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Baron Blood Blu-ray - Baron Blood (Mario Bava Collection #4) (3-Disc Collectors Edition) Blu-ray

Baron Blood (Mario Bava Collection #4) (3-Disc Collectors Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Gli orrori del castello di Norimberga
Baron Blood (Mario Bava Collection #4) (3-Disc Collectors Edition) Blu-ray

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Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Disc-Informationen
Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US Unrated Fassung, 3 Discs, BD (1x), DVD (2x), enthält DVD Fassung, enthält Bonus-Disc, 16:9 Vollbild, Extras in HD (teilweise), Digipak
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
 
Verpackung:
Digipak im Schuber
Altersfreigabe:
 
Sprachen:
Deutsch PCM 2.0 (Mono)
Englisch PCM 2.0 (Mono)
Italienisch PCM 2.0 (Mono)
 
Untertitel:
Deutsch
 
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
98 Minuten
Veröffentlichung:
22.06.2017 (Release)
 
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Baron Blood (Mario Bava Collection #4) (3-Disc Collectors Edition) Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Der junge Peter Kleist (A. Cantafora) reist in seine österreichische Heimat, um das Schloss seiner Vorfahren zu besuchen, und erweckt mittels eines Zauberspruchs den Geist des berüchtigten Blutbarons Otto von Kleist (J. Cotten) zu neuem Leben. Schon bald zieht der Baron mordend durch die Stadt und treibt erneut sein Unwesen. Nun ist es an Peter und der hübschen Eva (E. Sommer), dem Ungeheuer Einhalt zu gebieten...
Blu-ray Features

  • 16-seitiges Booklet mit einem Text von Sven Jachmann

  • Disc 1 Blu-ray (HD, 97:51 Min.):
  • Alternative US-Fassung (HD, 90:32 Min.)
  • Audiokommentar von Bava-Experte Tim Lucas
  • Italienischer Trailer (HD, 3:13 Min.)
  • Englischer Trailer (HD, 2.24 Min.)
  • Italienischer Vor- und Abspann (HD, 4:30 Min.)
  • Radio-Spots (1:56 Min.)
  • Bildergalerie (HD, 85 Bilder)

  • Disc 2 DVD (ca. 94 Min.):
  • Audiokommentar von Bava-Experte Tim Lucas
  • Italienischer Trailer (3:07 Min.)
  • Englischer Trailer (2:18 Min.)
  • Italienischer Vor- und Abspann (4:21 Min.)
  • Radio-Spots (1:56 Min.)
  • Bildergalerie (85 Bilder)

  • Disc 3 Bonus-DVD US-Fassung (86:49 Min.):
  • In der Folterkammer des Barons (32:56 Min.)
  • Das Schloss des Grauens (16:13 Min.)
  • Baron Blood: Die Burg des Teufels (20:13 Min.)
Baron Blood (Mario Bava Collection #4) (3-Disc Collectors Edition) Blu-ray Review
Blu-ray Review
Film
 
6
Bildqualität
 
7
Tonqualität
 
5
Ausstattung
 
8
Gesamt *
 
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 17.07.2017
Seit einiger Zeit veröffentlicht das Label Koch Media Home Entertainment im Rahmen ihrer Mario Bava Collection die Filme des ehemaligen Kameramanns und Kult-Regisseurs Mario Bava. Inzwischen ist die Collection bei ihrem Vierten Titel angelangt, und legt mit Baron Blood ein weiteres Stück der Vita des Ausnahmeregisseurs vor. Wie schon die drei Vorgängertitel Die Stunde, wenn Dracula kommt, Lisa und der Teufel und Die Toten Augen des Dr. Dracula wird auch Baron Blood in einem drei-Disc-Set Digibook veröffentlicht, in welchem der Film zusätzlich auf DVD vorliegt, und eine randvoll gefüllte Bonus DVD mit interessanten Dokumentationen und ähnlichem auf interessierte Filmfans wartet.

Film
Der junge Peter Kleist (A. Cantafora) reist in seine österreichische Heimat, um das Schloss seiner Vorfahren zu besuchen, und erweckt mittels eines Zauberspruchs den Geist des berüchtigten Blutbarons Otto von Kleist (J. Cotten) zu neuem Leben. Schon bald zieht der Baron mordend durch die Stadt und treibt erneut sein Unwesen. Nun ist es an Peter und der hübschen Eva (E. Sommer), dem Ungeheuer Einhalt zu gebieten...

Mario Bavas Frühwerk Die Stunde, wenn Dracula kommt gehört zu den Geburtsstunden des Gothic Horrors und sollte dieses Genre nachhaltig prägen. Später widmete sich der frühere Kameramann den unterschiedlichesten Genres, wobei er als Mitbegründer, respektive Erfinder, des modernen Slasherfilms und des Giallo gilt. 1972 kehrte Bava zu seinen Wurzeln zurück, und drehte mit Baron Blood wieder einen Gothic-Horrofilm, der allerdings gleichzeitig Versatzstücke anderer Filmgattungen beinhaltete.

