7 Days (2010) - Störkanal Edition Blu-ray
Original Filmtitel: Les 7 jours du talion

US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (deutsch), Wendecover
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Claude Legault, Fanny Mallette, Martin Dubreuil, Pascal Anctil, Pascale Delhaes, Rémy Girard, Rose-Marie Coallier
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Französisch DTS-HD MA 5.1
Französisch DTS-HD MA 5.1
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
111 Minuten
Veröffentlichung:
25.11.2011 (Release)
7 Days (2010) - Störkanal Edition Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Bruno Hamel (C. Legault) steht vor dem Grab seiner Tochter und verspürt nur noch Hass dem Menschen gegenüber, der verantwortlich für den Tod seiner noch so jungen Tochter ist. Sie wurde entführt, brutal vergewaltigt und ermordet. Bruno sehnt sich nach Rache, spürt den Mörder seines Kindes auf und lässt ihm sieben Tage Zeit, um über seine Taten nachzudenken. Dabei setzt er den Täter einer sieben Tage andauernden Folter aus und lässt ihn für seine Taten büßen ...
7 Days (2010) - Störkanal Edition Blu-ray Review

Story
7
Bildqualität
6
Tonqualität
8
Ausstattung
1
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 15.01.2012
Eigentlich dürfen sich die modernen westlichen Demokratien einiges auf ihre Gesellschaftsordnungen einbilden. Unser tägliches Zusammenleben folgt Regeln und Gesetzen, die es jedem Einzelnen ermöglichen, ein freies und selbstbestimmtes Leben zu führen. Manchmal regen sich in der Bevölkerung jedoch Zweifel, ob die bestehende Rechtsprechung zu jeder Zeit den Anforderungen gewachsen ist. Bei besonders schweren Verbrechen wird schnell der Ruf nach drakonischen Strafen laut. Sinnlose Gewalt, brutaler Mord und Vergewaltigung stehen sicher ganz oben auf dieser Liste. Gerade im Film nehmen Opfer daraufhin gerne das Gesetz in die eigenen Hände. Ein Mann sieht Rot (1974) mit Charles Bronson oder Die Fremde in Dir (2007) mit Jodie Foster sind nur zwei Beispiele für SelbstjustizÂ-Thriller. Auch in der kanadischen Produktion 7 Days aus dem Jahr 2009 mutiert ein Normalbürger zum erbarmungslosen Rächer.
Story
Bruno Hamel (C. Legault) ist ein erfolgreicher Chirurg, der mit seiner Frau und seiner 8Âjährigen Tochter Jasmine ein beschauliches und sorgenfreies Leben in einer kanadischen Kleinstadt führt. Doch die Idylle findet ein jähes Ende, als Jasmine eines Tages nicht von der Schule zurückkehrt. Und schon bald werden die schlimmsten Befürchtungen schreckliche Realität. Jasmine wird nicht weit vom Elternhaus entfernt vergewaltigt und ermordet aufgefunden. Schon kurze Zeit später wird Anthony Lemaire (M. Dubreuil) als Verdächtiger festgenommen. Doch die Aussicht auf eine lange Gefängnisstrafe für den Täter befriedigt Bruno keineswegs. In einer riskanten Aktion entführt er Lemaire kurzerhand aus dem Polizeigewahrsam. Sieben Tage will er den Mörder seiner Tochter in einer entlegenen Waldhütte für sein Verbrechen büßen lassen.
Die Story legt nahe, dass es sich bei 7 Days um keine leichte Unterhaltung handelt. Vielmehr thematisiert der Film den vermutlich schlimmsten Albtraum, mit dem Eltern konfrontiert werden können. Das eigene Kind, auf diese schreckliche Art und Weise zu verlieren, ist einfach unvorstellbar. Der Wunsch nach Rache ist in diesem Fall sicher sehr naheliegend, den Vater Hamel auch prompt in die Tat umsetzt. Zum Glück entgleitet der Film dabei nicht in die Niederungen eines simplen Folterpornos. Zwar ist die gezeigte Brutalität nichts für zartbesaitete Gemüter, doch gewisse Grenzen werden hier nicht überschritten. Je weiter der Film voranschreitet, werden die Folterszenen sogar weniger und nur noch angedeutet. Der Schwerpunkt der Dramaturgie liegt vielmehr auf dem zunehmenden psychischen Verfall des Vaters, der sich in seiner Trauer und hilflosen Wut in ein ebenso brutales Monster verwandelt, wie der Mörder.
