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Interview zu "American Pie" mit Jim, Stifler, Oz und Finch

Am 30. August 2012 erscheint endlich die von vielen lang erwartete Fortsetzung, der American Pie Kinotrilogie. Mit "Das Klassentreffen" erleben wir, wie es den Jungs von einst - Jim, Stifler, Oz und Finch - in den letzten Jahren ergangen ist. Passend dazu kamen auch wir beim Deutschlandbesuch der American Pie Stars bei einer Interviewrunde mit ihnen ins Gespräch, in welcher wir auch den nackten Tatsachen auf den Grund gegangen sind.

Also, ich nehme an, das war kein Fake-Penis, den wir da gesehen haben?

Jason Biggs: Wie kommst du denn darauf? (lacht)

Ich weiß nicht, ich hätte es wohl nicht getan. Du hattest kein Problem damit, oder wie?

Jason Biggs: Ja, es war tatsächlich kein Fake-Penis - das war meiner. Und ich hatte jede Menge Spaß in dieser Szene. Es hatte etwas Befreiendes. Ich hab wirklich viele lächerliche Sachen in diesen Filmen gemacht und auf eine gewisse Art und Weise haben sie Wirkung gezeigt. Und die Leute erwarten so etwas. Sie wollen Jim mit Hose runter sehen. Und ehrlich gesagt, je mehr Filme wir machen, desto schwieriger wird es, solche Szenen zu machen, die das Ganze noch einmal toppen - vom Witz und den Schockmomenten her. Für den Charakter macht diese Szene Sinn und auch für den ganzen Film. Und ja, ich habe absolut kein Schamgefühl mehr. (lacht)

 
Wie fühlst du dich, wenn deine Kollegen über deinen Penis im Fernsehen sprechen?

Chris Klein: Nein nein, Jason Biggs spricht selbst am meisten über seinen Penis im Fernsehen und Radio.

Jason Biggs: Ich liebe es. Mein Penis freut sich besonders über all diese Aufmerksamkeit, die er bekommt.

Hat er schon Autogrammkarten?

Jason Biggs: Er hat seine eigenen Autogrammkarten, ja.

Chris Klein: Er unterschreibt sie sogar selbst.

Jason Biggs: Yeah, er unterschreibt sie sogar selbst. Eigentlich nutzt er dazu ein Stempelkissen und hinterlässt einen Abdruck auf der Karte. Es ist wie ein Fingerabdruck, aber eigentlich ist es ein Schwanzabdruck. Mittlerweile hat er sogar seinen eigenen Agenten. Er ist ziemlich dick im Geschäft, wenn ihr versteht was ich meine.

 
Kannst du mir sagen, ob Jason und Jim irgendetwas gemeinsam haben?

Jason Biggs: Sie haben beide einen dicken Schwanz!

Und noch etwas?

Jason Biggs: Nein.

Ihr habt schon über weitere American Pie Filme gesprochen. Wie könnte man den aktuellen Film noch toppen? Vielleicht mit einem Tattoo?

Jason Biggs: Mit einem Tattoo? Haben sie das nicht in Hangover gemacht? Vielleicht sollte ich meinen Schwanz tattoowieren lassen!

Chris Klein: Yeah! Tolle Antwort.

Jason Biggs: Ja, wie ich schon sagte, das wird eine Herausforderung. Ich weiß nicht, was Jim als nächstes macht. Aber das Schöne daran ist ja, dass man nicht mehr unbedingt schocken muss, es muss nur überraschend genug sein. Wir sitzen ja glücklicherweise hier, weil es mehr um die Charaktere geht.

Ich war gerade ein Teenager, als der erste Film herauskam und kann noch heute über eure Witze lachen. Ändert sich das, je älter man wird?

Eddie Kaye Thomas: Wie du schon sagst, wir werden alle älter und können immer noch über diese Witze lachen. Und der Grund, warum die komplette Schauspielerriege zurückgekehrt ist, ist der, weil wir alle über das Drehbuch lachen konnten. Wir sind älter geworden und vielleicht etwas mental angestaubt, aber wir finden dieses komplette Zeug wirklich noch immer lustig.

