Black Gold (2011) Blu-ray
Original Filmtitel: Black Gold (2011)

Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, HD Sound (englisch), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Akin Gazi, Antonio Banderas, Corey Johnson, Driss Roukhe, Eriq Ebouaney, Freida Pinto, Jamal Awar, Jan Uddin, Liya Kebede, Mark Strong, Riz Ahmed, Tahar Rahim
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Französisch DTS 5.1
Spanisch DTS 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Französisch DTS 5.1
Spanisch DTS 5.1
Untertitel:
Deutsch, Französisch, Spanisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
130 Minuten
Veröffentlichung:
14.06.2012 (Release)
Black Gold (2011) Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
In Arabien Anfang der 1930er Jahre existieren viele Konflikte. Gerade haben sich die beiden Fürsten Nessib (A. Banderas) und Amar (M. Strong) auf einen Waffenstillstand geeinigt und Nessib hat Amars Söhne in seine Obhut genommen, um den Frieden auf Dauer zu wahren, als es plötzlich zu neuem Ärger kommt. Die beiden Fürsten haben zwischen ihren Reichen den Gelben Gürtel, eine Art Pufferzone, eingerichtet. Dieser Gürtel darf eigentlich von niemandem beansprucht werden, doch als plötzlich gerade in dieser Zone Öl entdeckt wird, entfacht der Konflikt erneut. Während Amar die Zone unberührt lassen will, beginnt Nessib mit der Ölförderung. Als dann auch noch einer von Amars Söhnen unglücklich ums Leben kommt, scheint auch die Heirat von Leyla (F. Pinto), Nessibs Tochter, mit dem zweiten Sohn Amars einen Krieg nicht mehr verhindern zu können ... Black Gold (2011) Blu-ray Review

Story
6
Bildqualität
8
Tonqualität
8
Ausstattung
4
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 28.06.2012
Der französische Regisseur Jean Jacques Annaud hat sich inzwischen einen beachtlichen Ruf erarbeitet. Dank seiner bekannten und erfolgreichen Produktionen wie zum Beispiel Sehnsucht nach Afrika (1976) sowie Sieben Jahre in Tibet (1997) ist er sozusagen ein Garant für Filme, deren Thema zumindest nicht aus alltäglichem Themenstoff besteht. Black Gold aus dem Jahr 2011 tanzt an dieser Stelle etwas aus der Reihe. Der Abenteuerfilm, dessen Plot sich um die ersten Ölfunde auf der arabischen Halbinsel dreht, beruht auf dem Roman The Great Thirst aus dem Jahr 1957 des Schweizers Hans Ruesch. Neben Antonio Banderas und Mark Strong sind außerdem Tahar Rahim sowie die indische Schönheit Freida Pinto mit von der Partie.
Story
Zu Beginn der 30er Jahre ist die arabische Halbinsel geprägt durch einzelne Stämme, die jeweils ein gewisses Gebiet beherrschen. Einig sind sich diese in ihrem Handeln nicht, oftmals gibt es Konflikte und aufkeimende Kämpfe. Inmitten dieses mehr oder minder Chaos herrscht Nesib über sein kleines Reich. Das Land ist arm, bietet es doch außer Sand, Hitze und Wind keine Rohstoffe oder Handelsprodukte. Doch dies sollte sich ändern als die texanische Ölfirma Texan-Oil in der Niemandsland-Steppe, dem Gelben Gürtel, Öl findet. Nesib ist begeistert vom schwarzen Gold und beschließt die Ausbeutung der Ressource und deren Verkauf ins Ausland. Und tatsächlich, es zieht Reichtum ein, Schulen und Krankenhäuser werden gebaut, die Stadt erhält sogar elektrisches Licht. Doch der tief isolationistisch geprägte Sultan Amar sieht dies mit Argwon, fürchtet er doch die stetige Infiltration durch Ausländer, die das Land, den Glauben und die Menschen lediglich ausbeuten wollen. Da beide auf ihrem Standpunkt verharren, scheint ein neuerlicher Konflikt unvermeidbar.