Gleichzeitig rückt der Film auch die Arbeit der Polizei in den Mittelpunkt, die Hamel, teilweise durchaus widerwillig, auf den Fersen ist. Schauspielerisch und dramaturgisch erfüllt der Film durchaus gehobene Ansprüche, jedoch zeigen sich mit zunehmender Spieldauer auch einige Schwächen. Grundsätzlich ist die ganze Rachegeschichte viel zu konstruiert, um wirklich glaubwürdig zu sein. Schon die Entführung des Täters aus dem Polizeigewahrsam ist extrem unglaubwürdig und wird im Film auch nie plausibel erklärt. Es ist einfach unvorstellbar, dass so eine Aktion auch nur ansatzweise von Erfolg gekrönt sein könnte. Zudem ist es natürlich ein vortrefflicher Zufall, dass Vater Hamel Chirurg ist. Was ihn zu einem umso leistungsfähigeren Folterer macht, der noch dazu Zugriff auf lebenserhaltende Apparate hat, die das Leid seines Opfers zusätzlich verÂlängern. Ob eine Krankenhausapotheke über das Nervengift Curare verfügt, sei einmal dahingestellt. Um seine Geschichte erzählen zu können, nimmt 7 Days also viele Logiklöcher in Kauf, die der Glaubwürdigkeit des Films nicht gerade zuträglich sind. Sieht man darüber hinweg, wird der Zuschauer Zeuge eines recht differenzierten Psychodramas, dessen sterile und extrem wortkarge Inszenierung der bedrückenden Thematik gerecht wird.
Die Story legt nahe, dass es sich bei 7 Days um keine leichte Unterhaltung handelt. Vielmehr thematisiert der Film den vermutlich schlimmsten Albtraum, mit dem Eltern konfrontiert werden können. Das eigene Kind, auf diese schreckliche Art und Weise zu verlieren, ist einfach unvorstellbar. Der Wunsch nach Rache ist in diesem Fall sicher sehr naheliegend, den Vater Hamel auch prompt in die Tat umsetzt. Zum Glück entgleitet der Film dabei nicht in die Niederungen eines simplen Folterpornos. Zwar ist die gezeigte Brutalität nichts für zartbesaitete Gemüter, doch gewisse Grenzen werden hier nicht überschritten. Je weiter der Film voranschreitet, werden die Folterszenen sogar weniger und nur noch angedeutet. Der Schwerpunkt der Dramaturgie liegt vielmehr auf dem zunehmenden psychischen Verfall des Vaters, der sich in seiner Trauer und hilflosen Wut in ein ebenso brutales Monster verwandelt, wie der Mörder.
Gleichzeitig rückt der Film auch die Arbeit der Polizei in den Mittelpunkt, die Hamel, teilweise durchaus widerwillig, auf den Fersen ist. Schauspielerisch und dramaturgisch erfüllt der Film durchaus gehobene Ansprüche, jedoch zeigen sich mit zunehmender Spieldauer auch einige Schwächen. Grundsätzlich ist die ganze Rachegeschichte viel zu konstruiert, um wirklich glaubwürdig zu sein. Schon die Entführung des Täters aus dem Polizeigewahrsam ist extrem unglaubwürdig und wird im Film auch nie plausibel erklärt. Es ist einfach unvorstellbar, dass so eine Aktion auch nur ansatzweise von Erfolg gekrönt sein könnte. Zudem ist es natürlich ein vortrefflicher Zufall, dass Vater Hamel Chirurg ist. Was ihn zu einem umso leistungsfähigeren Folterer macht, der noch dazu Zugriff auf lebenserhaltende Apparate hat, die das Leid seines Opfers zusätzlich verÂlängern. Ob eine Krankenhausapotheke über das Nervengift Curare verfügt, sei einmal dahingestellt. Um seine Geschichte erzählen zu können, nimmt 7 Days also viele Logiklöcher in Kauf, die der Glaubwürdigkeit des Films nicht gerade zuträglich sind. Sieht man darüber hinweg, wird der Zuschauer Zeuge eines recht differenzierten Psychodramas, dessen sterile und extrem wortkarge Inszenierung der bedrückenden Thematik gerecht wird.
