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Assassin's Creed Blu-ray - Assassin's Creed (2016) 3D (Blu-ray 3D + Blu-ray + UV Copy) Blu-ray

Assassin's Creed (2016) 3D (Blu-ray 3D + Blu-ray + UV Copy) Blu-ray

Original Filmtitel: Assassin's Creed (2016)
Assassin's Creed (2016) 3D (Blu-ray 3D + Blu-ray + UV Copy) Blu-ray
Blu-ray 3D

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 2 Discs, BD (2x), enthält digitale Kopie (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten), Blu-ray 3D Film, HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Digitale Kopie
-
-
-
-
-
Gültigkeit 
unbekannt
 
Hinweis:
Ultraviolet Copy
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
 
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
 
Sprachen:
Deutsch DTS 5.1
Englisch DTS-HD MA 7.1
Französisch DTS 5.1
Italienisch DTS 5.1
u.a.
 
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, u.a.
 
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
115 Minuten
Veröffentlichung:
11.05.2017 (Release)
 
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Assassin's Creed (2016) 3D (Blu-ray 3D + Blu-ray + UV Copy) Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Der im Todestrakt einsitzende Callum Lynch (M. Fassbender) bekommt von der Firma Abstergo Industries das Angebot, im Tausch gegen sein Leben am streng geheimen Animus Projekt teilzunehmen. Hierfür soll er unter Aufsicht der Wissenschaftlerin Dr. Sophia Rikkin (M. Cotillard), die tief in seinem genetischen Code abgelegten Erinnerungen seines Vorfahren Aguilar de Agarorobo (M. Fassbender), der als eines der tödlichsten Mitglieder des Geheimbundes der Assassinen im Spanien des 15. Jahrhunderts gegen die Templer und ihren Anführer Tomás de Torquemada (J. Irons) kämpfte, noch einmal durchleben. Doch Animus erweist sich nicht nur als Spielerei der Wissenschaft, sondern verfolgt vielmehr den Zweck, Wissen über den Aufenthaltsort eines antiken Artefakts zu enthüllen, das den Nachfahren der Templer, angeführt von Sophias Vater Alan Rikkin (J. Irons), eine mächtige Waffe in die Hand geben würde. Allerdings werden bei dem Experiment nicht nur Erinnerungen in Callum freigesetzt, sondern auch die Fähigkeiten der Assassinen, wodurch er selbst zur letzten Waffe des Geheimbundes im Kampf gegen die übermächtigen Templer wird...
Blu-ray Features

    Disc 1 Blu-ray 3D:
  • ohne Bonusmaterial

  • Disc 2 Blu-ray:
  • Geheimes "Easter Egg" im Menü:
    - Entfallene Szenen mit Unterhaltung von Justin Kurzel & Christopher Tellefsen (22:24 Min.)
  • Hinter den Kulissen von "Assassin's Creed" (5 Teile – 41:05 Min.)
  • Unterhaltungen mit Justin Kurzel (20:22 Min.)
  • 10 Entfallene Szenen (15:44 Min.)
  • Bildergalerie
  • Original Kinotrailer 1 & 2
Assassin's Creed (2016) 3D (Blu-ray 3D + Blu-ray + UV Copy) Blu-ray Review
Blu-ray Review
Story
 
3
Bildqualität
 
9
Bild 3D
 
6
Tonqualität
 
7
Ausstattung
 
4
Gesamt *
 
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 22.05.2017
Die Spieleverfilmung Assassin‘s Creed ist wie ein bunter Blumenstrauß in allen möglichen Varianten zu haben: Neben einer DVD, Blu-ray und Ultra HD Blu-ray ist nämlich auch eine Blu-ray 3D zum Film mit Michael Fassbender erschienen. Ob die Assassinen-Abenteuer als 3D-Konvertierung neue Reize entwickeln oder die dritte Dimension verzichtbar ist, klären wir in unserem Review. (anw)