Vielleicht liegt es daran, dass Bava sich bei seinem Baron Blood nicht auf ein bestimmtes Genre festlegen konnte, dass Baron Blood - verglichen mit früheren Werken des Regisseurs – sehr unstet und wirr daherkommt. Bereits die sehr fröhliche, und irgendwie deplatziert wirkende, Titelmelodie möchte nicht wirklich zur angestrebten Stimmung passen. Im weiteren Verlauf des Films schleichen sich immer wieder sarkastische und ironische Zwischentöne ein, welche den Horror daran hindern, sich in einem angemessenen Maße zu entfalten. Als Horrorkomödie darf man Baron Blood allerdings auch nicht ansehen, denn erstens ist er dafür nicht witzig genug, und zweitens geizt Bava nicht gerade mit der Zurschaustellung von gut gemachten Gräueltaten. Ein bisschen hinterlässt der Film den Eindruck, dass Bava hier von allem, was er bisher getan hat, ein kleines bisschen einbringen musste, um sich und seinem filmischen Schaffen – mehr oder weniger – selbst ein filmisches Denkmal zu setzen.

Somit ist Baron Blood in erster Linie ein interessantes Sammelsurium an wirren Ideen, die angereichert mit einem gewissen Trashgehalt und jeder Menge Blut und Gewalt vor allem Freunde des Regisseurs gütlich stimmen dürfte. Verglichen mit seinen früheren Werken ist der Film leider großer Mist (man verzeihe mir diesen Fauxpas, falls jemand anderer Ansicht sein sollte), und auch von seinen früheren Markenzeichen ist diesmal nicht viel zu sehen. Waren sonst immer starke Frauenfiguren das Aushängeschild des Regisseurs, wurde mit einer dauernd kreischenden Elke Sommer hier auf das klassische Opferbild der Frau in Slasherfilmen zurückgegriffen. Die größte Enttäuschung, wenn man das so sagen darf, ist indessen der großartige Charakterdarsteller Joseph Cotten, der hier als grinsender Unsympath für einen hohen Blutzoll sorgt und damit weit, weit, weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt.

Trotz alledem – oder gerade deswegen – macht Baron Blood auf eine gewisse Art und Weise aber auch Spaß, denn anders als bei seinen früheren Filmen versucht Bava hier nicht in übertriebener Art und Weise mit künstlerischen Kniffen eine symbolträchtige Geschichte auf vielen Eben zu erzählen, sondern geht geradlinig den Weg des typischen Slashers, bei dem der Zuschauer von Anfang an weiß (oder zumindest ahnt) wer der Killer ist, und die Zurschaustellung dessen Taten im Mittelpunkt stehen. Für Bava Fans gehört dieser Titel natürlich ohne Wenn und Aber in die Sammlung, und auch für alle anderen, die an der Materie interessiert sind, ist dieser Film einen Blick wert. Wer sich allerdings ein Bild von dem Können des Regisseurs machen will, sollte besser zu anderen Titeln greifen.

Bildqualität
Optisch wurde vermutlich das Optimum aus dem ursprünglichen Filmmaterial von 1972 herausgeholt, allerdings ist das Endergebnis – gemessen mit aktuellen Produktionen oder höher budgetierten Titeln ähnlichen Alters – nicht ganz optimal, was jedoch in Anbetracht der Umstände nicht anders zu erwarten war. Die Schärfe bewegt sich auf einem anständigen Maß, erreicht aber zu keiner Zeit Spitzenwerte, auch wenn Nahaufnahmen häufig kurz davor stehen. Die Farben sind jederzeit kräftig und brillant, überwiegend natürlich, und lassen die herrlichen Gothic-Kulissen und Kostüme in bester Qualität erstrahlen. Dazu kommt ein hervorragender Schwarzwert und ein sehr gut eingestellter Kontrast. Bleibt zu erwähnen, dass sämtliche Alterserscheinungen, Verschmutzungen und Beschädigungen weitestgehend entfernt wurden. Letztendlich hinterlässt das Bild einen sehr guten Eindruck, wenn man die Umstände und das geringe Budget mit in Betracht zieht, und in besserer Qualität wird man diesen Titel in absehbarer Zeit vermutlich nicht zu sehen bekommen.

Tonqualität
Akustisch kann Baron Blood leider nicht ganz so hoch punkten, denn die im Format PCM 2.0 abgemischten Mono-Tonspuren klingen leider etwas dumpf und altbacken. Immerhin ist der Ton sehr dynamisch und lässt auch leise Töne hervorragend verständlich erklingen, die etwas zu fröhliche Musik von Stelvio Cipriani klingt frisch und sauber, und auch die Dialoge sind jederzeit gut verständlich, klingen aber – wie bereits erwähnt – etwas angestaubt. Auch hier ist das Fehlen von altersbedingten Beeinträchtigungen wie Rauschen oder Knarzen positiv zu erwähnen, und die Tonspur erklingt somit in der mutmaßlich bestmöglichen Qualität.