Ohne gutem Sitzfleisch ist Black Gold kaum zu schaffen. Zwar ist die Laufzeit von 130 Minuten nicht derartig exorbitant, der schleppende Plot trägt jedoch daran die Hauptschuld. Geschlagene 40 Minuten wird der Zuschauer mit einer langwierigen Einleitung konfrontiert, welche gespickt mit 08/15 Floskeln ist (Jeder Mann soll a) Palme pflanzen b) Brunnen graben c) Kind zeugen) und teils richtig lähmend wirkt. An dieser Stelle wird auch der junge Mann Auda vorgestellt, der im Grunde nur seine Bücher im Kopf hat. Er soll später noch eine gewichtige Rolle einnehmen – dazu später mehr. Hat man die erste dreiviertel Stunde überstanden, gewinnt der Film endlich an Fahrt – der Konflikt zwischen Amar und Nesib scheint unausweichlich. Doch auch an dieser Stelle gibt es Kritik zu vermelden, denn die zwei Charaktere sind zu einseitig und vorhersehbar. Diese Vorhersagbarkeit trübt den Gesamteindruck und setzt sich auch bei anderen Figuren genauso fort.
Als Auda von Nesib zwecks Vermittlungen zu Amar geschickt wird, mutiert der schüchterne Bücherwurm anschließend praktisch zu Rambo himself. Generell ist in Black Gold ein starker amerikanischer Einfluss zu bemerken. Während der Kämpfe Wackelkamera, ultraschnelle Schnitte (damit auch ja kein Kehlen durchbohrender Messerhieb verpasst wird) sowie ultraschmalzige Musik, während Kamel und Reiter von Gewehrsalven niedergemäht werden. Die schauspielerische Leistung ist in Ordnung, Tahar Rahim als Auda jedoch geht sang und klanglos unter. Ständig ein desinteressierter Blick, doch vereinzelt versucht er sogar mit großer Gewalt ein paar Tränchen herauszudrücken, wenn‘s denn wieder mal besonders traurig wird. Die Landschaftsaufnahmen (gedreht wurde übrigens in Katar und Tunesien) sind schön anzusehen, die CGI-Effekte jedoch erinnern teilweise an das Trash-Genre. Alles in allem ein mittelmäßiger Abenteuerfilm mit einigen Längen, der an große Vorbilder wie „Lawrence von Arabien“ aber bei weitem nicht herankommt.
Ohne gutem Sitzfleisch ist Black Gold kaum zu schaffen. Zwar ist die Laufzeit von 130 Minuten nicht derartig exorbitant, der schleppende Plot trägt jedoch daran die Hauptschuld. Geschlagene 40 Minuten wird der Zuschauer mit einer langwierigen Einleitung konfrontiert, welche gespickt mit 08/15 Floskeln ist (Jeder Mann soll a) Palme pflanzen b) Brunnen graben c) Kind zeugen) und teils richtig lähmend wirkt. An dieser Stelle wird auch der junge Mann Auda vorgestellt, der im Grunde nur seine Bücher im Kopf hat. Er soll später noch eine gewichtige Rolle einnehmen – dazu später mehr. Hat man die erste dreiviertel Stunde überstanden, gewinnt der Film endlich an Fahrt – der Konflikt zwischen Amar und Nesib scheint unausweichlich. Doch auch an dieser Stelle gibt es Kritik zu vermelden, denn die zwei Charaktere sind zu einseitig und vorhersehbar. Diese Vorhersagbarkeit trübt den Gesamteindruck und setzt sich auch bei anderen Figuren genauso fort.
Als Auda von Nesib zwecks Vermittlungen zu Amar geschickt wird, mutiert der schüchterne Bücherwurm anschließend praktisch zu Rambo himself. Generell ist in Black Gold ein starker amerikanischer Einfluss zu bemerken. Während der Kämpfe Wackelkamera, ultraschnelle Schnitte (damit auch ja kein Kehlen durchbohrender Messerhieb verpasst wird) sowie ultraschmalzige Musik, während Kamel und Reiter von Gewehrsalven niedergemäht werden. Die schauspielerische Leistung ist in Ordnung, Tahar Rahim als Auda jedoch geht sang und klanglos unter. Ständig ein desinteressierter Blick, doch vereinzelt versucht er sogar mit großer Gewalt ein paar Tränchen herauszudrücken, wenn‘s denn wieder mal besonders traurig wird. Die Landschaftsaufnahmen (gedreht wurde übrigens in Katar und Tunesien) sind schön anzusehen, die CGI-Effekte jedoch erinnern teilweise an das Trash-Genre. Alles in allem ein mittelmäßiger Abenteuerfilm mit einigen Längen, der an große Vorbilder wie „Lawrence von Arabien“ aber bei weitem nicht herankommt.
