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12 Years a Slave Blu-ray

12 Years a Slave Blu-ray

Original Filmtitel: 12 Years a Slave
12 Years a Slave Blu-ray

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
USA / 2013
Kategorie:
 
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
 
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
 
Untertitel:
Deutsch; Englisch für Hörgeschädigte
 
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
134 Minuten
Veröffentlichung:
16.05.2014 (Release)
 
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12 Years a Slave Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Solomon Northup (C. Ejiofor) ist ein Farbiger, der im Staat New York als freier Mann geboren wurde. In den Wirrungen der Vorbürgerkriegszeit wird er verraten, entführt und als Sklave in die Südstaaten verkauft. Getrennt von seiner Familie muss er unvorstellbare Qualen erleiden. Insbesondere der Sklavenbesitzer Edwin Epps (M. Fassbender) macht ihm das Leben zur Hölle. Am Rande des Todes und kurz davor gebrochen zu werden, lernt er in seinem zwölften Jahr seines Sklavendaseins einen Mann aus Kanada kennen: den Sklavereigegner Bass (B. Pitt) - und diese Bekanntschaft wird sein Leben für immer verändern ...
Blu-ray Features

  • Interviews mit: Chiwetel Ejiofor, Steve McQueen, Michael Fassbender, Lupita Nyong’o, Brad Pitt & Hans Zimmer
  • Featurettes:
    - Chiwetel Eijofor wird Solomon Northup
    - Die Vision des Regisseurs
    - Ein Portrait über Solomon Northup
    - Das Team hinter 12 Years a Slave
    - Die Filmmusik
  • Vom Buch zum Film
  • B-Roll
  • Bildergalerie
  • Deutsche Trailer
  • Originaltrailer
12 Years a Slave Blu-ray Review
Blu-ray Review
Film
 
9
Bildqualität
 
9
Tonqualität
 
9
Ausstattung
 
8
Gesamt *
 
9
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 19.05.2014
Die Sklaverei ist ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika. Wie in fast jeder anderen Nation ist die individuelle Freiheit des Einzelnen in der USA wichtigstes Grundrecht, jedoch wurde wie in kaum einer anderen Nation eben dieses Grundrecht in wesentlichem Maße durch die Sklaverei gefördert: Bereits der amerikanische Unabhängigkeitskrieg wurde durch mit Sklaverei erarbeiteten Tabakerträgen finanziert. Die Sklaverei fand erst mit der Niederlage der Konföderierten ihr Ende, und als Abraham Lincoln den 13. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten gegen den starken Widerstand nicht nur im Kongress ändern ließ. Solomon Northup, dessen zwölfjähriger Leidensweg 1853 sein Ende nahm, schrieb im gleichen Jahr die literarische Vorlage zu 12 Years a Slave, die der afroamerikanische Regisseur Steve McQueen filmisch umsetzte. McQueen hatte 2001 den viel beachteten Shame, ebenfalls mit Michael Fassbender, inszeniert und konnte 12 Years a Slave mit vielen weiteren Top-Schauspielern besetzen. Neben Benedict Cumberbatch gaben sich in weiteren Rollen Brad Pitt, Paul Dano und Paul Giamatti die Ehre. Bei den Oscars 2013 präsentierten sich daraufhin gleich zwei stolze Gewinner: Während Gravity mit Sandra Bullock insgesamt sieben Oscars absahnte und in fast allen technischen Disziplinen ausgezeichnet wurde, konnte er zusätzlich einen der wichtigsten Oscars, nämlich den für die beste Regie einheimsen. Der Academy Award für den besten Film hingegen ging an das Drama 12 Years a Slave, zusätzlich wurde Lupita Nyong`o als beste Nebendarstellerin prämiert.