Bildqualität
- Videocodec MPEG-Â4 AVC, Ansichtsverhältnis 2,35:1, Auflösung 1080p
- ausgeblichene, triste Farbgebung, die als gelungenes Stilmittel zu werten ist
- schwacher Schwarzwert, zeigt nur ein helles Grau
- sehr gute Schärfe und Detailzeichnung im Nah- und Fernbereich
- unauffälliges Filmkorn
- in wenigen Szenen leichtes Banding
- auffälliges Ruckeln sowohl bei horizontalen wie vertikalen Kamerabewegungen, was nur durch einen gravierenden Masteringfehler erklärbar ist
Neben dem äußerst schwachen Schwarzwert entwickelt sich das ruckelnde Bild im Laufe des Films zu einem gravierenden Störfaktor, der vom eigentlichen Geschehen ablenkt. Das ist so nicht hinnehmbar und führt zu einer deutlichen Abwertung. In der Vergangenheit wurden bereits wegen weitaus geringerer Mängel Rückrufaktionen gestartet. Die wäre hier ebenfalls absolut erforderlich.
Tonqualität
- Deutsch DTSÂ-HD Master Audio 5.1
- der Film verzichtet vollständig auf eine musikalische Untermalung
- kleine Geräusche, wie Händereiben oder Schlucken werden stark betont
- Dialoge sind immer klar zu verstehen
- frontlastige Abmischung
- kaum Surroundeffekte, daher auch keine ausgeprägte Räumlichkeit
- Subwoofer bleibt ohne Beschäftigung
Der Film verzichtet nicht nur auf eine musikalische Untermalung, sondern auch auf jegliche akustische Effekte. Dadurch bleibt die Tonspur minimalistisch, was hervorragend mit der allgemein kargen Inszenierung korrespondiert.
Ausstattung
- Trailer (SD)
Bis auf einen Trailer sind keine filmbezogenen Extras enthalten. Das ist natürlich sehr enttäuschend.
Fazit
Der Bildtransfer ist leider als fehlerhaft zu werten. Das beständige Ruckeln, welches bis zum Abspann erhalten bleibt, ist extrem störend und lenkt vom eigentlichen Film ab. Dagegen zeigt sich der Ton von einer wesentlich besseren Seite. Der Film verzichtet auf Effekte und betont gekonnt die leisen Töne. Nennenswerte Extras sind nicht vorhanden. 7 Days ist ein ambitionierter Rachethriller, der die Thematik auf die Spitze treibt. Die Folterszenen sind zwar drastisch, bleiben aber gerade noch erträglich. Der psychologische Aspekt steht hier ohne Zweifel im Vordergrund. Die differenzierte Darstellung verhindert zudem die uneingeschränkte Identifizierung mit dem Vater. Leider fallen im Laufe der Spielzeit auch einige gravierende Logiklöcher ins Gewicht, wodurch die Geschichte teilweise ihre Glaubwürdigkeit einbüßt. Darüber hinaus gewinnt der Film seiner ethisch und moralisch durchaus relevanten Fragestellung keine neuen Erkenntnisse ab. Somit bleibt die abschließende Bewertung dem Zuschauer überlassen. (ml)
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Kaufempfehlung
6 von 10
Die Kaufempfehlung der 7 Days Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.