Bildqualität
- MPEG-4 /AVC, 1080p – 23,976fps, Ansichtsverhältnis 2,35:1 – 16:9
- kräftige Farben mit hohem Sättigungsgrad
- teils starker Gelbstich
- feines Korn
- Durchzeichnung wechselnd; während dunkler Szenen deutlich schwächer, Shots in heller Umgebung sehr gut
- Schärfe bis auf wenige Ausnahmen einwandfrei
- sehr guter Schwarzwert – Details saufen jedoch teilweise stark ab
Der Transfer ist sehr gut gelungen. Das Blackcrushing ist zwar in manchen Szenen nervig, meistens jedoch spielt das Geschehen sowieso 12 Uhr mittags in der Wüste. Die Durchzeichnung schwankt, während CGI-Implementierungen passt die gesamte Bildkomposition nicht (teilweise nicht ganz scharf, Durchzeichnung unterschiedlich). Davon abgesehen gibt es keinen Grund zur Kritik.
Tonqualität
- Deutsch dts 5.1, Englisch dts-HD MA 5.1
- Unterschiede zwischen englischem und deutschem Track kaum vorhanden (Stimmen wirken in der HD-Spur etwas prägnanter mit mehr Volumen und Dynamik)
- sehr gute Dialogverständlichkeit, Stimmen werden von der gesamten Front wiedergegeben
- während mancher Szenen etwas zu centerbezogen
- sehr gute Räumlichkeit auch während ruhiger Abschnitte
- vereinzelte direktionale Effekte
- wenige dafür äußerst exakte Subwoofereinsätze
- leicht nervige Musik
Die Tonspur überzeugt vor allem durch die tolle Räumlichkeit. Einige wenige Szenen sind zwar etwas zu centerlastig, diese sind jedoch in der absoluten Minderheit. Die Stimmen erklingen in der englischen Spur natürlicher und realer. Der einzige echte Kritikpunkt betrifft den Score. Zwar versuchte man eine Anlehnung an große Epen der Filmgeschichte, dies ging jedoch daneben. Nach einiger Zeit nervt die penetrante Musik doch erheblich.
Ausstattung
- Making Of
Das knapp 40 minütige Making Of ist das einzige Bonusmaterial. Die Hintergrundinfos sind zwar ganz interessant, etwas Selbstbeweihräucherung darf jedoch auch nicht fehlen.
Fazit
Auf der technischen Seite gibt es nur wenig Grund zur Kritik. Sowohl Bild wie auch Ton sind sehr gut gelungen und überzeugen trotz einiger kleiner Mängel. Das Making Of ist für Fans des Films sicherlich interessant und sehenswert. Black Gold wollte mit Epen a la „Lawrence von Arabien“ in einem Satz genannt werden. Der Versuch ging jedoch kräftig daneben. Der Grund dafür sind nicht nur die vielen etwas eigenartigen Wendungen, sondern auch die viel zu langwierige Einführung, wobei das Ende wieder in die Schnulzigkeit verfällt. Da kann auch Mister Pussy Banderas nicht mehr viel retten. (maw)
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Kaufempfehlung
6 von 10
Die Kaufempfehlung der Black Gold Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.
Testgeräte
TV: Epson TW 4400 LPE (kalibriert)
AVR: 8.2 Braun M15 (L,R), RM7 (C),
RM5 (FH, Surrounds), Teufel M620 FCR (SB)
Teufel M5500 SW (Sub)
HTPC
AVR: 8.2 Braun M15 (L,R), RM7 (C),
RM5 (FH, Surrounds), Teufel M620 FCR (SB)
Teufel M5500 SW (Sub)
HTPC
Blu-ray Bewertungen
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Black Gold ist ein gross angelegtes Epos um Macht, Krieg, Oel und die Liebe. Leider wirkt die Storyline zu umständlich und sprunghaft. Auch die Darsteller können die Emotionen nicht immer glaubhaft transportieren.
Der Bildtransfer spielt seine Stärken in den meist hellen Wüstenszenen aus. Hier strahlen die Farben und die Schärfe ist auf Topniveau. Im Dunkeln gehen dann aber einige Details verloren.