Story
Nach seiner offiziellen Hinrichtung erwacht der wegen Mordes verurteilte Callum Lynch (M. Fassbender) im Firmengebäude der Firma Abstergo Industries, um dort am streng geheimen Animus Projekt teilzunehmen. Hierfür soll er unter Aufsicht der Wissenschaftlerin Dr. Sophia Rikkin (M. Cotillard), die tief in seinem genetischen Code abgelegten Erinnerungen seines Vorfahren Aguilar de Agarorobo (M. Fassbender), der als eines der tödlichsten Mitglieder des Geheimbundes der Assassinen im Spanien des 15. Jahrhunderts gegen die Templer und ihren Anführer Tomás de Torquemada (J. Irons) kämpfte, noch einmal durchleben. Doch Animus erweist sich nicht nur als Spielerei der Wissenschaft, sondern verfolgt vielmehr den Zweck, Wissen über den Aufenthaltsort eines antiken Artefakts zu enthüllen, das den Nachfahren der Templer, angeführt von Sophias Vater Alan Rikkin (J. Irons), eine mächtige Waffe namens „Der Apfel von Eden“ in die Hand geben würde. Allerdings werden bei dem Experiment nicht nur Erinnerungen in Callum freigesetzt, sondern auch die Fähigkeiten der Assassinen, wodurch er selbst zur letzten Waffe des Geheimbundes im Kampf gegen die übermächtigen Templer wird...

Aufgrund der zahlreichen miserablen Computerspielverfilmungen der letzten Jahr(zehnt)e überließ die Produktionsfirma Ubisoft nichts dem Zufall. Zunächst einmal wurde lange an dem Drehbuch gearbeitet, mit Justin Kurzel (Macbeth) wurde ein Regisseur für anspruchsvolle Themen engagiert, und die Hauptrollen wurden mit renommierten und fähigen Darstellern besetzt. Trotzdem ist das Endresultat... ernüchternd.

Statt sich auf die Darstellung einer bestimmten Epoche festzulegen, spielt der Film größtenteils in unserer Gegenwart. Als Hauptfigur, die leider nur bedingt den Begriff „Protagonist“ verdient, da er weder besonders charismatisch noch heldenhaft daherkommt und als Identifikationsfigur nur bedingt funktioniert, wurde eine neue Figur erschaffen, die bislang noch nicht in der Computerspielreihe vorkam. Auch entschied man sich mit der Zeit der spanischen Inquisition für eine neue und unerwartete Zeitepoche (aber hey, Niemand erwartet die spanische Inquisition!), so dass sowohl Neulinge als auch Gamer etwas Neues geboten bekommen. Allerdings geht das Ganze nach hinten los, denn statt sich auf die Zeit der Inquisition zu konzentrieren, bleibt die Handlung des Films überwiegend auf unsere Zeit begrenzt, und widmet einen großen Teil der Handlung der Animus-Technologie, mittels derer die „Helden“ in die Erinnerungen ihrer Vorfahren eintauschen können. Und mal ganz im Ernst: Wer hat sich bei den Spielen überhaupt dafür interessiert, wie man in die Zeit der Handlung hineinkommt? Wichtig war primär das Schleichen, Klettern und Kämpfen.

Ein weiterer Schwachpunkt ist, dass sich der Film sich viel zu ernst nimmt, was gerade angesichts der eher lächerlichen Handlung (Der „Apfel von Eden“ als allmächtige Superwaffe!) und der eigentlich sehr überzogenen Handlung der Spiele mit ihren ausufernden Action-Sequenzen, völlig am Thema vorbeigeht. Darüber hinaus ist die Handlung auch recht blutarm – zumindest im Vergleich mit den Spielen – und die wenigen Kampfszenen sind, obwohl sie sehr schön inszeniert und hervorragend fotografiert wurden, zu langatmig. Zumindest kommt während diesen kurzen Sequenzen ein kleines bisschen „Assassins Creed“-Feeling auf, aber eben viel zu wenig. Das gleiche gilt übrigens auch für den Film selbst, denn so interessant die Technologie auch sein mag, viel lieber hätten wir Michael Fassbender klettern, kämpfen und springen gesehen, aber von allem wird hier einfach viel zu wenig geboten. Kurzum: Dem Film fehlt es deutlich an Schauwerten.