Film
Die USA 1841: Solomon Northup ist in einer glücklichen Lage. Der Amerikaner mit schwarzer Hautfarbe lebt als freier Mann mit Frau und zwei Kindern im liberalen Nordosten des Landes, dort, wo die Sklaverei verpönt ist und Menschen der unterschiedlichen Rassen friedlich koexistieren. Solomon ist Musiker, und so wird er von zwei fahrenden Künstlern angeworben, um ihre Darbietungen mit seinem Geigenspiel musikalisch zu untermalen. Eines Abends geschieht das Unfassbare: Solomon wird von seinen Geschäftspartnern betäubt und findet sich nach seinem Erwachen in Gefangenschaft wieder, mit Ketten an Händen und Füßen gefesselt. Nach einer Weile wird er mit anderen Versklavten per Schiff in den Süden gebracht, um dort Fron auf den riesigen Plantagen zu leisten. Zunächst landet er bei dem feingeistigen, vergleichsweise humanen William Ford (B. Cumberbatch), der ihn aber nach einer Weile an den sadistischen Rassisten Epps (M. Fassbender) „verleiht“. Auf dessen großen Feldern tagsüber Baumwolle pflückend und abends und nachts die Schikanen von Epps erleidend beginnt erst die Tortur von Solomon Northup, und diese soll zwölf Jahre anhalten.

In der Anfangsphase zeigt 12 Years a Slave zunächst, dass Schwarze im Nordosten der USA als gleichgestellte, freie Persönlichkeiten leben konnten. Wohlgelitten und respektiert vom größten Teil der Gesellschaft. Nach kurzer Zeit jedoch offenbart eben jene Gesellschaft durch die Handlungen der Geschäftspartner Northups, wie auch gleichermaßen durch die seiner Peiniger, das wahre Gesicht von Teilen dieses eigentlich liberalen Teils der damaligen amerikanischen Bevölkerung: Solomon Northup wird aus reiner Profitgier, trotz des gezeigten Mitleides gepaart mit einem gehörigen Maß an Menschenverachtung, in die Sklaverei verkauft. Der ehemals freie Bürger lernt schnell die Knute kennen, die später durch ein weit schlimmeres „Erziehungsmittel“ ersetzt werden soll: Die Peitsche. Während des Martyriums seines Protagonisten betont der Regisseur, dass es auch vergleichsweise humane Sklavenhalter gab, die ihren „Besitz“ unter nahezu menschlichen Verhältnissen „hielten“, während nicht wenige Plantagenbesitzer die bedauernswerten Menschen hielten wie Vieh, das nach körperlich überaus anstrengender Arbeit auf den endlosen Feldern die Rückkehr in menschenunwürdige Lebensumstände erwartete und zudem noch stets die Peitsche fürchten musste. Die Rolle eines dieser sadistisch veranlagten Farmers wird durch Michael Fassbender kongenial ausgefüllt. Dieser wird aber durch die Darstellung seiner äußerst eifersüchtigen und aus diesem Grunde nachtragenden und rachsüchtigen Gattin (S. Paulson) übertrumpft.

12 Years a Slave bezieht seine Wirkung aber nicht aus gezeigten Gewaltszenen, wie sie beispielsweise Django Unchained recht plakativ einsetzte. Derartige Szenen werden nur spärlich aber umso effektiver eingesetzt. So ist die gleichwohl nur indirekt sichtbare Auspeitschung von Lupita Nyong`os Charakter Patsey schwer erträglich, durch das grandiose Schauspiel der Darstellerin aber regelrecht fühlbar. Der Film erzeugt seine Wirkung durch die herausragende Performance seines erlesenen Casts, das schier unerträgliche Leid ist besonders der Mimik Chiwetel Ejiofors jede Sekunde abzulesen.

Bildqualität
Das Bild von 12 Years a Slave liegt im Ansichtsverhältnis 2,40: 1 in 1080p/24 vor. Das Bild ist so, wie man es von einer modernen, gut budgetierten Produktion erwarten kann. Der Transfer ist zwar nicht Referenz, aber nicht sehr weit davon entfernt.