Die Tonabmischung punktet mit klaren Dialogen. Die Räumlichkeit und der Bassdruck sind ok, könnten aber noch deutlich ausgeprägter sein.
Der Bildtransfer spielt seine Stärken in den meist hellen Wüstenszenen aus. Hier strahlen die Farben und die Schärfe ist auf Topniveau. Im Dunkeln gehen dann aber einige Details verloren.
Die Tonabmischung punktet mit klaren Dialogen. Die Räumlichkeit und der Bassdruck sind ok, könnten aber noch deutlich ausgeprägter sein.
Player:
Panasonic DMP-BD80Darstellung:
Samsung LE-52A859S (LCD 52")bewertet am 11.05.13 um 19:06
Ein interessanter Abenteuerfilm mit guten Darstellern (Mark Strong ist mal wieder klasse), tollen Landschaftsaufnahmen, einem mitreißenden Soundtrack und nicht zuletzt einer spannenden Story mit guten Dialogen.
Das Bild ist bis auf bißchen Hintergrundrauschen ziemlich gut.
Am Ton gibt es absolut nichts auszusetzen.
Als Bonusmaterial gibt es zwar nur ein Making of, dieses ist aber dafür sehr gut gemacht.
Das Bild ist bis auf bißchen Hintergrundrauschen ziemlich gut.
Am Ton gibt es absolut nichts auszusetzen.
Als Bonusmaterial gibt es zwar nur ein Making of, dieses ist aber dafür sehr gut gemacht.
Player:
Sony BDP-S360Darstellung:
Toshiba 40VL748G (LCD 40")bewertet am 29.10.12 um 00:09
Emir Nesab und Sultan Amar haben gegeneinander Krieg geführt - damit der Frieden gewahrt bleibt, muss Sultan Amar seine beiden Söhne in die Obhut von Emir Nesab geben. Ausserdem sichern sich beide gegeneinander zu das "Der Gelbe Gürtel" Niemandsland bleiben muss. Die Übergabe der Söhne zur Sicherung des Friedens funktioniert auch - die beide wachsen, zusammen mit der Tochter des Emir, in Friedenszeiten auf. Nachdem aber im "Gelben Gürtel" schwarzer Schiefer gefunden wurde, ein untrügliches Zeichen für Öl, möchte der Emir die Vereinbarung ändern - der Sultan sieht das anders...
Tahar Rahim mit einer ordentlichen Leistung - manchmal hat man das Gefühl es fehlt ihm ein wenig an Ausstrahlung. Antonio Banderas zeigt hingegen eine gute Leistung. Mark Strong wie üblich sehr präsent, Freida Pinot leider mit einer sehr kleinen Rolle - von ihr sieht man bekanntlich gerne etwas mehr. Was sie zeigt ist solide, die Rolle bietet aber auch wenig. Der restliche Cast ist solide.
Schärfe, Kontrast, die Farben - alles auf einem wirklich guten bis sehr guten Niveau. Auch beim Schwarzwert gibt es nicht wirklich etwas zu kritisieren. 9 von 10 - und somit 5 Punkte.
Beim Ton ist der Englische dem Deutschen mal wieder überlegen, zur Bestnote fehlt es etwas an Räumlichkeit, der Dynamik und der Abmischung. 4 Punkte.
Die Extras bieten nicht viel - bis auf ein längeres "Making Of", sonst leider nichts. 2 Punkte.
"Black Gold" hat alles was einen guten Abenteuerfilm bieten muss. Tolle und eindrucksvolle Bilder und Locations, eine Liebesgeschichte, 2 fremdländische Konkurrenten und ein wenig Action. Allerdings gibt es auch Schwächen. Zum einen ist die Liebesgeschichte so "klein" (obwohl sie eigentlich als sehr wichtig dargestellt wird) gehalten - das sie nicht ganz überzeugen kann. Zum anderen ist der Hauptdarsteller nicht präsent genug um so eine tragende Rolle wirklich überzeugend vermitteln zu können, zum andern ist der Charakterverlauf einfach unglaubwürdig. Zu Beginn eher ein belesener Tölpel, am Ende Rambo Reloaded der allerdings Hilfe von Xena der Kriegerprinzessin benötigt. Trotzallem ist der Film unterhaltsam und nicht, wie im Review von BRD.de behauptet wird, langatmig. Positiv fällt ebenfalls auf das keiner Seite wirklich als "böse" oder "gut" dargestellt wird, sondern das man versucht beiden Seiten gerecht zu werden.