Unterm Strich wirkt der Film mehr wie die Pilotepisode zu einer Serie, nur eben viel zu lang und uninteressant. So bleibt der Eindruck, dass hier Geld und Ressourcen für ein ambitioniertes Projekt verbrannt wurden, das so viel mehr hätte sein können und müssen, um beim Publikum den gewünschten Erfolg zu erzielen. Zwar ist Assassins Creed nicht ganz schlecht, was primär an den hervorragenden aber völlig unterforderten Darstellern liegt, aber es wäre so viel mehr drin gewesen, und ich bin absolut sicher, dass der Film unter der Regie von Uwe Boll deutlich besser ausgesehen hätte. Zumindest aber hätte man mit Sicherheit mehr Schauwerte zu sehen bekommen. (ms)

Bildqualität
Optisch gibt es nicht viel an der Scheibe aus dem Hause 20th Century Fox auszusetzen, vorausgesetzt man nimmt einige gewollte Stilmittel in Kauf. Die Schärfe bewegt sich auf einem überwiegend sehr hohen Niveau und erreicht nicht selten Referenzwerte. Hier werden selbst kleinste Details messerscharf und knackig wiedergegeben. Zumindest in den Gegenwartsszenen, denn die Szenen aus der Zeit der Inquisition wirken zum Teil ein wenig weicher und bilden nicht mehr ganz so viele Details ab, aber hierbei dürfte es sich um ein gewolltes Stilmittel handeln. Auch in dunkleren Szenen wird hin und wieder mal etwas verschluckt, was andererseits für den satten und kräftigen Schwarzwert spricht, der sich hier von seiner besten Seite zeigt. Ebenfalls überzeugen können die kräftigen Farben, wobei auch hier die besagten Stilmittel zum Einsatz kommen. Die Szenen im hier und jetzt sind von einer kühlen Sterilität, während die (leider viel zu wenigen) Szenen in der Vergangenheit in warmen Erdtönen gehalten sind. Darunter leidet zuweilen die Natürlichkeit, allerdings handelt es sich hierbei – wie gesagt – um eine künstlerische Entscheidung, die man an dieser Stelle tolerieren statt kritisieren sollte. Darüber hinaus erlaubt sich das blankpolierte Bild quasi keinerlei Patzer, und dank eines perfekt eingestellten Kontrastes wirkt selbst die 2D-Version bereits sehr plastisch und dreidimensional. (ms)

Bild 3D

  • 2.39:1; 1080p


Assassins Creed nutzt für sein HD-Bild umfangreiche Stilmittel und bedient sich generell einer sehr düsteren Ästhetik. Meuchelmörder hüllen sich nun einmal gerne in Schatten und es passt zum Inhalt, dass die Optik deswegen entsprechend dunkel daherkommt. 3D-Fans wissen jedoch, dass sich ein derartiger Look in der Regel nur bedingt für eine nachträgliche Konvertierung eignet. Und so wirkt auch Assassin’s Creed über weite Strecken in 3D leider wenig beeindruckend. Oftmals sind große Teile der Szenerie in Schatten gehüllt und es besteht wenig Gelegenheit Plastizität oder verschiedene Bildebenen auf den Zuschauer wirken zu lassen. Zwar sehen einige Action-Szenen im Animus gut aus, doch selbst in jenen rasanten Augenblicken hat man nicht das Gefühl einen großen Mehrwert gegenüber der 2D-Version zu erhalten.

Im Film gibt es zwar einige, wenige Popouts, doch auch jene sind nicht so prägnant, wie man es von den Vorreitern wie Final Destination 4 und 5 oder zuletzt Mojin: The Lost Legend gewohnt ist. Was bleibt ist eine solide 3D-Konvertierung, die vor allem aufgrund des Quellmaterials einfach wenig Spielraum hat ihre Vorzüge gebührend zu entfalten. (anw)

