten deutschen Filme kann sich von diesem Film das Gegenteil beweisen lassen.
Ein Meisterwerk der Filmgeschichte. Danke Wolfgang Petersen.
Player:
LG BD350Darstellung:
LG 26LH2000 (LCD 26")bewertet am 19.06.11 um 17:08
Ein deutscher Klassiker auf guter BD.Das Bild ist ok,der Ton super,hätte schlimmer sein können.Wer den Film noch nicht hat kann zu greifen.
Player:
Sony PlayStation 3Darstellung:
Sony KDL-40V3000 (LCD 40")bewertet am 10.06.11 um 22:51
Das Bild schwankt stark zwischen gut und schlecht in den Dunklen Szenen gibt es mahl starke Körnung und mal wieder ist es Top. Was das Bild immer mit sich herumträgt ist rauschen und etwas trübere Einsätze.
Der Ton ist für ein 30 Jahre alten Film hervorragend,es schäppert und knarscht aus allen Ecken und so kleine Details wie Wassertröpfeln hört man auch. Traumhaft.
Der Ton ist für ein 30 Jahre alten Film hervorragend,es schäppert und knarscht aus allen Ecken und so kleine Details wie Wassertröpfeln hört man auch. Traumhaft.
Player:
OPPO Digital OPPO BDP-83Darstellung:
Sharp XV-Z18000bewertet am 27.05.11 um 22:12
Ein Film der in jede gut sortierte Sammlung gehört.Einer der besten(Anti)Kriegsfilme ever.Das Update zur DVD lohnt hier in jedem Fall.Das Bild dem Alter entsprechend sehr gut aber wechselhaft in der Quali,dafür überzeugt der Ton hier vollstens.Habe den Film für 9,99 bei Ama geschossen.....hier lohnt sich jeder Cent.Extras sind ausreichend und informativ.
Player:
Panasonic DMP-BDT300Darstellung:
Samsung PS-50C687 (Plasma 50")bewertet am 24.05.11 um 12:42
Story ist ja bekannt. Bild ist für das Alter gut, ausser in den
Aussenaufnahmen, da ist sehr viel störendes Filmkorn vorhanden.
Ton ist top und sehr räumlich. Extras sind leider sehr mau. Die 1.
von 2 Dokumentationen, war schon auf der Dvd. Die 2te kannte
ich noch nicht. Man hätte viel mehr zum Thema "Boot und
U-Boot-Krieg" aufgreifen können. Schade.
Im Ganzen aber recht gute Umsetzung des Films.
Aussenaufnahmen, da ist sehr viel störendes Filmkorn vorhanden.
Ton ist top und sehr räumlich. Extras sind leider sehr mau. Die 1.
von 2 Dokumentationen, war schon auf der Dvd. Die 2te kannte
ich noch nicht. Man hätte viel mehr zum Thema "Boot und
U-Boot-Krieg" aufgreifen können. Schade.
Im Ganzen aber recht gute Umsetzung des Films.
Player:
Samsung BD-P1500Darstellung:
Philips 42PFL7603D (LCD 42")bewertet am 23.05.11 um 14:50
Ausgezeichnete Story, die von exzellenten deutschen Schauspielern hervorragend umgesetzt wird. Der Ton ist volle 5 Punkte wert. Es ist schon beeindruckend, wie die Wasserbombenangriffe, die das an allen Ecken und Enden knarrende U-Boot erschüttern, über die Surroundkanäle wiedergegeben werden. Dem Bild gebe ich 4,5 Punkte, da die Schärfe für einen Film dieses Alters sehr ordentlich daherkommt.
Player:
LG BD390Darstellung:
Samsung LE-40B620 (LCD 40")bewertet am 14.05.11 um 20:03
Diesen Film muss man mindestens einmal gesehen haben. Der Film ist in meiner Top 3 der Anti-Kriegsfilme neben James Ryan und Band of Brothers und gehört in meinen Augen in jede gut sortierte Bluraysammlung. Die Story ist ohne Frage top (5 von 5 Punkten), genauso wie der Ton (auch 5 von 5 Punkten). Besonders eindrucksvoll klingt es wenn das Boot in einen Sturm gerät oder unter Beschuss gerät. Das Bild ist für einen so alten Film auch sehr gut und ich gebe dem Film deshalb auch 5 von 5 Punkten. Bei den Extras hätte es ruhig etwas mehr sein können (3 von 5 Punkten)
Player:
Sony BDP-S373Darstellung:
Samsung LE-26B450 (LCD 26")bewertet am 01.05.11 um 17:06
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Das Boot (Directors Cut) Blu-ray Preisvergleich
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Dennoch für mich als "Langversionen-Schauer" auch bedauerlich, dass die längste Fassung in keiner Edi dabei ist!
gruß
Außerdem besitzt die Jubiläums Edition ein animiertes, wesentlich ansprechenderes Menü, als es bei dieser VÖ vorhanden ist.
Haha ja, den gibts jetzt im Angebot bei Amazon, werde mir die Blu-ray auch gleich bestellen.
Ich muss sagen, da hat es aber lange gedauert, bis es die Blu-ray im Angebot gab.
das gleiche habe ich auch gedacht und heute ist es endlich passiert.hab gleich mal zugeschlagen
Trotz allem ein sehenswerter Film, aber kaufen werde ich ihn mir eher nicht.