Ausstattung
Das extradicke Digipack wird von dem bekannten Steckschuber mit dem Motiv der Mario Bava Collectors Edition umschlossen, aus welchem sich das Digipack wahlweise nach oben und unten entnehmen lässt. Auf der Rückseite befinden sich die Produkt- und Filminformationen, und das FSK-Siegel befindet sich in Form eines leicht und rückstandslos abziehbaren Aufklebers auf der Frontseite. Das eigentliche Digipack trägt auf der Front- und auf der Rückseite jeweils ein wundervolles Covermotiv, ein weiteres Motiv befindet sich auf der Innenseite des Packs. Auf der Fron-Innenseite befindet sich eine Einstecklasche, in welcher ein 16-seitiges Begleitheftchen mit Hintergrundinformationen zu Mario Bava und Baron Blood befindet.

Auf der Blu-ray Disc befindet sich der Hauptfilm in der Europäischen und der alternativen US-Schnittfassung (90:30 Minuten), wobei letztere ausschließlich in englischer Sprache und ohne deutsche Untertitel vorliegt. Obendrein gibt Mario Bava Experte Tim Lucas einige interessante Hintergrundinformationen zum Film, dem Regisseur, der Begleitumstände etc. in Form eines Audiokommentars zum Besten, dieser liegt aber leider ebenfalls nur in englischer Sprache und ohne deutsche Untertitel vor, was das Gesamtbild dieser ansonsten erstklassig ausgestatteten Edition ein wenig trübt. Darüber hinaus erwarten uns hier noch diverse Radiospots, eine Bildergalerie und diverse Trailer zum Hauptfilm. Auf der ersten Bonus-DVD befindet sich ebenfalls die europäische Schnittfassung des Films in Standardauflösung, und auch hier befinden sich der Audiokommentar und die auf der Blu-ray enthaltenen Boni mit an Bord.

Auf der zweiten Bonus-DVD befindet sich, neben der DVD-Version der US-Schnittfassung, noch die drei Dokumentationen „In der Folterkammer des Barons“ mit einer Spielzeit von knapp 33 Minuten, „Das Schloss des Grauens“ mit einer Spielzeit von 16 Minuten und 13 Sekunden, sowie „Baron Blood: Die Burg des Teufels“ mit guten 20 Minuten Spielzeit. Alle drei Features beinhalten interessante Einblicke in die Produktion und nehmen die tollen Kulissen als Aufhänger. Darüber hinaus kommen der Komponist Stelvio Cipriani die Darsteller Elke Sommer, Pilar Castel und Lamberto Bava in Form von Interviews zu Wort. Alles in allem eine großartig ausgestattete Edition, die dem Film und dem Regisseur mehr als gerecht wird, und ganz nebenbei im Sammelregal einen tollen Eindruck macht.

Fazit
Koch Media Home Entertainment sei Dank erreicht Mario Bavas Spätwerk nun endlich in einer angemessenen Edition den deutschen Heimkinomarkt. Bild und Ton können erwartungsgemäß nicht mit aktuellen oder höher budgetierten Titeln gleichen Alters mithalten, sind aber – in Anbetracht der Umstände – in mehr als nur akzeptabler Qualität restauriert worden. Mehr ließe sich vermutlich in absehbarer Zeit nicht aus dem Ausgangsmaterial herausholen, und somit ist diese Veröffentlichung qualitativ das Beste, was man erwarten darf. In Punkto Bonusmaterial zeigt Koch Media den „Großen“ der Branche wieder einmal, wie man es richtig macht. Lediglich das Fehlen der Untertitel beim Audiokommentar ist ein kleines Ärgernis, und auch die US-Fassung hätte man ruhig deutsch untertiteln können. Ansonsten ist diese Veröffentlichung ein echtes Sammlerobjekt, vor allem auch wegen der hochwertigen Verpackung.

Der Film wiederum ist nicht unbedingt das Beste, was Mario Bava in seiner Zeit als Filmschaffender auf Zelluloid gebannt hat. Seine späte Rückkehr zu seinen filmischen Wurzeln wirkt eher wie ein wirres Sammelsurium früherer Ideen und Motive, das sich nicht zu einem autogenen Ganzen zusammenfügen möchte. Spaß macht das Ganze natürlich trotzdem, und gerade aufgrund des (für den Regisseur ungewöhnlich) hohen Trashfaktors, sollte man sich als Fan des Filmemachers dieses Obskurum in die Sammlung holen.

(Michael Speier) weitere Reviews anzeigen

Kaufempfehlung
 
6 von 10
Die Kaufempfehlung der Baron Blood Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

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