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1492 - Die Eroberung des Paradieses Blu-ray

1492 - Die Eroberung des Paradieses Blu-ray

Original Filmtitel: 1492: Conquest of Paradise
1492 - Die Eroberung des Paradieses Blu-ray

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Wendecover
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
 
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
 
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
 
Untertitel:
Deutsch
 
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
156 Minuten
Veröffentlichung:
09.08.2012 (Release)
 
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1492 - Die Eroberung des Paradieses Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Columbus (G. Depardieu) wird von der Königin beauftragt, einen neuen Seeweg nach Indien zu suchen. So hofft er auch, sein Glück zu finden. Doch statt des Seewegs nach Indien entdeckt er einen bis dato unbekannten Kontinent. Dieses idyllische Paradies will er in friedlicher Absicht erobern, nichts ahnend das seine Landsmänner, ganz andere Pläne geschmiedet haben …
Blu-ray Features

  • 30-minütiges, bisher unveröffentlichtes, Making-of
1492 - Die Eroberung des Paradieses Blu-ray Review
Blu-ray Review
Film
 
6
Bildqualität
 
7
Tonqualität
 
7
Ausstattung
 
4
Gesamt *
 
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 31.08.2012
Ridley Scott ist nicht nur einer der bekanntesten Regisseure Hollywoods, sondern sicherlich ebenso einer der Angesehensten. Dank Produktionen wie Alien, Gladiator oder Blade Runner ist der Brite selbst Jahre später ein äußerst gefragter Mann, und brachte mit Prometheus erst kürzlich wieder einen neuen Blockbuster in die weltweiten Kinos. Im Jahr 1992 und somit 500 Jahre nach der Entdeckung der Welt westlich von Europa, wurde unter den Fittichen von Scott der Film 1492 - Conquest Of Paradise gedreht. Als Zugpferd und Hauptakteur wurde kein Geringerer als der französische Star-Charakterdarsteller Gérard Depardieu (Asterix-Verfilmungen) im wahrsten Sinn ins Boot geholt. An seiner Seite spielen unter anderem Sigourney Weaver (Alien) und Armand Assante (Jimmy Hoffa, Judge Dredd).

Film
Die Gedanken des bei Mönchen lebenden Columbus (G. Depardieu) drehen sich einzig und allein um die Seefahrt. Wie einige Wissenschaftler, ist auch er der Meinung, dass die Umrundung Afrikas nicht der einzige Seeweg nach Indien ist. Jedoch ist die herrschende Elite in Spanien von dieser Idee nur wenig angetan, und verweigert ihm die finanzielle Unterstützung. Und doch überzeugt er einen Berater der Königin (S. Weaver), ihm eine Audienz zu verschaffen. Zu lukrativ erscheinen dem Hof, die Möglichkeiten eventueller neuer Ländereien und Reichtümer. So darf Columbus tatsächlich vorsprechen und gewinnt sogleich die Sympathien der Monarchin, die die Reise im Endeffekt auch genehmigt und vorbereiten lässt. Mit insgesamt drei Schiffen sticht die Forschertruppe Richtung Westen in See.

Das Thema rund um die Entdeckung Amerikas ist ein fester Bestandteil der menschlichen Geschichte und laut landläufiger Meinung geprägt von Forscher- und Entdeckerdrang. In Wirklichkeit war der Adel nur auf eines aus, nämlich das Kolonialreich Spanien weiter zu vergrößern. Dies wird im Film auch gut wiedergeben und die wahren Motive ziemlich unverblümt gezeigt. Gold, Sklaven und die Inbesitznahme von Handelsrouten waren weit wichtiger als der wissenschaftliche Drang nach Erkenntnissen. Insofern ist gerade der Aufbruch in die neue Welt, also das Aufstellen der Flotte, auch filmisch gut und spannend gelungen. Die Figuren sind allesamt klar positioniert. Die Darstellung Columbus ist jedoch gründlich danebengegangen und wirkt viel mehr wie die ultimative Glorifizierung. Dieser Umstand wird nicht nur während der Seereise deutlich, welche extrem verkürzt und nur mit vereinzelten Querulanten an Bord dargestellt wird. In Wirklichkeit waren die Matrosen oft kurz vor einer Meuterei und konnten nur mit äußerster Mühe besänftigt werden.