Testgeräte
TV: Pioneer PDPÂLX5090 (50“)
(kalibriert)
BDP: Pioneer BDPÂLX71
AVR: Pioneer SCÂLX81
Lautsprecher: B&W 803S (Main),
Teufel MÂ500 (Surround)
(kalibriert)
BDP: Pioneer BDPÂLX71
AVR: Pioneer SCÂLX81
Lautsprecher: B&W 803S (Main),
Teufel MÂ500 (Surround)
Blu-ray Bewertungen
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Genialer Film - wie die meisten aus der Störkanal-Reihe. Die Handlung kann man sehr gut nachvollziehen, besonders in den Vater kann man sich sehr gut reinversetzen. Bild ist absolut in Ordnung, konnte kein ruckeln feststellen (ist eben ein Onkyo = Qualität :-) ).
Ton etwas frontlastig aber passt eigentlich und reicht für diesen Film - ist eben kein Actionfilm. Kann ich jedem nur empfehlen diesen Film
Ton etwas frontlastig aber passt eigentlich und reicht für diesen Film - ist eben kein Actionfilm. Kann ich jedem nur empfehlen diesen Film
Player:
Onkyo BD-SP809Darstellung:
Samsung PS-59D6910 (Plasma 59")bewertet am 24.04.12 um 14:31
Katastrophales Ruckeln im Film, im 2-3 Sekunden Takt! Mein T+A BD1260R verweigert die Scheibe sogar ganz! Den Film bring ich Morgen zurück. Im "BlueLife Adult" vom 04/2011 wird der Fehler auch beschrieben...
Player:
keine AngabenDarstellung:
Sony KDL-46Z5800 (LCD 46")bewertet am 18.12.11 um 20:25
Ein weiterer Film aus der "Störkanal" Edition der mir wesentlich besser gefallen hat als der zeitgleich erschienene "Cherry Tree Lane" (siehe Review). "7 Days" ist ein intensiver Revenge/Torturestreifen und alles andere als leichte Kost. Da ich selbst Vater einer 8-jährigen Tochter bin, kann ich den unvorstellbaren Schmerz der Familie absolut nachvollziehen. Habe mich dabei erwischt dem gepeinigten Vater die Daumen zu drücken, dass der Täter seine gerechte (Folter) Strafe bekommt. Ein kontroverses Werk das auch mit einigen sehr harten und erfreulicherweise handgemachten Gore Effekten aufwarten kann.
Bild: Gutes Bild das stilmittelbedingt recht farbarm daher kommt. Die Schärfe ist sehr ordentlich und in den Tagszenen kommt auch eine gewisse Plastizität zum vorschein. Filmkorn ist größtenteils keines vorhanden.
Ton: Kräftiger und frontlastiger Ton. Für diese Art Film völlig ausreichend.
Bild: Gutes Bild das stilmittelbedingt recht farbarm daher kommt. Die Schärfe ist sehr ordentlich und in den Tagszenen kommt auch eine gewisse Plastizität zum vorschein. Filmkorn ist größtenteils keines vorhanden.
Ton: Kräftiger und frontlastiger Ton. Für diese Art Film völlig ausreichend.
Player:
Pioneer BDP-320Darstellung:
Toshiba 42XV635D (LCD 42")bewertet am 04.12.11 um 20:29
Es ist nicht übertrieben,7 Days als kleines Meisterwerk dieser Thematik zu bezeichnen.In rauen,fast farblosen Bildern gewinnt dieser Streifen der schon zahllose Male verfilmten Vater-rächt-seine-Tocher-Stor y viele,detailierte Facetten ab,die weit über die reaktionäre Rachestruktur hinausgehen.Famose Dialoge,hervorragende Darsteller und ein sehr realistisches Inszenierungsbild heben 7 Days weit von der großen Masse der Revenge/Torturestreifen ab und trotz einiger unverblümter und herber Gewaltszenen ist 7 Days im Endeffekt ein Plädoyer gegen die Selbstjustitz,ein schonungsloser Streifen mit nachwirkendem Faktor.Sehr ruhig inszeniert,und dennoch kraftvoll.Hier ist es wirklich gelungen, die Rachethematik mit Arthaus-Anspruch zu verbinden,grandios!
