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Sony KDL-46HX805 Testbericht

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Im erfreulich kompakten Karton findet sich ein schlanker und leichter Flachbildfernseher, der sich auch ohne fremde Hilfe auspacken und handhaben lässt, wenn man über genügend lange Arme verfügt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich Hilfe hinzuholen. Etwas Vorsicht ist bei der oberen Gehäusekante geboten, die nicht gerne zusammengedrückt wird und sich sofort mit lautem Knacken wehrt, wenn man es doch versucht.

Der schmale, hochglänzende Rahmen schließt im unteren Bereich in einen schwarzen Balken in gebürsteter Optik ab. Das von ihm umschlossene Panel wirkt im ausgeschalteten Zustand erfreulich schwarz, spiegelt allerdings auch deutlich. Seitlich einfallendes Licht macht sich gerne auch in Form bunter Streifen bemerkbar, die in allen Regenbogenfarben schimmern. Seine schlanke Bauweise verdankt der KDL-46HX805 der Edge-LED-Technik für die Hintergrundbeleuchtung. Die Verarbeitung ist hochwertig.

Sony verlangt für das Gerät laut unverbindlicher Preisempfehlung stolze 2.499€. Wer dreidimensionale Filme genießen möchte muss noch einmal 49€ für den 3D-Sync-Sender und weitere 99€ je 3D-Brille hinblättern. Im Set kosten Sender und 2 Stück 3D-Brillen inklusive einer 3D-Blu-ray Disc 199€. Die Erwartungen an die Qualität des Gerätes sind entsprechend hoch, denn für knapp 2.650€ hat man im Segment der 3D-Geräte bis 50" freie Auswahl.

Die Fernbedienung ist etwas kantig, dick und lang geraten. Sie verfügt leider über keine Tastenbeleuchtung. Die Reaktion auf die Befehle der Fernbedienung erfolgt erfreulich prompt und besonders genau zielen muss man auch nicht, was die Bedienung sehr erleichtert.

+ gute Verarbeitung
+ elegante Optik
+ sehr dunkles Panel
+ gute Reaktion auf Befehle der Fernbedienung

- sehr hoher Preis
- 3D-Brillen und Transmitter nicht im Preis enthalten
- Panelfläche spiegelt und bricht seitlich einfallendes Licht
- USB-WLAN-Adapter nicht im Preis enthalten
- Fernbedienung nicht beleuchtet und etwas unhandlich

Inhalt:

Informationen zum Sony KDL-46HX805:

 
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Kommentare

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Der KDL-46HX805 ist in meinen Augen ein sehr gutes Gerät. Da es 3D-fähig ist, werden bereits sehr hohe Standards, was das Bild und dessen Aufbereitung angeht, erfüllt.

Die Bild-Einstellungen,
die sind wirklich ein bisschen tricky.
Wer sich damit ein bisschen auseinander setzen möchte, kann ja mal folgendes ausprobieren:
Als Szene habe ich, außer für HDMI-Geräte, die Einstellung Allgemein gewählt.
Über das Home-Menü -> Einstellungen -> Anzeige und dort den Umgebungssensor ausschalten.
Der nimmt je nach Lichtverhältnis erheblichen Einfluss auf das Bild. Wer mag, kann nachdem er die folgenden Einstellungen vorgenommen hat, den Umgebungssensor wieder einschalten um den Effekt zu sehen.
Danach wechselt man zum Beispiel auf den analogen TV-Empfang, oder einen anderen Eingang, der nicht per HDMI, bzw. mit HD-Auflösung, gespeist wird.
Dort ruft man über Options die Bildeinstellungen auf.
Meine Einstellungen sind die folgenden:
Eingangswahl: aktueller
Bild-Modus: Anwender
Hintergrundlicht: 5
Kontrast: 50
Helligkeit: 50
Farbe: 50
Farbton: 0
Farbtemperatur: neutral
Bildschärfe: min
Dyn. Rauschunterdrückung: aus
MPEG Rauschunterdrückung: aus
Motionflow: aus
Film Modus: aus

Jetzt mag sich manch einer Fragen, warum soll man die tollen Features wie Rauschunterdrückung, Schärfe oder Motionflow nicht nutzen. Meiner Meinung nach trifft da das Sprichwort "viele Köche verderben den Brei" zu. Jedes dieser Features arbeitet an dem "schlechten" ankommenden Bild (576i/576p). Zuerst wird es hochskaliert und dann wird versucht es zu verbessern. Dadurch können die auf Seite drei des Testbericht's erwähnten Artefakte entstehen. Manchmal ist weniger eben mehr.
Die Einstellungen zu Kontrast, Farbe, Farbton, Helligkeit und Farbtemperatur habe ich gewählt, um das Bild mehr oder weniger neutral darstellen zu lassen.
In den weiteren Einstellungen habe ich dafür auch alle Einstellungen auf aus und Gamma, sowie die den Weißabgleich, auf 0 gestellt.
Hat man diese "Grundeinstellung" vorgenommen, kann man sich die weiteren Einstellungen ansehen.
Am besten Schritt für Schritt und jede Einstellung zunächst für sich. Das heißt eine Einstellung ändern, beobachten was sich wie verändert, wieder ausschalten und die nächste. So kann man die Auswirkungen der einzelnen Einstellmöglichkeiten am besten bewerten.
geschrieben am 08.02.11 um 04:00
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