7,5 von 10 Punkten.
Tahar Rahim mit einer ordentlichen Leistung - manchmal hat man das Gefühl es fehlt ihm ein wenig an Ausstrahlung. Antonio Banderas zeigt hingegen eine gute Leistung. Mark Strong wie üblich sehr präsent, Freida Pinot leider mit einer sehr kleinen Rolle - von ihr sieht man bekanntlich gerne etwas mehr. Was sie zeigt ist solide, die Rolle bietet aber auch wenig. Der restliche Cast ist solide.
Schärfe, Kontrast, die Farben - alles auf einem wirklich guten bis sehr guten Niveau. Auch beim Schwarzwert gibt es nicht wirklich etwas zu kritisieren. 9 von 10 - und somit 5 Punkte.
Beim Ton ist der Englische dem Deutschen mal wieder überlegen, zur Bestnote fehlt es etwas an Räumlichkeit, der Dynamik und der Abmischung. 4 Punkte.
Die Extras bieten nicht viel - bis auf ein längeres "Making Of", sonst leider nichts. 2 Punkte.
"Black Gold" hat alles was einen guten Abenteuerfilm bieten muss. Tolle und eindrucksvolle Bilder und Locations, eine Liebesgeschichte, 2 fremdländische Konkurrenten und ein wenig Action. Allerdings gibt es auch Schwächen. Zum einen ist die Liebesgeschichte so "klein" (obwohl sie eigentlich als sehr wichtig dargestellt wird) gehalten - das sie nicht ganz überzeugen kann. Zum anderen ist der Hauptdarsteller nicht präsent genug um so eine tragende Rolle wirklich überzeugend vermitteln zu können, zum andern ist der Charakterverlauf einfach unglaubwürdig. Zu Beginn eher ein belesener Tölpel, am Ende Rambo Reloaded der allerdings Hilfe von Xena der Kriegerprinzessin benötigt. Trotzallem ist der Film unterhaltsam und nicht, wie im Review von BRD.de behauptet wird, langatmig. Positiv fällt ebenfalls auf das keiner Seite wirklich als "böse" oder "gut" dargestellt wird, sondern das man versucht beiden Seiten gerecht zu werden.
7,5 von 10 Punkten.
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Panasonic DMP-BD60Darstellung:
Panasonic TX-P42S10E (Plasma 42")bewertet am 16.10.12 um 21:45
ganz schwaches offizielles story-review, dem ich ich keiner weise zustimmen kann.
black gold ist ganz großes kino, wie man es heute nur noch selten erleben darf. wieder mal ein meisterwerk von annaud. endlich mal ein film über arabien, der nicht das klischee vom arabischen terroristen bedient. feine charakterzeichnungen, jederzeit nachvollziehbare entscheidungen der protagonisten und wunderbare kameraeinstellungen ergänzen sich hier zu einem herausragenden filmerlebnis.
bild und ton sind fast über jeden zweifel erhaben. beim bonusmaterial hätte ich mir eine ausführliche doku zu den geschichtlichen hintergründen gewünscht.
black gold ist ganz großes kino, wie man es heute nur noch selten erleben darf. wieder mal ein meisterwerk von annaud. endlich mal ein film über arabien, der nicht das klischee vom arabischen terroristen bedient. feine charakterzeichnungen, jederzeit nachvollziehbare entscheidungen der protagonisten und wunderbare kameraeinstellungen ergänzen sich hier zu einem herausragenden filmerlebnis.
bild und ton sind fast über jeden zweifel erhaben. beim bonusmaterial hätte ich mir eine ausführliche doku zu den geschichtlichen hintergründen gewünscht.
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Sony BDP-S780Darstellung:
Samsung UE-40B6000 (LCD 40")bewertet am 02.09.12 um 17:02
Der Film ist absolut klasse gemacht. Ton genial (vor allem an der Stelle als das erste Mal die Panzer kamen), tolle Landschaftsaufnahmen, tolle Story, Super Qualität. Solche Filme müsste es öfter geben.