Das Bild besitzt eine ordentliche Schärfe,ist aber (wohl gewollt) sehr farbarm.Leider ist der Bildstand wie bei einigen anderen Störkanaltiteln recht unruhig.Zudem tritt bei einem Framewechsel für ca. 0.5 Sekunden eine massive Klötzchenbildung auf.
Die Tonqualität ist in Ordnung,es gibt aber auch kaum relevante Szenen,die Dialogverständlichkeit ist gut.Die Synchro ist sehr positiv ausgefallen,gerade in den dynamischen vokalen Passagen(Schreien,laute Dialoge)können die Sprecher überzeugen.
Eine Trailershow ist aber für einen solch interessanten Film definitiv zu wenig!
Das Bild besitzt eine ordentliche Schärfe,ist aber (wohl gewollt) sehr farbarm.Leider ist der Bildstand wie bei einigen anderen Störkanaltiteln recht unruhig.Zudem tritt bei einem Framewechsel für ca. 0.5 Sekunden eine massive Klötzchenbildung auf.
Die Tonqualität ist in Ordnung,es gibt aber auch kaum relevante Szenen,die Dialogverständlichkeit ist gut.Die Synchro ist sehr positiv ausgefallen,gerade in den dynamischen vokalen Passagen(Schreien,laute Dialoge)können die Sprecher überzeugen.
Eine Trailershow ist aber für einen solch interessanten Film definitiv zu wenig!
Player:
Sony PlayStation 3Darstellung:
Sonstigesbewertet am 02.12.11 um 19:55
| Bewertungskriterien |
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7 Days (2010) - Störkanal Edition Blu-ray Preisvergleich














Lief einwandfrei.
SPOILER-WARNUNG:
Man ist sovort auf der Seite des rachsüchtigen Vaters, der den Mörder seiner kleinen Tochter seine gerechte Strafe zuführen will.
Schauspielerisch wird hier Bestleistung von allen Seiten gezeigt, sowohl der Mörder, der hier in die Opferrolle schlüpfen muss, als auch der Täter, der alle Sympathie-Punkte auf seine Seite holt, spielen absolut glaubwürdig und beängstigend gut.
Nicht zufriedenstellend für mich war das Ende, das "Bruno" das Schwein nicht fertigmacht, weil ihm zum Ende hin Selbstzweifel kommen, ist für mich nicht nachvollziehbar.
Schade finde ich auch ein bischen, dass zum Ende hin öfters die Schere angesetzt wird, bzw zu früh abgeblendet wird (das gehört aber wohl so), denn ich für mein Empfinden hätte das Schwein gerne leiden gesehen.
Etwas seltsam und unnötig finde ich auch sein Handeln, wenn er die Mutter des ersten Opfers entführt und sie mit dem Mörder ihres Kindes konfrontiert, obwohl diese längst mit diesem Verlust abgeschlossen hat.
Das bringt den Film kein Stück weiter und zieht nur in die Länge, da sie nichts tut, ausser heulen und dann wieder ausgesetzt wird, ausser das dadurch die Selbstzweifel von Bruno größer wurden, aber das sollte wohl so sein.
Dieser Film ist nicht gerade dazu da gute Laune zu verbreiten oder einen gemütlichen Filmabend mit der Liebsten zu verbringen.
Der Film ist verstörend und teilweise sehr hart, aber zum Schluss dann für mich nicht konsequent genug.
Note 3+
Für mich gibt es hier drei klare Favoriten:
I Saw the Devil
Menschenfeind
7 Days
Die 7 Tage Rache an den Peiniger seiner Tochter... die haben's in sich,GRAUSAM;BRUTAL und SCHONUNGSLOS.
Wenn die Qualität stimmt !! gibt's ein Ubgrade.^^
Scheint ganz interessant zu sein. Mal sehen.