Ebenso ist die Betrachtungsweise bezüglich der Behandlung der Eingeborenen unausgegoren und einseitig. Es erscheint beinahe so, als ob das Verhältnis zwischen Columbus und den indigenen Völkern in einem bestimmten Rahmen von gegenseitigem Respekt geprägt war. Tatsächlich jedoch betrachtete er diese Menschen niemals als Gleichgestellte, sondern von Beginn an als Sklaven und Diener unterster Klasse. So lässt er bei seiner ersten Überfahrt rund 40 Männer zurück, damit sie bis zu seiner Rückkehr ein Fort erbauen. Nachdem diese die Ureinwohner jedoch schlecht behandeln, verweigerten letztere die Arbeit und es kam zur tödlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf alle Seefahrer ums Leben kamen. Daraufhin brachte Columbus bei seiner nächsten Überfahrt eine kleine Armee mit über den großen Teich und versklavte kurzerhand über 1.500 Ureinwohner.

Der im Film gezeigte, fast alles überwiegende Forscherdrang ist ebenso ein Irrglaube. Tatsächlich ging es Columbus vor allem um Macht, Reichtümer sowie mehr oder minder um die Unterwerfung der ansässigen Völker. Aufgrund dieser eklatanten Fehldarstellung ist der Beigeschmack doch erheblich. Davon abgesehen wird der Plot auch nicht sonderlich spannend erzählt und ist viel zu zäh und langatmig. Da hilft auch ein exzellent aufspielender Depardieu nicht sonderlich viel.

Bildqualität

  • MPEG4/AVC Codec, 1080p – 23,976fps, Ansichtsverhältnis 2,35:1

  • insgesamt gute Schärfe, wobei vereinzelte Szenen deutliche Unschärfen enthalten

  • Durchzeichnung etwas schwankend, von „in Ordnung“ bis hin zu einwandfrei ist alles mit dabei

  • vor allem Close-Ups sind gelungen. Aufnahmen der Urwälder hingegen sind deutlich weicher und etwas vermatscht

  • teilweise gut erkennbare Farbabweichungen

  • mittelstarke und relativ natürliche Kornstruktur, teilweise auch deftigeres Rauschen sichtbar inklusive Streifenbildung

  • wechselhafter Schwarzwert, so ist von einem satten Schwarz bis hin zu Grautönen alles vorhanden


Insgesamt geht der Transfer in Ordnung. Zwar reißt er keine Bäume aus und hat mit einigen Problemen zu kämpfen. Der HD-Status ist allerdings zu fast jeder Zeit klar erkennbar. Ganz vereinzelt sind außerdem leichte Doppelkonturen zu bemerken.

Tonqualität

  • Deutsch und Englisch dts-HD MA 5.1

  • in vielen, auch ruhigeren, Szenen sehr gute Räumlichkeit

  • einige Effekte innerhalb der Surround-Kulisse verschwinden oder erscheinen plötzlich, dadurch wirken sie etwas unnatürlich

  • sehr gute Dialogverständlichkeit

  • insgesamt etwas schmale Bühne, O-Ton mit deutlich breiterem Abbild

  • keine einwandfreie Kanaltrennung, Dialoge werden stellenweise von der gesamten Front wiedergegeben

  • englischer Track generell etwas klarer und auch minimal dynamischer, Dialoge präziser abgemischt


Auch hier wird solide Kost geboten. Die teils leicht unnatürlich wirkende Räumlichkeit fällt zum Glück nicht allzu stark auf. So auch die teils nicht einwandfrei abgebildeten Dialoge. Die Dynamik ist etwas schwachbrüstig. Ebenso fehlt es ein wenig an Klarheit.

Ausstattung
Bis auf ein zirka halbstündiges Making-Of sind keine Extras an Bord. Der Informationsgehalt des Gebotenen geht in Ordnung, allerdings wirkt das Ganze etwas trocken.

Fazit
Aus technischer Sicht bekommt man hier einen Durchschnittstitel geliefert, der allerdings auch schon 20 Jahre auf dem Buckel hat. Insofern gehen Bild und Ton trotz der aufgezählten Mängel in Ordnung. Das Bonusmaterial fällt nicht unbedingt extrem umfangreich aus. Eine Kolumbus-Doku wäre sicherlich eine schöne Zugabe gewesen. 1492 ist sicherlich kein schlechter Film, wobei die „etwas“ verfälschte Darstellung des Helden doch ein wenig ärgerlich ist. Ob man sich jedoch mit dem wahren Entdecker überhaupt hätte identifizieren können, ist wieder eine ganz andere Geschichte. Insofern sollte man den Plot vor allem im historischen Kontext nicht zu ernst nehmen. (maw)

Kaufempfehlung
 
6 von 10
Die Kaufempfehlung der 1492 - Die Eroberung des Paradieses Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte
Beamer: Epson TW 4400 LPE (kalibriert)
Boxen: 8.2 Braun M15 (L,R), RM7 (C),
RM5 (FH, Surrounds), Teufel M620
FCR (SB), Teufel M5500 SW (Sub)
Mediacenter: HTPC

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