Player:
Denon DBP-2012UDDarstellung:
Philips 52PFL8605K (LCD 52")bewertet am 01.09.12 um 16:07
Ein grandioser Film, der mich von der ersten bis zur letzten Minute vollauf überzeugen konnte. Der Streifen zeigt auf sehr unterhaltsame, und spannende Art und Weise, von den "ersten Tagen des Erdöls" auf unserem Planeten. Für die Einen war es ein Segen, und für die Anderen bedeutet es auch heute noch Krieg und Elend.
Das Bild ist eine wahre Augenweide, und lässt Cineasten das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Das Bild ist eine wahre Augenweide, und lässt Cineasten das Wasser im Mund zusammenlaufen.
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Panasonic DMP-BDT310Darstellung:
Samsung UE-55D7090 (LCD 55")bewertet am 22.07.12 um 16:26
Black Gold ist ein grandioses Wüstenepos im Stile von Laurence von Arabien. Basierend auf dem Roman "Der schwarze Durst" aus dem Jahre 1957, entwickelt sich ein Abenteuerstreifen im Orient der 30er Jahre zum Zeitpunkt der Entdeckung des Erdöls im arabischen Raum. In der fiktiven Geschichte stehen zwei verschiedene Charaktere konträr zueinander. Zum einen der Verfechter des alten den Traditionen verpflichteten Arabien und zum Anderen der Entdecker der Modernen westlichen Welt mit allen seinen Versuchungen, haben beide ein ehrbares Ziel. Diese Gegensätze müssen zwangsläufig zu einem Konflikt führen. In einem durchaus komplexen Handlungsgeflecht wird hier eine Geschichte erzählt, die sowohl Politisches mit Religiösem verstrickt. Diese Symbiose machen den Reiz dieses Filmes aus. Wer den Regisseur kennt, weis, das er seine Geschichten langsam und einfühlsam erzählt und langsam aber beständig zu steigern versteht bis zum Finalen Ende. Die Protagonisten, allen voran Antonio Banderas verkörpern die Rollen der arabischen Fürsten hervorragend. Die islamisch arabische Welt wird sehr realistisch dargestellt und ist bei den Vorführungen in den arabischen Ländern sehr wohlwollend aufgenommen worden, da der Film an aktuelle Alltagskonflikte erinnert. Zitat Jean-Jacques Annaud: „Dort schätzt man es, wenn man ihre Kultur respektiert und nicht das Klischee des islamischen Terroristen bedient“. Beide Charaktere haben hehre nachvollziehbare Denkansätze, in diesem Zwiespalt unterschiedlicher Denkmodelle entwickelt sich Prinz Auda Sohn von Sultan von Salmaah zu einem Führer, der es schafft, diese Gegensätze zum Nutzen des arabischen Volkes zu verbinden. Den Film im Review mit 6 Punkten zu bewerten wird ihm nicht gerecht. Allein die Tatsache, dass hier im wesentlichen ohne CGI Effekten gearbeitet wird, macht den Streifen schon besonders wertvoll und zeigt, was mit normaler Aufnahmeechnik und echten Menschen für hervorragende Filme gedreht werden können, die echten Charme besitzten.
Der Film schwelgt nur so in großen Bildern und man hat das Gefühl den Wüstensand auf seiner Haut zu spüren und bekommt beim Anblick der Wüstenwanderungen trockene Lippen.
Das Bild ist von ausgesprochener HD Qualität und ist sowohl in dunklen als auch in hellen Bildanteilen auf meiner großen Heimkinoleinwand (100 Zoll) einfach eine Wucht. Hier stimmt einfach alles. Sowohl das goldene Farbspektrum und die wunderbare Farbgebung als auch der Schwarzwert sind fast ohne Makel, die kleinen Focusschwächen in einigen Close Ups sind nicht der Rede wert und so präsentiert sich mir ein knappes 5 Punkte Bild auf meiner Leinwand.
Der Surroundsound und auch der Filmscore können, obwohl nur in DD 5.1. auf der deutsch Fassung vorhanden durchaus überzeugen. Hier und da könnten die Effekte etwas konkreter sein. Der Bass etwas kräftiger der Surroundton etwas weiter der Epik des Filmes angepasst. Das ist aber Meckern auf hohem Niveau. Alle Speaker bekommen durchaus genug Arbeit und geben ein zufriedenstellendes Gesamtbild ab.
Die Extras mit dem sehenswerten Making of hätten reichhaltiger ausfallen können. Hier wurde etwas gespart, zumal noch genug Platz auf der Scheibe gewesen ist.