  • Schärfe in Close Ups außerordentlich, in Mittel- und Hintergründen hoch

  • Totale mit hervorragendem Detailreichtum, auch auf größere Entfernungen sind Blätter, Zweige etc. klar voneinander trennbar

  • Stoffstrukturen, Hautporen und Haare sind stets sichtbar

  • leicht veränderte Farbgebung mit Gold- bzw. Gelb-/Orangetönen

  • Schwarzwert und Kontrast nahezu perfekt

  • Referenzwert wird durch nicht optimale Plastizität verhindert


Der visuelle Transfer von 12 Years a Slave reiht sich weit vorne mit ein und gehört zu den Besten bei Neuerscheinungen der letzten Monate.

Tonqualität
Der deutsche Ton liegt in DTS HD MA 5.1 vor. Die Abmischung ist außerordentlich gut gelungen.

  • stets vorhandene Umgebungsgeräusche mit perfekt lokalisierbaren Signalen,

  • perfekte Dialogverständlichkeit,

  • Genrebedingter Mangel an Tiefbass und Dynamik,

  • der getragene Soundtrack liegt stets luftig und deutlich hörbar über dem Geschehen


Die Abmischung ist nahezu perfekt, man kann ihr den genrebedingten Mangel an Tiefbass und Dynamik kaum vorwerfen. Hans Zimmer, ohnehin schon einer der erfolgreichsten Fimkomponisten unserer Zeit, hat sich mit dem Score zu 12 Years a Slave selbst übertroffen: Der ergreifende Soundtrack unterstreicht die Hoffnungslosigkeit und das Leid der Sklaven mit einer Eindringlichkeit, die ab und an zu Tränen rührt.

Ausstattung
Die Produktion wurde umfangreich mit Extras ausgestattet; alle Boni wurden entweder Deutsch untertitelt oder aber, wie im Falle der Interviews, synchronisiert. Die gesamte Sonderausstattung, etwa 91 Minuten, liegt in HD vor.

  • Extras

    • Vom Buch zum Film 41:06
    • B-Roll 8:50

    • Bildergalerie 2:47

    • Deutscher Trailer 2:23

    • Originaltrailer 2:23

  • Featurettes

    • Chiwetel Ejiofor wird Solomon 4:44
    • Die Vision des Regisseurs 4:27

    • Portät über Solomon Northup 5:35

    • Das Team hinter „12 Years a Slave“ 4:24

    • Die Filmmusik 4:42

  • Interviews

    • Steve McQueen& Chiwetel Ejiofor 4:04
    • Michael Fassbender 1:09

    • Lupita Nyong`o 1:07

    • Brad Pitt 2:13

    • Hans Zimmer 1:11


Fazit
Audiovisuell ist die Bluray von 12 Years a Slave hervorragend gelungen. Bild und Ton sind nahe dran an Referenzwerten und nur Kleinigkeiten dürften sich auf größten Diagonalen auswirken; das ist aber Meckern auf höchstem Niveau. Auch bei den Boni hat sich der Publisher nicht lumpen lassen und gute anderthalb Stunden an Sonderausstattung spendiert, die zudem noch interessant sind. 12 Years a Slave ist ein wichtiger Film, denn er beleuchtet ein dunkles Kapitel in der US-amerikanischen Geschichte, wie es wohl nur ein Nicht-Amerikaner aus der Distanz vermag. Nie effekthascherisch, sondern durch die ungemein berührenden darstellerischen Leistungen wird schockierend gezeigt, was Menschen anderen Menschen antun können, wenn sie dem Rassenwahn anheim gefallen sind und sich als Herrenrasse empfinden. 12 Years a Slave ist ein Film, der dies passend auf den Punkt bringt und zu Recht als Bester Film mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. (pl) weitere Reviews anzeigen

Kaufempfehlung
 
9 von 10
Die Kaufempfehlung der 12 Years a Slave Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte
TV Panasonic TX-P 65 VT 20
Player Panasonic DMP-BDT 310
AV-Receiver Onkyo TX-SR 876
Surroundsystem Heco Horizon 110/ 210
Back Surrounds Magnat Vector Needle Dipol
Subwoofer Quadral PowerCube Sub DV 500

Blu-ray Bewertungen
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