Tonqualität
Wie man es von Blu-rays aus dem Hause 20th Century Fox gewohnt ist, liegt lediglich der Originalton in einer unkomprimierten DTS-HD Master Audio 7.1-Abmischung vor, während die deutsche Synchronfassung „nur“ im Format dts 5.1 aufgespielt wurde. Zwar gibt es an der deutschen Fassung nicht viel auszusetzen, aber im direkten Vergleich sackt die deutsche Fassung leider etwas ab. Zwar lassen sich in beiden Fassungen zahlreiche Surroundeffekte ausmachen, die allesamt gut platziert und sehr direkt auf den Zuschauer abgefeuert werden, und auch der Subwoofer kommt szenenweise zu seinem Einsatz, aber in der englischen Fassung klingt alles etwas sauberer, feiner differenziert und vor allem satter. Darüber hinaus leidet die Dialogverständlichkeit zum Teil unter der Wucht der Effekte und der Musik, so dass sich im Endeffekt lediglich eine Punktzahl von 7 erreichen lässt. Das ist zwar insgesamt nicht schlecht – und schlecht klingt die deutsche Synchronfassung auch wirklich nicht – aber leider wäre hier deutlich mehr drin gewesen, wie die englische Sprachfassung anschaulich zeigt. (ms)

Ausstattung

  • Hinter den Kulissen von "Assassin's Creed" (5 Teile – 41:05 Minuten)

  • Unterhaltungen mit Justin Kurzel (20:22 Minuten)

  • Entfallene Szenen mit Unterhaltung von Justin Kurzel & Christopher Tellefsen (22:24 Minuten)

  • 10 Entfallene Szenen (15:44 Minuten)

  • Bildergalerie

  • Original Kinotrailer


Die Blu-ray 3D enthält kein gesondertes Bonusmaterial. Jenes befindet sich auf der 2D-Fassung. Im Bonusmaterial auf jener Disk finden sich ein 5-teiliges „Hinter den Kulissen“-Feature, in welchem die unterschiedlichen Aspekte der Produktion erläutert werden, und gleichzeitig erklärt wird, warum der Film aussieht wie er aussieht, was mit etwas Sarkasmus auch als Entschuldigung für das Endresultat angesehen werden könnte. Weiter geht es mit „Unterhaltungen mit Justin Kurzel“, welches ebenfalls aus mehreren Features besteht, und wo der Regisseur mit seinem Team über die Filmmusik, den Schnitt, die Effekte und das Drehbuch fachsimpelt. Abgerundet wird das Ganze mit ein paar entfallenen Szenen, einer Bildergalerie und den obligatorischen Trailern. Obendrein gibt es noch ein unspektakuläres „Easter Egg“ im Hauptmenü. (ms)

Fazit
Aus technischer Sicht ist Assassins Creed eine relativ saubere Sache: Knackige Bilder ohne größere Makel, die stellenweise ins Referenzniveau tendieren, allerdings stilmittelbedingt etwas unnatürlich wirken. Leider kann man dies über das 3D-Bild nur mit Abstrichen sagen, denn die dunkle Ästhetik verhindert einen allzu plastischen Eindruck, so dass das Ergebnis nur absoluten 3D-Enthusiasten empfohlen werden kann. Auch der Sound kann im Allgemeinen überzeugen, lässt allerdings noch deutlich Luft nach oben, wobei man beim Originalton einmal in das Mögliche hineinschnuppern kann. Auch das Bonusmaterial kann sich sehen lassen und vermittelt einen schönen Eindruck von der Produktion.

Der Film allerdings ist – mit Verlaub gesagt – großer Mist. Weder wird er der Spielreihe, noch den hervorragenden Darstellern oder gar dem fähigen Regisseur gerecht. Assassins Creed ist der beste Beweis dafür, dass Videospielverfilmungen nicht funktionieren, nicht einmal dann, wenn man sich weitestgehend von der Vorlage entfernt. Zu ernst, zu gewollt, zu langatmig, und es fehlt an sehenswerten Schauwerten. Hier werden bestenfalls Hardcore-Fans ihren Gefallen finden. (anw/ms)

(André Westphal) (Michael Speier)

Kaufempfehlung
 
5 von 10
Die Kaufempfehlung der Assassin's Creed Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

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