Fazit:
Ein Wüstenepos, der im Stile von Laurence von Arabien, dieses Zeitalter wieder auferstehen lässt und dem durchaus würdig erscheint ohne an ihn heranzureichen. Dennoch muss man diesen Film einfach haben um diese Epoche im Hochglanz wieder auferstehen zu lassen.
Der Film schwelgt nur so in großen Bildern und man hat das Gefühl den Wüstensand auf seiner Haut zu spüren und bekommt beim Anblick der Wüstenwanderungen trockene Lippen.
Das Bild ist von ausgesprochener HD Qualität und ist sowohl in dunklen als auch in hellen Bildanteilen auf meiner großen Heimkinoleinwand (100 Zoll) einfach eine Wucht. Hier stimmt einfach alles. Sowohl das goldene Farbspektrum und die wunderbare Farbgebung als auch der Schwarzwert sind fast ohne Makel, die kleinen Focusschwächen in einigen Close Ups sind nicht der Rede wert und so präsentiert sich mir ein knappes 5 Punkte Bild auf meiner Leinwand.
Der Surroundsound und auch der Filmscore können, obwohl nur in DD 5.1. auf der deutsch Fassung vorhanden durchaus überzeugen. Hier und da könnten die Effekte etwas konkreter sein. Der Bass etwas kräftiger der Surroundton etwas weiter der Epik des Filmes angepasst. Das ist aber Meckern auf hohem Niveau. Alle Speaker bekommen durchaus genug Arbeit und geben ein zufriedenstellendes Gesamtbild ab.
Die Extras mit dem sehenswerten Making of hätten reichhaltiger ausfallen können. Hier wurde etwas gespart, zumal noch genug Platz auf der Scheibe gewesen ist.
Fazit:
Ein Wüstenepos, der im Stile von Laurence von Arabien, dieses Zeitalter wieder auferstehen lässt und dem durchaus würdig erscheint ohne an ihn heranzureichen. Dennoch muss man diesen Film einfach haben um diese Epoche im Hochglanz wieder auferstehen zu lassen.
Player:
Samsung BD-C8900SDarstellung:
Mitsubishi HC-1500bewertet am 10.07.12 um 19:24
Black Gold dieser Film überzeugt aufgrund seiner hervorragenden Story. Antonio Banderas und Frieda Pinto Vater Tochter Beziehung. Die Geschichte über die Entstehung der ölabschöpung mit zwei Clans in Arabien die sich bekriegen. Extras ist einzig Ein Making of dabei. Das HD Bild ist gut und scharf. Der DTS 5.1 Ton mag überzeugen aus allen Richtungen. Film besitzt ein Wendecover :-)
Player:
Panasonic DMP-BDT500Darstellung:
Panasonic TX-P50VT20E (Plasma 50")bewertet am 16.06.12 um 21:22
ich mach es kurz.
super film mit mitreisender story, die auf allen belangen zu überzeugen weiß!
bei diesem film sieht man wieder was die gier nach macht und geld aus menschen machen kann!
gutes bild mit super landschaftsaufnahmen,und guter ton auch wenn beides keine reverenz ist.
von mir eine klare kauf oder leih empfehlung!
super film mit mitreisender story, die auf allen belangen zu überzeugen weiß!
bei diesem film sieht man wieder was die gier nach macht und geld aus menschen machen kann!
gutes bild mit super landschaftsaufnahmen,und guter ton auch wenn beides keine reverenz ist.
von mir eine klare kauf oder leih empfehlung!
Player:
Panasonic DMP-BDT310Darstellung:
Panasonic TX-P65VT30E (Plasma 65")bewertet am 16.06.12 um 11:53
Ein Film der zu begeistern weiss. Es geht hier um die Enstehung der Ölabschöpfung und wie sich dabei zwei Clans bekriegen mit allen Mitteln. Spannend von Anfang bis zum Ende!!
Wunderschöne Bilder ohne viel Computereffekte. So drehte man vor 30 Jahren noch spannende Abenteuerfilme. Die Kriegsscenarien sind auch sehr eindrucksvoll. Die Bild und Tontechnik ist vom allerfeinsten!
Einer meiner Topkäufe dieses Jahr.
Wunderschöne Bilder ohne viel Computereffekte. So drehte man vor 30 Jahren noch spannende Abenteuerfilme. Die Kriegsscenarien sind auch sehr eindrucksvoll. Die Bild und Tontechnik ist vom allerfeinsten!