 

Chris Klein: Witze mit Furzen, Pimmeln und Scheisse werden einfach nie alt. Sie waren schon da, bevor wir gekommen sind und sie werden auch noch lange nach uns da sein.

Stellt euch vor, ihr würdet in der Zeit von Julius Cäsar leben. Wie wäre wohl euer Name?

Eddie Kaye Thomas: Mein Name ist Eddie, also wäre mein Name im alten Rom Getmesalad Tossmyladicus. (Anmerkung der Redaktion: "Toss the salad" für Gefängnissprache: "Analingus mit Salatsoße")

Alle: (lachen) Gute Antwort.

Jason Biggs: Wow, das war die originellste Frage überhaupt. Nach 13 Jahren American Pie hat man uns noch nie so eine Frage gestellt. Ein Plus für die Originalität.

Chris Klein: Leider können wir dir diese Frage nicht beantworten (lacht).

Seid ihr zufrieden mit der Geschichte eurer Charaktere, wie sich alle entwickelt haben usw.?

Sean William Scott: Die beiden Drehbuchautoren Jon Hurwitz und Hayden Schlossberg haben wirklich gute Arbeit geleistet und als sie mich darauf eingestimmt haben, hätte ich keinen besseren Vorschlag gehabt.

 

Eddie Kaye Thomas: Beide wollten sicherstellen, dass wir alle mit dem Resultat zufrieden sein werden und ich persönlich war sehr glücklich, da ich mit einem hübschen Mädchen rummachen konnte. Aber John und Hayden haben uns in diesen ganzen Prozess wirklich eingebunden und sie wollten, dass wir glücklich sind. Wenn wir eine Sache nicht gemocht hätten, dann wäre sie auch nicht in den Film gekommen.

Wenn einer eurer Charaktere in einem nächsten Film sterben müsste, wer wäre es?

Jason Biggs: Finch, da ich ihn hasse. (lacht)

Eddie Kaye Thomas: Ja, tötet Finch.

Jason Biggs: Finch, da ich Eddie hasse.

(Alle lachen)

Chris Klein: Die Umfrage hat ergeben: "Tötet Eddie" (lacht)

Wir haben gehört, dass du [Jason Biggs] bei jeder Szene im Auto einen fahren lassen hast, ist da was dran?

Jason Biggs: Nicht nur bei den Szenen im Auto, sondern bei jeder. Ich könnte auch jetzt, zieh mal an meinem Finger!

Könntest du das wirklich?

Jason Biggs: Ich hab genug Gas. Aber leider gehts gerade nicht... Aber wenn ihr Leute wirklich einen hören wollt, dann streng ich mich an und quetsch ihn heraus. Und das mache ich direkt vor dem Mikrofon.

(Alle lachen)

Jason Biggs: Ich denke noch ein paar Currywürste und dann bin ich soweit!

Habt ihr euch vor dem Dreh noch einmal getroffen, um in die richtige Stimmung für den Film zu kommen?

Sean William Scott: Nein, wir sind da einfach hineingerutscht.

 

Jason Biggs: Eddie und ich haben uns vorher getroffen. Aber Chris, Sean und ich und der Rest des Cast ... wir haben uns vor einer langen Zeit das letzte Mal gesehen.

Eddie Kaye Thomas: Wenn diese Art von Gruppe wieder zusammenkommt, dann kommt sofort eine bestimmte Dynamik wieder auf und es ist fast unmöglich nicht in dieser Art und Weise aufeinander zu reagieren und zu interagieren. Es sind einfach unsere Persönlichkeiten.

(Jason steht auf und furzt ins Mikrofon)

(Alle lachen)

Alle: Gute Antwort! (lachen)

Chris Klein: Ich wäre vorsichtig mit diesem Mikrofon. (lacht)

Jason Biggs: Ihr habt danach verlangt! (lacht)

Du bist wohl der wahre Stifler, oder?

Jason Biggs: Wenn jemand wie Stifler ist, dann bin das wohl ich.

Eddie Kaye Thomas: Sein Arsch ist wie Stifler.

Wow, vielen Dank für das Interview!

(av)

 
 
 
geschrieben am 29.08.2012, 14:04 Uhr

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