Einer meiner Topkäufe dieses Jahr.
Player:
Panasonic DMP-BDT300Darstellung:
Panasonic TX-P65VT20E (Plasma 65")bewertet am 16.06.12 um 07:30
Zuerst war die Wüste nichts wert und die Menschen fürchteten sich um die Existenz; als die Europäer mit Bohrungen dann Öl fanden entwickelte sich das Leben ganz anders, dabei veränderten sich auch die Menschen mit Luxus, Macht, Gier und Krieg, zeigt also die Entwicklung der Araber.
Sehr gute Geschichte und mit mehreren Kriegen unter den Clans sehr Spannend.
Klare Kaufempfehlung!
Sehr gute Geschichte und mit mehreren Kriegen unter den Clans sehr Spannend.
Klare Kaufempfehlung!
Player:
Panasonic DMP-BDT110Darstellung:
Epson EH-TW5500LPEbewertet am 15.06.12 um 09:42
story: die story wurde in den sand gesetzt von regisseur jean-jackques annaud, banderas reisst da auch nichts mehr raus. schlechte filmmusik, dümmliche wendungen und langweilige dialoge.
tonqualität: mittelmäßiger ton
bildqualität: mittelmäßiges bild
extras: nur making of
fazit: lieber den lawrence von arabien anschauen als diesen wüstenkitsch.
tonqualität: mittelmäßiger ton
bildqualität: mittelmäßiges bild
extras: nur making of
fazit: lieber den lawrence von arabien anschauen als diesen wüstenkitsch.
Player:
keine AngabenDarstellung:
( 11")bewertet am 14.06.12 um 12:16
Schön gefilmter Abenteuerfilm um Öl,Macht und Religion.Die Landschaftsaufnahmen und Massenszenen in der Wüste atmen den Geist von Lawrence von Arabien und bieten eine tolle Abwechslung zum gängigen Popcorn Filmen.Die Darsteller sind klasse und überzeugen und die Story ist immer noch aktuell und machen den Film doch sehr nachdenklich und zeitlos.Die BD hat ein grandioses Bild und der Sound ist schön räumlich und klangvoll.Fazit:Die Finale Schlacht ist leider extrem kurz ausgefallen,aber das ist auch schon der einzige Kritikpunkt zum Film,die Technik der BD ist mehr als überzeugend.Note 2
Player:
Sony PlayStation 3Darstellung:
Philips 42PFL7606K (LCD 42")bewertet am 13.06.12 um 10:15
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Obs ein Kauf wird steht aber noch in den Sternen von 1001 Nacht^^
http://www.filmstarts.de...ritik.html
Mithin werde ich hier ob der vorbenannten Pro-Argumente eine Sichtung vornehmen - über einen Kauf wird dann separat entschieden.
"Antonio Banderas" macht als Nessip einen guten Job, und kann sowohl Güte als auch Gier und Rache in einem verbinden, so dass es immer glaubwürdig bleibt, auf der anderen Seite steht "Mark Strong", dem man die Rolle des arabischen Fürsten eigentlich weniger zugetraut hätte, doch was so ein Vollbart alles bewirken kann, bei ihm ist es aber mehr die Weigerung sich der modernen Zeit anzupassen, er will einfach keine "Ausländer" in seinem Reich, daher boykottiert er auch den Ölabbau.
Der Film zeigt tolle Bilder und gleicht teilweise großen Schlachtenepen, denn die Kämpfe sind sehr schön präsentiert und sogar (für FSK 12) ziemlich blutig inszeniert.
Mir hat dieser Abenteuerfilm/Wüstendrama sehr gut gefallen, und ich kann ihn nur jedem ans Herz legen, der mal wieder anspruchsvolle Kost sehen möchte.
Mangels Genrevertrehtung in meiner Sammlung wird es aber nicht zum Kauf kommen.
Note 2+
Sehr schöne und bunte Bilder in der Wüste, mit einer guten Geschichte um die ersten Ölbohrungen in Arabien. Um das Öl wird natürlich auch gestritten mit Krieg der verschiedenen Clans, da kommt alles vor; Liebe, Hass, Gier, Verrat....
Story: 5
Bild: 4
Ton: 4
Klare Kaufempfehlung, ist so gut wie Lawrence von Arabien!